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-> Kritiken zu Return To Castle Grailskull
Rezension von igelmetal.de - 5 von 5 Punkte - (01.04.2007 )
Konzertbericht zur Northern Metal Night im SOMA, Hannover, von Osna-Metal.de - ( 13.01.2007 )
Rezension von metalroxx.com – ( Januar 2007 )
Konzertbericht zum Kielowatt-Festival in der Pumpe, Kiel, 24.11.2006 - 25.11.2006
Rezension von Metallic Zine ( November 2006 )
Konzertbericht zum Dong-Open-Air von Metalheart – ( September 2006 )
Rezension von Metalheart – 7 von 10 Punkte ( September 2006 )
Rezension von metalmob.de – ( September 2006 )
Rezension von sonny1968.de – 8 von 10 Punkte ( September 2006 )
Rezension von Soundbase-online.com – ( 25.09.2006 )
Konzertbericht zum Dong-Open-Air von metalius.de – ( 17.09.2005 )
Konzertbericht zum Dong-Open-Air von kaoskrew.de – ( September 2006 )
Rezension von metal-inside.de – ( September 2006 )
Rezension von brighteyes.de – 9 von 13 Punkte ( September 2006 )
Rezension von tinnitus.de – 7 von 10 Punkte ( September 2006 )
Rezension von metalspheres.de – ( September 2006 )
Konzertbericht zum Starclub in Dortmund von metalius.de – ( 03.09.2006 )
Konzertbericht zum Dong von metalmirror.de – ( August 2006 )
Rezension von metalius.de – 8,5 von 10 Punkte ( 27.08.2006 )
Rezension von planetheavymetal.de – ( 21.08.06 )
Rezension von Stalker.cd ( November 2006 )
Rezension von steelmag.de – 8 von 10 Punkte ( August 2006 )
Rezension von extreme-aggression.de – ( August 2006 )
Rezension von wallsoffire.de – 4 von 5 Punkte ( August 2006 )
Rezension von ruhrmetal.com – 6 von 6 Punkte ( August 2006 )
Rezension von burnyourears.de – 8 von 10 Punkte ( 07.08.2006 )
Rezension von rockszene.de – ( August 2006 )
Rezension von osnametal.de – 4,5 von 5 Punkte ( August 2006 )
Konzertbericht zum Schlachtfest Metal Festival – ( Juli 2006 )
Rezension vom Strutter Magazin – ( Juli 2006 )
Rezension von metalglory.de – 8 von 10 Punkte ( 31.07.2006 )
Konzertbericht zum Dong Open-Air vom Terrorverlag – ( Juli 2006 )
Rezension von igelmetal.de - 5 von 5 Punkte - (01.04.2007 )
Stil:
Grailknights Battlechoir!? Yes, Sire!!!
CD-KRITIK:
Nicht umsonst standen die vier Knights mit ihrem Meisterwerk beim Vote zur Goldenen Pommesgabel 2006 auf Platz 5 zwischen Größen wie Rage und Iron Maiden. Denn der Kampf mit Dr. Skull um den heiligen Gral ist hart und nur mit Hilfe des Battlechoirs zu schaffen. So ziehen sie von Schlacht zu Schlacht und wenn Hail to the Grail in eurem Ohr ertönt wisst ihr: Es ist Krieg! Ein Krieg gespickt mit epischen Hymnen und knallharten Riff Attacken.
Kaum tönen die ersten Klänge von Raving Storm aus den Boxen beginnt sich eine treibende Melodie festzusetzen. Sie drescht nach vorne, durch einen Chorus hindurch der auf einer anderen CD als einprägsam gegolten hätte, aber hier ist er nur einer von vielen, die an jeder Ecke warten und durch die Reihe begeistern können. Treibend fängt auch Hail to the Grail an, entwickelt sich jedoch nach guten vier Minuten in eine Fast-Ballade um dann gegen Ende zum zentralen Einsatz des Battlechoirs zu führen. Der Gesangspart in Moonlit Masquerade ist auch weiter als in anderen Songs auf Cleangesang Passagen ausgelegt, jedoch wird der grösste Teil der Schlacht immernoch von starken Melodic Death Vocals beherrscht.
Kurz und knackig wird es dann bei Fight until you die, denn mit nichtmal vier Minuten ist dies der kürzeste Track der Platte. Doch profitiert auch er von dem Auftritt des Battlechoirs und seine fehlende Länge holt er durch knallhartes Gefrickel wieder rein. Battle on!
Zum ersten, aber nicht zum letzten mal wird es nun ruhiger und eine Ballade wird gefühlvoll und bewegend in die Herzen des Hörers getragen. Jedoch ist Home at last trotz oder gerade wegen seiner Traurigkeit ein fester Bestandteil und Höhepunkt jedes Auftritts der Knights. Aber Prevail geht wieder ins Midtempo und damit fahnenschwingend in den Kampf gegen Dr. Skull. Auch wenn er sie besiegen sollte, was er natürlich nicht schaffen kann, mit diesem Song geben sie ihrem Choir die Stärke weiter zu kämpfen.
Endlich findet der Kampf ein Ende. Castle Grailskull wurde erobert. Die Heimat des heiligen Grals ist wieder in der Hand unerschrockener Helden und als Zeichen des Sieges wird der Gral mit Gralsquell gefüllt. Für den Gral und Heavy Metal haben sie alles gegeben und sind siegreich geblieben. Als kleines Gimmick befindet sich nach 10 Minuten Stille hinter Return to Castle Grailskull die deutsche Version von Home at Last, noch bewegender als die Englische.
Fazit:
Epischer Melodic Death Metal, der besonders mit seiner Eingängigkeit überzeugen kann.
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Konzertbericht zur Northern Metal Night im SOMA, Hannover, von Osna-Metal.de - ( 13.01.2007 )
Northern Metal Nights mit: Grailknights & Morbid Tales & Antagonist &
Blackened White
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Am 13.01.2007 begannen in Hannover die "Northern Metal Nights". Mit von
der Partie waren neben den "Grailknights" auch die "Morbid Tales", die
Gruppe "Antagonist" und "Blackened White".
Für den Anlass bot das "Soma" eine ideale Location, da es gut mit der
Straßenbahn erreichbar war und zudem noch einen mittelgroßen Raum bot,
der zu keinem Zeitpunkt leer wirkte.
Den Auftakt machten "Blackened White" Viel Bewegung war das
Markenzeichen, das Sänger Ciro Auricchio auf das Publikum zu übertragen
versuchte. Dies gelang ihm auch ganz gut, wenn man bedenkt, dass zu
diesem Zeitpunkt noch nicht allzu viele Schaulustige anwesend waren.
Aber dieses Detail bekam die Band ja ohnehin nicht mit, da sie durch
einen falsch angebrachten Scheinwerfer geblendet wurde.
Musikalisch können sich die Jungs auf jeden Fall hören lassen. Gitarren
und Drums hatten beide ihre Akzente und der Gesang passte in einem
idealen Verhältnis in das Schema hinein.
Kurz: "Blackended White" machten als erste Band mit ihrem Screamo-Metal
und insgesamt neun Tracks bereits Hunger auf mehr und hoben so die
Stimmung um ein Vielfaches. Ein hervorragender Vorbereiter, von dem man
mit Sicherheit noch viel auf die Ohren bekommen wird.
Anschließend gab es erstmal eine kurze Umbau- und Vorbereitungspause, in
der weiterhin gute Musik aus den Lautsprechern erklang, angereichert mit
Fangesängen von den Anhängern der Grailknights.
Als zweite Band folgten aber erst einmal "Antagonist". Die vier Jungs
aus Bremen beeindruckten mit ihrem Death-Thrash Metal bereits eine
größere Zahl von Menschen, die sich inzwischen im "Soma" eingefunden
hatten. Als einleitenden Kommentar äußerte sich der Sänger noch kurz mit
?"Jetzt geht's ein bisschen härter zur Sache", dann wurde auch schon
aufgespielt.
Auffällig war hier zum einen ein sehr konzentriert wirkender Drummer,
zum anderen, dass der Sänger die Augen extrem zusammenkneifen musste.
Dank des Scheinwerfers.
Gespielt wurden viele gute Riffs, welche die zehn Tracks wunderbar
umspielten. Auch der Rhythmus war mehr als überzeugend, vor allem in
Track sechs, "Gathering Storm", bei dem vom Sänger zugegeben wurde, er
habe sein Instrument vergessen.
Alles in allem ist deutlich: Auch die "Antagonisten" brachten einen
tollen Auftritt.
Vor dem Auftritt der "Morbid Tales" gab's dann endlich die von allen
ersehnte Lichtkorrektur. So war immerhin gewährleistet, dass die
folgenden Bands auch was vom Publikum sehen konnten.
Nach einem kurzen Seitenhieb, der auf die steigende Temperatur im
Gebäude anspielte ("Sauna Club Soma"), legten die "Morbid Tales" leicht
geheimnisvoll mit ihrem ersten Song "Dragon of the sea" los.
Inzwischen war es immer voller geworden, das Headbanging in der Masse
nahm stark zu.
Hier versuchte Sven Kehlenbeck, Frontmann der Gruppe, alle Distanzen zu
den aktiven, abrockenden Musikbegeisterten abzubauen. Besonders gekonnt
inszenierten die Thrash-Metaler die instrumentalen Parts, die immer
wieder viel Spannung aufbauten. Toll auch das extreme Engagement, das
man den Musikern auf der Bühne ansehen konnte und vielleicht auch die
Begründung dafür sein könnte, dass die Refrains so gut ins Ohr gingen.
Mit weiteren lustigen Kommentaren, wie "wie spät ist es?" die sich
Kehlenbeck selbst mit "Zeit für'n Bier!" beantwortete, zogen die "Morbid
Tales" die Masse eindrucksvoll in ihren Bann. Auch ihre auf die
"Grailknights"-einstimmenden, fanorientierte Gesänge und Ansprachen
sorgten für Stimmung.
Dann wurde es eng. Sehr eng. Kurz vor dem Auftritt der "Grailknights"
war der Club überfüllt. Die ausgezeichnete Stimmung erinnerte mich mit
den Rufen und Gesängen fast an die letzten 96 Heimspiele und wurde noch
verstärk, als ein paar der Musiker die Bühne betraten und ein paar
Klänge anschlugen um danach gut gelaunt einfach wieder von der Bühne
zu verschwinden. Dies stachelte die Menge um so mehr an, immer lautere
"Hail to the grail!"-Rufe wurden laut.
Dann war das Warten vorbei und eine Stimme sagte den Kampf um den
Heiligen Gral an. Die Schlacht konnte beginnen, als "Lord Lightbringer",
"Sir Optimus Prime", "Mac Death" und der "Duke of Drumington" in den
für sie typischen Maskierungen und Verkleidungen auf die Bühne kamen.
Notizen machen war von da an erst einmal unmöglich.
Spätestens, als ich den ersten Fuß am Kopf hatte, schwante mir, dass es
vielleicht unklug wäre, in der Ecke stehen zu bleiben, in der ich Photos
machte.
Als ich auf dem Boden lag "wusste" ich, dass es unklug war.
Mit brillanten Riffs, und tollen mehrstimmigen Segmenten brachten die
"Grailknights" die Hörenden in Bewegung. Mit einer brillanten Bühnenshow
wurde zudem noch Interesse geweckt und es muss anerkennend bewertet
werden, dass die bösen Stimmen auch immer weiter beibehalten wurden,
auch wenn ein Song grade vorbei war. Durch die allen bekannten "Hey
ja"-Gesänge wurde auch der letzte Anwesende mit einbezogen. Außerdem
wurde noch auf dem Bösen "Dr. Skull" rumgehackt, der irgendwo mit dem
Gral sein Unwesen treiben sollte. Das führte zu "Dr. Skull ist
Homosexuell - Schwul!" und "Dr. Skull ist - Pfui!"-Rufen.
Inzwischen wurde es immer wärmer, dass merkten auch die "Grailknights",
die leider nicht mit Getränken versorgt waren. Doch zum Glück gab es da
ja noch Zapfi, die "Bierversorgungsstute", die den Herren aus der
misslichen Lage helfen konnte und Grundlage bot, dass sie weiterspielen
konnten. Ihre Musik war durch einen satten Klangteppich aus der
Rhythmusgruppe und einem tollen Gitarrenspiel dominiert.
Wer es, nebenbei bemerkt, nicht wusste: Die "Grailknights" können, wie
es sich für richtige Ritter gehört, nicht lesen. Aber daran nahm keiner
Anstoß, denn kraftvolle Musik können sie ja noch machen. Aber auch
tragische Elemente traten in Mimik und Vortragsweise gelegentlich zu
Tage. Das Ende der "Grailknights" - Saga: Die vier schafften es
schlussendlich, dem üblen Skull seinen Gral abzunehmen, um sich
anschließend einen ordentlichen Schluck zu genehmigen.
"Setlist Blackened White"
01 000
02 Mc Gyver
03 Overdosed
04 Lifeline
05 Social
06 Kot
07 Sarena
08 Gehirn
09 Party
"Setlist Antagonist"
01 Civitas Die
02 Incessant Rain
03 Mondblut
04 New Zombie Dead
05 Shefanhow
06 Gathering Storm
07 Misanthropist
08 Usurpation
09 Next Killing Generation
10 The Fall of Mankind
"Setlist Morbid Tales"
01 ragon of the Sea
02 Master of Fate
03 Slaves by Money
04 Harvest of Death
05 Rest in Peace
06 Your Knife in my Back
07 Personal Purgatory
08 Frozen Agression
09 Beast in the Mirror
"Setlist Grailknights"
01 Intro 1
02 Across The Galaxy
03 Return to Castle Grailskull
04 Intro 2 "Zapf Beauty"
05 Nameless Grave
06 Guardian Angle
07 The Traveller
08 Home At Last
09 Moonlit Masquerade
10 Intro 3 "Gralübergabe"
11 Grails High
12 Outro
13 Prevail
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Rezension von metalroxx.com – ( Januar 2007 )
Ich gebe zu, dass ich als Kind schon nicht so der Fan von
Superhelden in engen Hosen. So ist die erste Reaktion beim Blick auf
das Booklet auch eher etwas zurückhaltend. Vier gezeichnete,
langhaarige Superhelden in roten, grünen, blauen und gelben
Ganzkörperanzügen, bestückt mit den typischen Umhängen, vor einer
böse aussehenden Festung. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich
streiten und so werfe ich erst mal weiter einen Blick in das Innere
des Heftes. Schlicht, aber gut gemacht, präsentiert sich die
Aufmachung. In der Mitte wird mir dann klar, nicht nur das Bild am
Anfang spiegelt Superhelden wider. Auch die vier Musiker sind in
Kostümen abgebildet. Dann wollen wir doch einmal sehen, was unsere
Helden von GRAILKNIGHTS an Musikalischen Heldentaten vollbracht haben.
Sie selber beschreiben ihr Tun als „Epic Death Metal“. Das ist
zugegeben etwas seltsam, trifft es aber doch sehr gut. Eine
ausgefallene Mischung aus Jodeln und Chorgesängen begleitet mich auf
meinem Weg durch den Rundling, der mit „Raving Storms“ einen über 5
Minuten langen Opener am Start hat. Schnell und ohne lange
Umschweife geht’s los mit flotten Gitarren, die ein gelungener
Einstieg in dieses doch sehr imposante Werk sind. Es wird gemixt was
das Zeug hält. Langsame und schnelle Passagen gehen ineinander über.
Grunzen und Kreischen wechseln sich ab oder erobern gleichzeitig
meine Aufmerksamkeit. Das gilt auch für den zweitplazierten „Hail To
The Grail“. Hier ist auch wieder eine Ansammlung der
unterschiedlichsten Einflüsse zu finden. Am erstaunlichsten ist
ebenfalls wieder der Wechsel der Vocals, die von einer absolut
cleanen Stimme bis zu heftigem Kreischen durch das Mirko getrieben
werden. Selbst der sogenannte „Battlechoir“, ein Chor aus Fans, hat
hier ein Fleckchen gefunden. Als nächstes begeistert mich der
Ohrwurm „Moonlit Masquerade“, der mit einem jodelähnlichen ( kein
Lederhosenalmgejodel!!) Chor beginnt. Immer wieder lassen sich diese
Parts auch während dem Stück finden. Am besten gefallen mir hier die
kurzen Einlagen von ruhigem klaren Gesang, der sich von Zeit zu Zeit
Gehör verschafft. Von Black bis Viking ist hier jeder Zweig des
Metal kunstvoll verarbeitet. Mit „Fight Until You Die“ erreiche ich
nun das kürzeste der sieben Stücke. Es ist das Einzige, das unter
fünf Minuten der Platte für sich beansprucht. Aber wie heißt es doch
so schön, in der Kürze liegt die Würze und so steht es den anderen
Songs in nichts nach. Ganz im Gegenteil. Pagan ist hier der
Wegweiser für kraftvolle 4 Minuten reinstem Metalvergnügen, welches
uns mit „Home At Last“ ein wenig Zeit zum Ausruhen lässt. Ein
schönes Stück Rock, das wieder einmal die Reichhaltigkeit des
Könnens der Band widerspiegelt. Das vorletzte Kunststück namens
„Prevail“ bedeutet dann wieder Haareschleudern pur und ist zusammen
mit dem Namensgeber der Scheibe und letztplatzierten „Return To
Castle Grailskull“ ein gelungenes Ende des Albums…….Ende??? Nein
nicht ganz. Lässt man die CD einfach weiter laufen, erobern einen
nach wenigen Minuten des Wartens wieder die sanften Klänge von „Home
At Last“. Diesmal allerdings in der Deutschen Version.
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Konzertbericht zum Kielowatt-Festival in der Pumpe, Kiel, 24.11.2006 - 25.11.2006
[...]
Es folgte für mich die Überraschung des Festivals. Nach kurzem Umbau enterten vier bunt geschminkte Gestalten in Superheldenkostümen die Bühne und liessen es so richtig krachen. Die GRAILKNIGHTS rockten das KielOWatt-Festival! Die Halle war voll, es wurde gemosht, was zu dem Thrashigen Metal der GRAILKNIGHTS wunderbar geht, es wurde gescherzt mit Superheldenposen, es wurde der Zusammenhang zwischen der Publikumslautstärke und der Gitarristen-Strumpfhose erforscht und immer wieder schrie es im Publikum "Grailknights Battle Choire" und vom anderen Ende des Saales schallte ein "Yes Sire" entgegen! Toll. Die GRAILKNIGHTS haben mehr als erfolgreich bewiesen, dass man auch mit Spaßmotiv tollen Metal spielen kann und hatten verdientermaßen die Halle komplett voll und das Publikum am Toben!
[...]
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Rezension von Metallic Zine ( November 2006 )
Mir ist ja schon vieles mitunter auch recht komisches, skurilles, bizarres oder nicht ganz alltägliches zu Ohren gekommen, doch dass He-Man and the Masters of the Universe und die Gralssage um König Artus miteinander in Verbindung stehen, ist mir allerdings völlig neu! Neben diesen beiden Hauptaspekten dürfte sich der Wunstorfer Vierer auch fleißig bei anderen Geschichten und Sagen wie der Robin Hood-Legende und Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter bedient haben, was vor allem bei den episch-heroischen Gesängen des im Hintergrund agierenden Battlechoirs zum Vorschein kommt.
Make up und Kostüme der sich selbstironisch parodierenden vier »Helden« scheinen eigenhändig entworfen. Wer sich mit abenteuerlich, abgedreht und heroisch klingenden Pseudonymen schmückt, erregt zwangsläufig Aufmerksamkeit. Namen wie Lord Lightbringer, Mac Death, Sir Optimus Prime und Duke Of Drummington (ha,ha,ha, - selten so gelacht!!!) verleiten definitiv zum Schmunzeln! Über ihr Band eigenes Maskottchen, das bezüglich Namen, Musik und Outfit die Bezeichnung Dr. Skull trägt, verfügen die vier Grailskuller selbstredend auch.
Nörgler würden schnell abwinken und diesen humorigen Siebentracker, (der als Bonus einen versteckten Track beinhaltet), dessen auffälligste Merkmale das bunte Corpsepaint und die ausgefallenen Kostüme der Musiker darstellen, gnadenlos verreisen. - Leute (!!!) Aufgewacht: Schaut euch diverse Blackmetal-Bands an: Gehört bei den Dusterheimern etwa kein schwarz-weißes Corpsepaint zum Outfit dazu? Gerade solch nicht alltägliche Ideen bringen jederzeit willkommene Abwechslung und Farbe in die häufig leicht durchschaubare Metalszene. Gesunde Rebellion fängt dort an, wo sie für Normalos endet! Zudem dürfen sich hier zu lande völlig unbekannte Hartwurstbands wie Edguy (... nee, die kennt ja nun wirklich keiner! *grins*) provokativ als »Superheroes« bezeichnen, und im entsprechenden Outfit ablichten lassen, um sich selbst einen Song zu widmen, deshalb gleiches Recht für alle!
Die vier Grailskullritter würzen ihren durchgängig klischeebehafteten Bombast-Metal mit Zutaten aus dem Deathmetal- (siehe Gesang)Mittelalter- und Folkbereich, sowie einem stimmigen Battlechoir, was zeigt, das sie bei allem Spaß an ihrer Sache wirklich etwas auf der Pfanne haben. Die Scheibe erinnert an Kapellen vom Kaliber Wizard, Manowar und Hammerfall im Gray ... ähhh ... Grailskull-Outfit, angereichert mit Edge Of Sanity, Wintersun, Ensiferum, Amon Amarth und COB.-Einflüssen. Klischees gehören zum Metal, sonst würde es Iron Maiden, King Diamond, Mötley Crüe, Dimmu Borgir, Amon Amarth, Judas Priest, Manowar, Lordi und Co. nicht geben!
Als Anspieltipps des optisch voll ins Auge stechenden Grailknights-Silberlings empfehlen sich die drei knackig-groovenden Hymnen Raving Storms, Moonlit Masquerade und Fight Until You Die, sowie der tolle Abschlußtrack Return To Castle Grailskull.
Häufige Rhythmus- und Tempowechsel und starke Klassik/Truemetal-Elemente liefern das Fundament für Return To Castle Grailskull. Geschickt platzierte Death-Metalanteile und zur Auflockerung dienender Kratzgesang sorgen für den interessanten Gegenpart zum Klargesang.
Wer sich keineswegs am bunten Erscheinungsbild des Vierers stört, wird musikalisch ansprechend bedient. Abgedreht und nicht ganz alltäglich, haben die vier Gralritter ein tolles Zweitwerk an den Start gebracht, das prima klingt. MetallerInnen mit wenig Sinn für Humor dürften mit diesem schön aufgemachten Juwel kaum etwas anzufangen wissen und spätestens bei der prägnanten CD-Front entnervt kapitulieren.
Mein Urteil: Optisch okay, musikalisch nicht von schlechten Eltern. Leute, gebt der Band eine Chance!!!
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Konzertbericht zum Dong-Open-Air von Metalheart – ( September 2006 )
[...] Der Samstag startete musikalisch direkt mit einer Überraschung. Bereits um zwölf Uhr mittags gelang es den Grailknights mit ihrer Mischung aus Death Metal mit Manowar-Texten und Mitsinghymnen, das Zelt pickepackevoll zu bekommen! Kein Wunder, die vier syphatischen Hannoveraner wussten mit ihrer etwas albernen, aber sehr unterhaltsamen Superheldenshow restlos zu begeistern, so sehr sogar, dass kurzfristig eine Autogrammstunde für die heimlichen Helden des Dongs einberufen wurde! "Das war ein Fest ohnegleichen, nicht nur für uns, sondern fürs ganze Dong Open Air", gab später Mac Death, Bassist der Knights, euphorisch zu Protokoll.[...]
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Rezension von Metalheart – 7 von 10 Punkte ( September 2006 )
Sie existieren in dieser Formation nach eigenem Bekunden bereits 3.000 Jahre, tragen buntes Corpsepainting, ebenso bunte Superheldenumhänge, nennen ihre Fans liebe- und ehrenvoll "Battlechoir" und sind ständig auf der Suche nach dem Heiligen Gral der Unsterblichkeit, den der schwer nach He-Mans Skeletor aussehende Dr. Skull stets an sich reißt! Ein solches Image und Konzept verspricht nicht nur jede Menge Spaß, sondern eine gewisse truemetallische Erwartungshaltung an die Musik, die von den Grailknights jedoch (bewusst?) nicht erfüllt wird. Statt vor durchgehender Doublebass und mit Fanfaren die lustige Variante zu Manowar oder Rhapsody abzugeben, spielen die vier Helden aus Niedersachsen melodischen Death Metal, zu dem ordentlich in die Mikros gegrowlt sowie gekeift wird. Manchmal wirkt es, als wollten die Knights Ensiferum verarschen, manchmal schwenkt der Gral auch kurz durch hymnischen Power Metal, aber immer machen die Grailknights auf ihrer zweiten Platte Spaß! Obwohl der Sound zwischendurch regelrecht abzuschmieren scheint und hier sicher nicht die kompositorische Offenbarung des Jahres auf uns wartet, sind alleine die Live-Shows der Jungs (auch durch die auffälligen "Ahey-ah-hey"- und "Ohoho"-Mitsingchöre) den Kauf der Scheibe wert, um während der nächsten Schlacht gebührend mitkämpfen und -feiern zu können. Nicht oft hat Death Metal so viel Spaß bereitet! "Grailknights Battlechoir - Yes, Sir!"
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Rezension von metalmob.de – ( September 2006 )
[...]Für noch mehr gute Laune sorgen schließlich die Grail Knights, die den Samstag um kurz nach 12h eröffnen. Vier Bekloppte in zum Schreien witzigen bunten Superman-Kostümen sorgen als Opener für ein fast volles Zelt. Respekt, will sich doch keiner diesen Mix aus Comedy und epischem, melodischem Schwedentod entgehen lassen. Die Ansagen werden schön heiser ins Mikro gekrächzt und sorgen aufgrund der bekloppt gestelzten Mittelaltersprache für reihenweise Lacher. Aber auch die Songs sind vom Feinsten: „Raving Stones“ oder „Across The Galaxy“ knallen schön und warten mit einigen coolen Gitarrenläufen a la Maiden auf. Nicht umsonst erschallen während des gesamten Gigs frenetische „Hail To The Grail“-Rufe, welche die Superhelden auf ihrer Mission begleiten. Mein Fazit: Mission erfüllt, Grail Knights, Kater vertrieben! [...]
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Rezension von sonny1968.de – 8 von 10 Punkte ( September 2006 )
Angesichts des comicartigen Covers und des sagenumwobenen Albumtitels war ich mir sicher, dass ich es beim Zweitling der mir bis dato unbekannten Epic Death-Metaller mit einer billigen Klamauk-Combo zutun habe. Doch schon der Opener "Raving Storms" und das zähflüssig beginnende, in Twingitarren mündende 8min-Epos "Hail To The Grail" belehren mich eines Besseren, und zeigen dass hier – trotz Bedienung vieler Klischees – keine banal-albernen Spielchen getrieben werden, sondern durchaus fünf musikalisch ernstzunehmende „Gralsritter“ am Werk sind. Natürlich kommt hier der Spaß keineswegs zu kurz, wie sich u. a. schon an den eigenwilligen Musikernamen (Mac Death, Sir Optimus Prime, Lord Lightbringer, Duke Of Drummington) oder am volkstümlich/ mittelalterlich beeinflussten "Moonlight Masquerade", das in ein handfestes Twingitarren-Gefecht mündet, dingfest machen lässt. Als Highlights kristallisieren sich die heimelige Ballade "Home At Last", von der es auch eine wunderschöne – meines Gutdünkens durchwegs kultverdächtige – deutschsprachige Version gibt, und das growl-flockige "Previal". Ob man allerdings diesen Sound wirklich als Epic Death Metal bezeichnen kann, wage ich schlichtweg zu bezweifeln, denn den Anteil an erheiternden Melodien und Elementen (z. B. die Schlachthymne "Fight Until You Die") dürfte für die Todesblei-Fraktion so scheuen, wie der Teufel das Weihwasser. Für „open minded“ Metal-Geister hingegen ist "Retun Go Castle Grailskull" ein sehr eigenwilliges und unterhaltsames Album.
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Rezension von Soundbase-online.com – ( 25.09.2006 )
Mit Humor nehmen sollte man den gesamten Metal Zirkus. Und das machen *Grailknights* auf wunderbare Weise – ohne dabei musikalisch über ihr Vorhaben zu stolpern. Als Virtuosen sollte man die vier selbsternannten *Masters Of Metal* dabei nicht bezeichnen – und ebenso wenig ist das dargebotene Material besonders innovativ. Aber griffig, griffig sind die Nummern. Und schaffen dabei mühelos den Spagat zwischen einprägsamen, urigen Nummern und erfrischender Selbstironie. Und die spannt sich vom Opener *Raving Storm*, einer Nummer aus dem Melodic Death Metal Sektor mit *Gamma Ray*-Lalala im Refrain über das manowarsche Puppentheater *Hail To The Grail* über weitere melodiöse Death Metal Nummern mit *Blind Guardian* Sing-A-Longs hin zum heimlichen Star der Platte, dem *Hidden Track*, der deutschen Version zum getragenen *Home At Last*, einer Ode an die Kitschigkeit metallischem Schwert-Blut-Bruder-Sülz vergessener Zeiten. Man bekommt Angst vor dem eigenen Geschmack, aber *Return To Castle Grailskull*, die liebevolle Hommage an kindliche Puppenspiele mit Mattel-Figuren, ist eine absolut hörbare Scheibe. Ohne großes Budget, ohne große Gesten, ohne mächtig Pomp – aber dafür mit guten Songs! Reinhören!
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Konzertbericht zum Dong-Open-Air von metalius.de – ( 17.09.2005 )
High Noon auf dem Dongberg. Die Sonne steht im Zenit. In der Dongburg wartet der Battlechoir auf das Zeichen zum Angriff. Dann endlich "Let's go" und vier fürchterlich aussehende Recken im trendy Warrior-Sytle stehen auf der Bühne. Die GRAILKNIGHTS machten den Anfang am Samstag und begannen den Tag mit „Across the Galaxy“. Das Zelt war trotz Mittagshitze, Müdigkeit und/oder Kater schon gerammelt voll. Das erlebt man selten. Zumal viele die Band vorher bestimmt nicht kannten. Aber die Neugier und die Anwürde der vier Grailknights siegte und vor der Bühne war es so gefüllt wie es bis zum späten Abend nicht mehr gefüllt sein sollte. Davon ließen sich Mac Death, Duke Of Drummington, Lord Lightbringer und Sir Optimus Prime natürlich beflügeln und lieferten eine geniale und lustige Posershow ab. Es folgten vertonte Geschichten über die Gründung der Band und deren Schwur „Engraved on a tree trunk". Vor allem aber hatten die Wunstorfer ihr neues Album „Return to Castle Grailskull" im Gepäck und präsentierten einige neue Songs, die den Battlechoir zum Mitsingen im großen Chor animierten, wie vor allem der Titeltrack des Albums („Heyyaaa, Heyaa, Hey!). Zwischendurch ließ sich der böse Skeletor (ich meine natürlich Dr.Skull) mit dem begehrten Gral blicken und hatte bestimmt auch seine helle Freude in dem Kostüm mit dicker schwarzer Lederhose und Maske auf dem Kopf. Kämpferische wie lustige Ansagen rundeten den Gig ab. Die Grailknights wirkten frisch und wie Routiniers zugleich, obwohl das Dong das erste Open Air der Band war. Am Ende hielten sie dann den glänzenden Gral in Form von Begeisterung des Publikums wieder in den Händen und stellten sich auch gleich einer gut besuchten Autogrammstunde zur Verfügung. Grails high!
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Konzertbericht zum Dong-Open-Air von kaoskrew.de – ( September 2006 )
Die erste Band dieses Tages waren die Hannoveraner GRAILKNIGHTS. Die verrückten Niedersachsen, die sich allesamt äußerst drollige Pseudonyme verpaßt haben, schafften es doch tatsächlich, zu so früher Stunde (12:00) das Zelt bis hinters Mischpult zu füllen. Bei genauerer Überlegung wunderte das jedoch nicht, hatte man doch schon am Freitag ungewöhnlich viele Leute mit CRAILKNIGHTS-Shirts gesehen. Man sollte schon etwas Humor mitbringen, um wirklich Spaß an dem „epischen Helden-Death Metal“ zu haben; hat man diese Vorraussetzung jedoch erfüllt, so steht einem musikalischen und optischen Genuß nichts mehr im Wege. Die vier Überraschungseierheroes („Gleich vier Helden auf einmal!“) starteten ihren Gig mit Across The Galaxy. Gekleidet in offensichtlich selbst genähte Supermankostüme (very sexy indeed) und versehen mit farblich passender Kriegsbemalung ging es weiter mit Return To Castle Crailskull. Ihre ungewöhnliche Gewandung erklärte Sänger Mac Death dem unbedarften Publikum: „Wir sind Superhelden, und wir brauchen unsere Rüstungen, weil wir den heiligen Gral finden wollen!“.
Anschließend gab es mit Raving Storms und Hail To The Grail gleich zwei Songs hintereinander vom aktuellen Album Return To Castle Grailskull. Und schon gab es die nächste, äußerst geistreiche Ansage: „Das nächste Lied handelt davon, daß wir unsere Namen und unser Ziel, den Heiligen Gral, in einen Baumstumpf eingeritzt haben – Engraved On A Tree Trunk!“. Kurz vor dem Ende des Auftritts wurde dann der Heilige Gral von Dr. Skull zurück auf die Bühne gebracht. Die Freude darüber brachte die Band dann mit dem letzten Stück Grails High vom Album Across The Galaxy zum Ausdruck, bei dem sich heftig zugeprostet wurde. Am Auftritt von Mac Death, Sir Optimus Prime, Lord Lightbringer und dem Duke Of Drummington gibt es wirklich nichts zu meckern. Die genialen Kostüme und das Posing sind eine wahre Augenweide und auch musikalisch hat man nichts auszusetzen. Wer auf die Kombination Metal und Spaß steht, sollte sich die Gralsritter unbedingt mal ansehen. Die große Beliebtheit beim Publikum zeigte sich übrigens auch kurz darauf am Merchandisingstand, wo manche T-Shirt-Motive innerhalb kürzester Zeit ausverkauft waren, und den Verkäufern die CDs nur so aus den Händen gerissen wurden.
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Rezension von metal-inside.de – ( September 2006 )
Niedersachsens Gralssucher fallen auf – in erster Linie durch ihr Superhelden-Outfit, Heroen in bunten Strumpfhosen mit farbigem Gesichts-Paint und so weiter. Live kommen die Hannoveraner so richtig gut, unterstützen ihr Aussehen mit launigen Ansagen, engagiertem Stage-Acting und fettem Sound. Leider kann bei Letzterem die Scheibe nicht mithalten. Und so geht auf „Return To Castle Grailskull“ anfangs vieles verloren, was den epischen Death Metal der Jungens ausmacht. Denn eigentlich besicht die Gitarrenarbeit durch gesungene Melodien, oftmals erinnert die Jagd nach dem Gral an eine Mischung aus Omen und Brocas Helm. Und den abwechselungsreiche heiser-grunzige Gesang unterbrechen die Norddeutsche Super-Helden immer wieder durch klebrige Chöre – selbst diese Ohren-Catcher präsentieren die GRAILKNIGHTS mit einem Augenzwinkern. Trotz aller Abstriche ist den Niedersachsen somit eine anständige und zugleich sehr merkwürdige Platten Scheibe mit vielen positiven Momenten gelungen. Vor allem Old-School-Metaller sollten zugreifen – sofern sie sich mit leicht death-metallischem Gesang anfreunden können – zumal die GRAILKNIGHTS ihre Eigenständigkeit nicht nur durch das abgespacte Outfit betonen, sondern auch wirklich kauzige Mucke machen. Melodic Death meets Pagan meets Heavy Metal meets Epic Folk Metal meets sonst was – kurzum die Ritterchen kümmern sich einen Dreck um Genregrenzen, was auch Song acht, das balladeske, fast folkige „Home At Last“ auf deutsch beweist. Schade, dass der Song ein „Hidden Tack ist, nerv…. (was auch der Gesamtspielzeit unverdient acht Minuten mehr einbringt). Aber letztlich ist das der einzige echte Nachteil, denn nach mehrmaligem Hören gewöhnt sich das Ohr des Rezipienten sogar an den Sound. Die bunten Hunde haben eine Chance verdient, sie sind so was wie ein Geheimtipp.
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Rezension von brighteyes.de – 9 von 13 Punkte ( September 2006 )
Auf der Suche nach dem Heiligen Gral haben sich ja schon ganz andere Herrschaften befunden (am genialsten natürlich Monty Python bei „Die Ritter der Kokosnuss”) und jetzt machten sich die Metaller von GRAILKNIGHTS aus Wunstorf auf die Suche. Ihre zweite Scheibe „Return To Castle Grailskull“ kommt nicht ohne ein gesteigertes Maß an Selbstironie und Humor aus, wie schon das Coverartwork und die ganze Machart des Albums verdeutlichen. Musikalisch hat man sich epischen Death Metal auf die Flagge geschrieben, der vom Klampfenstandpunkt her verdammt amtlich brummt – der räudige Growl-Gesang indes ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Es geht aber auch anders, wie das zerbrechliche ‚Home At Last’ und der versteckte Closer eindeutig zur Schau stellen. Etwas nervend schlägt zu Buche, dass es nach dem Ende des vielschichtig gestalteten Titeltracks geschlagene 10 Minuten dauert, bevor der nicht näher bezeichnete Closer (‚Mein Weg’?) ertönt – wohl die Suche nach dem Heiligen Hidden Track, na ja. Wer’s auch mal nicht zu bierernst verträgt und ein bisschen was mit heroischem Stoff am Hut hat, kann den Burschen durchaus mal auf den Zahn fühlen. www.grailknights.de
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Rezension von tinnitus.de – 7 von 10 Punkte ( September 2006 )
Zuckersüße True/Power Metal-Arrangements, tiefe, aber über weite Strecken gemäßigte Death Grunts, ein paar epische Melodien und die obligatorischen Männerchöre - fertig ist das Reißbrett-Metalgebräu a la GRAILKNIGHTS, das sich irgendwo im Spannungsfeld zwischen HAMMERFALL, ENSIFERUM, CHILDREN OF BODOM und EDGE OF SANITY bewegt. Ob es sich hierbei um ein Erfolgsrezept handelt, wird sich zeigen, ein gewisses kommerzielles Potential ist jedenfalls ohne Frage vorhanden. Und ob die Superhelden-Comic-Optik, die das Coverartwork und die Bandphotos dominiert, ein Zeichen sympathischer Selbstironie oder einfach nur übertrieben klischeehaft ist, mag jeder für sich beurteilen.
Ihre Hausaufgaben haben die selbsternannten "Masters of Metal" (wie einfallsreich...) ohne Frage gemacht. Beginnt das Album mit dem Opener "Raving Storms" noch mit einem (von den Vocals mal abgesehen) ziemlich herkömmlichen Power Metal Stück, zeigt man sich bei den folgenden Tracks "Hail To The Grail" (mit leicht peinlichem "Battlechoir"-Monolog, bei dessen Dichtung man sich wohl schon auf der Wacken Mainstage gesehen hat), dem achtminütigen "Moonlit Masquerade" und dem recht Todesblei-lastigen "Prevail" schon wesentlich mehr um Abwechslung bemüht und lässt ebenso Melodic Death und Viking Metal Einflüsse wie auch eine gewisse Vorliebe für poppige, clean gesungene Passagen deutlich werden. Bei einer lupenreinen True Metal Nummer wie "Fight Until You Die" und vor allem der kitschigen Folk/Rock-Ballade "Home At Last" rollen sich mir dagegen die Fußnägel hoch und lässt es mich beherzt zur Skip-Taste greifen. Das sind einfach ein paar Klischees zu viel für einen Tinnitus-Redakteur.
Aber um fair zu sein: Für ein Zweitwerk klingt "Return To Castle Grailskull" schon verdammt reif und kann allen Freunden ultraeingängigen Schwermetals, die sich nicht durch einen ausgeprägten Hang zu Klischees, die auch schon mal ins Peinliche abdriften können, abschrecken lassen, ans stälerne Herz gelegt werden. Alle anderen Leser mögen gewarnt sein.
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Rezension von metalspheres.de – ( September 2006 )
Ob die Burschen das Ernst meinen? Mit buntem Corpsepaint und Superhelden-Outfit gerüstet, machen sich die Grailknights zum zweiten mal daran die Metalwelt zu erobern: Nach "Across the Galaxy" hat sich auch "Return To Castle Grailskull" dem episch melodischen Death Metal verschrieben; mit dem "Battlechoir" als stimmliche Verstärkung diesmal.
Oh, musikalisch ist das ganz und gar nicht schlecht! Die Grailknights klingen wie Ensiferum ohne Flitzefinger-Diplom, haben trotzdem ein Händchen für megaeingängige Melodien, cleane Singalongs und bombastische Chöre. Sicher, die Songwriting-Qualitäten der finnischen Durchstarter wird (noch) nicht erreicht und ein epischer Song entsteht nicht alleine dadurch, dass man eine gute Idee über die 3 Minuten-Grenze hinausdehnt, aber nichts desto trotz ist "Return To Castle Grailskull" hörbar mit Liebe entstanden.
Ob Outfit und Image eine Verhohnepiepelung finischer Folk-Death-Metal Veteranen ist, weiß ich auch nach Lektüre der Texte nicht wirklich, aber das ist ja eigentlich auch egal. "Return To Castle Grailskull" jedenfalls ist ein ernstzunehmendes Stück Musik einer heranwachsenden Band und hat die entsprechende Unterstützung allemal verdient. Zwar bedienen sich die Grailknights noch ein bisschen arg an den Melodiekrumen, die etablierte Acts zurückgelassen haben, aber die Spielfreude macht das allemal wieder wett. Ein wichtiger Schritt, um an der Epic-Death Tafelrunde speisen zu dürfen. Anchecken!
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Konzertbericht zum Starclub in Dortmund von metalius.de – ( 03.09.2006 )
Der „Starclub“ in Dortmund war bisher nicht unbedingt bekannt für allzu viele Metalkonzerte. Der noch recht frische Schuppen war aber dennoch gut gefüllt, und viele waren dem Schlachtruf der Grailknights und Sturmprophet gefolgt. Trotzdem würde ich den Starclub nicht als uneingeschränkt konzertgeeignet beschreiben. Die Bühne ist sehr niedrig und hinter der zweiten Reihe hat man nur noch eine recht beengte Sichtmöglichkeit auf die Band. Dafür stellten sich dann einige kurzerhand auf die Tische und so wurde dann ausgelassen gefeiert. Vor allem aber kommt man gut an die Theke, auch ein Punkt, der nicht unterschätzt werden sollte.
Mit etwas Verspätung starteten STURMPROPHET den Abend in einem schon überraschend gut besuchten Starclub. Die Band aus Witten hatte den Auftritt über mit üblen Soundproblemen zu kämpfen. So kam der Gesang stellenweise so gut wie gar nicht rüber und nur das Geblaste des Schlagzeugs war zu vernehmen. Die Musik Sturmprophets war ein schubladenloser Mix extremen Metals. Hier mischten sich Elemente aus melodischem Death Metal, Black- und Pagan-Parts sowie manchen Thrash-Anleihen. „Am Galgen“ begannen die fünf Herren, machten aber „Munter und verdammt“ „Auf steinigem Pfad“ weiter, bis der Sänger „Holt Hammer und Nägel“ schrie. Zwischendurch holte die Band noch den alten Sänger auf die Bühne, der mit seinen Growls das Stilchaos perfekt machte. Bis auf die angesprochenen Soundprobleme machte die junge Band ihre Sache gut, es sollte aber trotzdem kein glücklicher Abend für die Band werden, denn zu allem Überfluss ging auch noch eine Gitarre zu Bruch. Da machste nix, und die Wittener versuchten den Auftritt noch mit Humor und musikalischen Anekdoten zu retten.
Über den längeren Soundcheck war niemand böse, wenn die Hoffnung bestand ja, dass der Sound besser würde. Die vier Warriors von den GRAILKNIGHTS betraten die Bühne und auch der böse Dr. Skull mit neuem Accessoire war natürlich anwesend und machte seine Runde durchs Publikum um den „Battlechoir“ (vergebens) einzuschüchtern. Nach kurzem Intro legte die Band mit dem schmetterndem „Let's go!“ und dem bekannten „Across the Galaxy“ los. Die Besucher wurden merklich aktiver als noch zuvor. Es folgten vom neuen Album die Songs „Raving Storms“ und „Hail to the Grail“. Der Sound war immer noch nicht das Gelbe vom Ei, aber schon durchaus hörenswerter. Der Stimmung tat das in keinem Fall einen Abbruch. „Return to Castle Grailskull“ forderte den Battlechoir mit Chorusgesängen dann noch mal etwas mehr und man merkte, das die Grailknights definitiv eine Liveband sind und auf der Bühne ihr Handwerk verstehen. So hielten die vier Hannoveraner das Publikum ständig mit amüsanten Sprüchen bei Laune. Eine Überraschung wurde ebenfalls parat gehalten als das Bierversorgungs-Horse „Zapf Beauty“ die Bühne betrat. Zwei Songs von „Across the Galaxy“ folgten, unter anderem der Schwur „Engraved on a Tree Trunk“. Die Ballade „Brüder, ich komm nach Haus“ bzw. „Home at Last“ schlug etwas sanftere Töne an und lud auch mit dem deutschen Text zum Mitsingen ein. Die verdiente Gralübergabe fand selbstverständlich noch statt und der Moment wurde mit „Grails High“ gebührend gefeiert. Die geforderte Zugabe gab es in Form von „A Grailknight’s Heart“ und dem abschließenden „Moonlit Masquerade“. So war die Schlacht um Dortmund erfolgreich geschlagen. Auch der Veranstalter gestand am Ende ein, dass es einige Soundprobleme gab und entschuldigte sich dafür. Bis auf diese Tatsache war es ein gelungener Abend mit fairen Eintritts- und Bierpreisen, der sich gerne wiederholen darf.
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Konzertbericht zum Dong Open-Air von metalmirror.de – ( August 2006 )
Die erste Band des zweiten Tages sind die Grailknights, die im erstern
Moment durch ihre Superhelden-Outfits auf einen reinen Hingucker und
Fun-Act hindeuten. Doch weit gefehlt, wie sich bereits bei den ersten
Klängen von "Across The Galaxy", dem Opener, herausstellt. Ihre Texte,
die ausschließlich von Fantasy-Themen wie der Suche nach dem Gral
handeln, erwartet man eigentlich eher im Power und Melodic Metal, jedoch
machen die Grailknights epischen Melodic Death, der verbunden mit
etlichen hymnenhaften Mitsingparts zum absoluten Stimmungskracher
avanciert, was besonders bei der Ausnahmenummer "Return To Castle
Grailskull" deutlich wird. Bemerkenswert auch das Gesangspotenzial der
drei "Frontritter", die sich, alle mit einer Axt bestückt, mit dem
Singen von Stück zu Stück abwechseln, hierbei aber zu keinem Zeitpunkt
einen Qualitätsmangel zulassen, sondern gekonnt verschiedene
Songfacetten durch unterschiedliche Gesangsstile ausbauen. Bereits jetzt
absoluter Kult sind auch die Ansagen der Band, in denen das Publikum
mehr als einmal als Ritter bezeichnet wird. So viel gute Laune am frühen
morgen rentiert sich und somit ist es nicht verwunderlich, dass das
Publikum der Band aus der Hand frisst und sich mehr und mehr dem
Erkennungsruf der Grailknights anschließen. Die Euphorie des Publikums
mündet darin, dass die Grailknights als erste Band des Samstags eine
Zugabe spielen dürfen, bevor Dr. Skull, laut den Grailknights der
Schurke, welcher den Gral entwendete, diesen wieder an die gerechten
Besitzer zurückgibt. Nach dieser amüsanten Vorstellung vor einem
randvollen (!) Zelt, hört man noch einige Zeit später Grailknights-Chöre
auf dem Zeltplatz und spontan wird eine Autogrammstunde mit den vier
Superhelden organisiert, die sich ebenfalls reichlicher Beliebtheit
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Rezension von metalius.de – 8,5 von 10 Punkte ( 27.08.2006 )
So klingt He-Man, hätte er Musik gemacht! Hat er aber nicht. Das holen jetzt die GRAILKNIGHTS aus Hannover/Wunstorf nach. In feschen Kostümen und mit amüsanten Fantasy Lyrics spielen die Vier epischen Death Metal, oder sollte ich besser Hero-Metal sagen? Im Vergleich zum Vorgänger und Debut-Album "Across the Galaxy" hat auf jeden Fall der chorale Gesang in Form des "Battle Choir" zugenommen. Dieser steht den Songs aber gut zu Gesicht und verleiht dem Ganzen eine leicht bierselige Atmosphäre. Überhaupt sorgen nicht nur die Vocals mit dem erwähnten Battlechoir, dem typisch schwedischen Death-Geschrei, echten Death Growls und cleanem Gesang für Abwechslung, sondern die Songs sind ebenfalls variabler geworden und lassen auch keine akustischen Passagen vermissen. "Hail to the Grail", die Hymne an den Gral, das Objekt der Begierde der Grailknights, startet melodisch und wandelt sich zu einem mehr aggressiveren, aber immer noch melodischen Song. Der Refrain ist wieder epischer angehaucht und der melancholische Akustikpart macht eine Metamorphose zum "Battlechoir"-Singsang durch. Hier zeigen sich auch deutlich die Live-Ambitionen der Band. Der Teil wirkt auf der Scheibe vielleicht beim ersten Hören ein wenig seltsam, kommt aber bei einer Party oder einem Auftritt dafür umso besser!
Die "Moonlit Masquerade" wartet ebenfalls mit einigen Chorusstimmen im gelungenen Refrain auf und bleibt auch sonst über die sechs Minuten Spielzeit abwechslungsreich. Und obwohl der direkte Vergleich hinkt, werden bei mir unweigerlich Erinnerungen an Manowar wach. Muss wohl die Umgebung von Fantasy, Helden und mitreißenden Songs sein. Erfreulicherweise gibt´s auf der "Return to Castle Grailskull" mit "Home at last" auch eine Ballade zu hören. Das Stück ist auch noch mal als Hidden Track mit deutschem Text als "Brüder, ich komm´ nach Haus´" zu genießen. Und ich finde, mit heimischem Textgut klingt der Song noch sympathischer und vertrauter. "Prevail" hingegen weist recht Power/Heavy-lastige Gitarren und das "laila laila hei..." könnte auch finnischer Natur sein.
Insgesamt kann man sich also nicht über Ideenlosigkeit beklagen, angesichts der lustigen Einfälle, die gut klingen und auch noch Spaß machen. Die Scheibe lässt weder Humor noch musikalisches Können vermissen und kann eigentlich jedem empfohlen werden, der ein bisschen Stimmung machenden Metal vertragen kann.
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Rezension von planetheavymetal.de – ( 21.08.06 )
Als erstes wenn man sich das Cover ansieht, wird man bewusst an das legendäre Schloss Grayskull von He-Man erinnert. Die vier Jungs sehen aber eher aus wie verirrte Superhelden, die im Ballsaal des Schlosses für Man-at-Arms, Battle-Cat, Ram-Man und alle anderen des He-Man Universums aufspielen wollen.
Nun, die Musik ist eine Mischung aus traditionellem Power Metal und melodischen Death Metal und bietet dabei einige passable Songs, die so richtig Laune machen. Da wird mit „Raving Storms“ schon mal ein guter Einheizer in die Boxen gelegt. „Hail to the Grail“ fängt recht melodisch an und entwickelt sich zu einer wahren Mitsinghymne.
„Moonlit Masquerade“ klingt, als wären die Matthisräuber von einem erfolgreichen Raubzug zurückgekehrt und würden in der Matthisburg den Erfolg mit viel Bier und Met feiern. „Heja-He“, das ist einfach auch ein toller Mitsingrefrain. Coole Nummer, die echt Spaß macht.
Mit „Return to Castle Grailskull“ endet die CD, allerdings gibt es noch eine mehrminütige Pause und dann wird „Home at Last“ noch mal auf Deutsch dargebracht. Eine Ballade die recht episch, aber auch pathetisch klingt, aber nicht auf negative Art und Weise.
Die „Grailknights“ sind, trotz ihres urkomischen Images, das man wohl auch mit einem Augenzwinkern betrachtet, eine verdammt ernstzunehmende Band, die musikalisch einiges zu bieten hat.
Für Fans von „Children of Bodom“ und ähnlichen Bands könnten die Jungs ein echter Geheimtipp sein.
Fazit:Völlig lohnenswert !!!
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Rezension von Stalker.cd ( November 2006 )
Viele werden vielleicht Schwierigkeiten haben, das Album im CD-Laden unter Heavy Metal zu finden, da ein unachtsamer Angestellter die Scheibe aus Versehen ins Regal neben Benjamin Blümchen und TKKG gestellt haben könnte. Kein Wunder: auf dem Cover vier Comic-Superhelden, die man im Original im Innern des Booklets bewundern kann. Aber trotz des etwas gewöhnungsbedürftigen Artworks kann sich die Musik durchaus hören lassen. Die selbstgewählte Bezeichnung Epic Death Metal wird dem allerdings nicht gerecht. Dazu versuchen die Hannoveraner schon viel zu sehr, möglichst viele verschiedene Stile in ihren Songs zu verarbeiten. Von deftigen, teilweise überaus guten Growls über Folk und klassischen Rock bis hin zu Gekreische ist so gut wie alles vertreten. Manchmal ist weniger aber doch mehr und einige Passagen wie das Bierzeltgegröle bei „Hail to the Grail“ oder auch die uninspirierte Komposition vom Titeltrack hätte man sich wirklich sparen können. Jedoch gibt es auch echte Highlights auf dieser Scheibe. „Prevail“ bietet enorm gute Growls und einige mitreißende Riffs. Auch „Fight until you die“ braucht sich nicht zu verstecken – bis auf das dermaßen ausgelutschte Thema vom Kampf auf Leben und Tod stimmt hier alles. Bei „Moonlit Masquerade“ schreckt unter Umständen das Intro ab, aber wenn das überstanden ist, wird dieser Song nahezu genial. Obwohl auf der Hülle nur sieben Songs aufgelistet sind, versteckt sich doch am Ende tatsächlich noch ein Hidden Track, der die deutsche Übersetzung von „Home at last“ darstellt. Das wäre nicht nötig gewesen, denn „Home at last“ ist so ziemlich der Tiefpunkt der Platte.
Bei Fans von Manowar und ähnlichen Wir-kämpfen-bis-einer-heult-Gruppierungen könnte der Zweitling der Gralritter durchaus seinen Platz im Plattenschrank verdient haben, jedoch sei ein erstes Reinhören im Laden jedem empfohlen.
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Rezension von steelmag.de – 8 von 10 Punkte ( August 2006 )
Als ich die CD das erste mal gesehen habe konnte ich mal so garnichts damit anfangen. Das Cover und die Tatsache das die Jungs sich auch in solche bunten Superhelden Kostüme hüllen hat mich nicht positiv für dieses Review gestimmt. Aber ich sollte mich gewaltig irren. Als ich die Scheibe dann in den Spieler gelegt habe kam mir ein Metal entgegen den ich im ersten Moment nicht ganz einordnen konnte. Die Jungs haben einen eigenen Namen dafür gefunden und zwar epischer Helden Death Metal. Da trifft es auch sehr gut. Ich war absolut von den Socken. Hier treffen epische Gitarrenläufe auf Göteborg-Geshoute und galante Grinsetexte. Und dann noch die Kostüme dabei... geniale Mischung. Hier und da gesellen sich auch noch wikingerheldenhafte Drei-Mann-Chöre und akustische Gitarrenparts dazu.
Die ganze Sache ist gut produziert und abgemischt. Jedes Instrument klingt gekonnt und hat seinen richtigen Klang. Das gleiche gilt auch für den Gesang. Es gibt eigentlich nur zwei Kleinigkeiten die hätten besser sein können. Die Bassdrum hätte etwas mehr Power vertragen können und die mehrstimmigen Teile liegen an manchen Stellen nicht ganz übereinander. Vielleicht ist das ja sogar gewollt, für mich hört es sich aber komisch an.
Das Cover ist etwas gewöhnungsbedürftig und könnte Spontankäufer die, die Band nicht kennen davon abhalten die Scheibe zu kaufen.
Fazit: Geiles Ding. Macht Spaß die Scheibe zu hören und die Texte mitzusingen.
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Rezension von extreme-aggression.de – ( August 2006 )
Auf der Suche nach dem heiligen Gral ist den vier Knights kein Berg zu hoch, kein Tal zu tief und kein Glas zu voll! Ob die Jungs aus Wunstorf nun wirklich den Gral finden, kann ich nicht sagen, zumindest spielen sie feine Melodien zu der „Legende der Gralssuche“. Angekündigt wird das Album als Epic Death Metal, aber solche Bezeichnungen sind meist was für die Schublade und spiegeln nicht wirklich die dargebotene Musik wider. Grailknights sind abwechslungsreicher und vor Spielfreude nur so sprudelnder Metal. Die Jungs vermischen wirklich gekonnt alle Facetten des Metals - Black/Pagan/Death/Speed/Heavy. Freunde mitreißender Melodien und melancholischer Hymnen werden mit Grailknights ihre Freude haben. Liveauftritte der Grailknights sind mit Sicherheit ein Genuss und dürften zu keiner Zeit langweilig werden und Mitgröhlen gehört da wohl zur ersten Bürgerpflicht. Anspieltipps sind „Moonlight Masquerade“, „Fight Until You Die“ oder „Home At Last“.
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Rezension von wallsoffire.de – 4 von 5 Punkte ( August 2006 )
Die „Grailknights“ befinden sich auf der Suche nach dem heiligen Gral. Ihn einmal an sich drücken und gen Himmel strecken. Dabei ist ihnen kein Berg zu hoch, kein Tal zu tief und kein Gras zu voll.
Superheldenoutfits, buntes Corpsepaint und dramatische Posen sorgen für Angst und Schrecken.
Wer das Cover der neuen „Grailknights“ CD namens „Return To Castle Grailskull“ sieht weiß sofort, hier steht der Spaß an der Musik im Vordergrund. Genau das ist auf „Return To Castle Grailskull“ zu hören.
Zwar lässt die Produktion ein wenig zu wünschen übrig, aber durch gut arrangierte Songs und den hervorstechenden Gesang des „Battlechoir“ wird dies sehr schnell wieder weg gemacht.
Die „Grailknights“ wandern auf verschiedenen Pfaden, um ihren eigenen, sehr eingängigen Epic Death Metal Weg zu finden. Sie wandern dabei über Death Metal, Epic Metal und auch Punk Pfade, dennoch verlieren sie nie den Überblick und bleiben steht’s ihrem Grundthema treu.
Der „Battlechoir“ wird bewusst eingesetzt. Besonderst das Stück „Return To Castle Grailskull“ stich in diesem Zusammenhang sehr stark hervor. (Das kannte ich bereits von der im Frühjahr 2006 erschienenen Eternity Compilation.)
Bleibt nur zu sagen: „Möget ihr den Gral nicht sobald finden und uns weiter von eurer Suche, musikalisch berichten“.
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Rezension von ruhrmetal.com – 6 von 6 Punkte ( August 2006 )
Kennt ihr alle noch He-Man? Oder Saberrider? Thundercats, Conan, Marshall Bravestar und die Power Rangers? Das waren noch geile Serien! Als Kind vor dem Fernseher hockend und jede einzelne Szene in sich aufsaugend waren wir doch alle mal Fans dieser kindlichen Fantasy-Welten. Tolkien erschuf auch riesige Fantasy-Welten und seine Geschichten wurden nur zu gern von Bands als Thematik ihrer Lieder genutzt. Warum also nicht auch mal die Superheld-Welten in den Serien?! Wie? Ihr könnt euch sowas in metalisierter Form nicht vorstellen? Tja, dann lasst euch mal von den Grailknights belehren! Diese total verrückten Hannoveraner kommen, wie sie selbst sagen, in "Rüstungen" auf die Bühne, geschminkt und mit einer Live-Show, wie sie noch keine Sau gebracht hat. Natürlich sind Rüstungen nichts Neues, aber wie sieht´s aus, wenn diese aus Cape, Strumpfhosen und bunt geschminkten Gesichtern bestehen? Interesse? Weiterlesen!
Grob gesagt, kann man die Grailknights als eine Mischung aus Goddess of Desire, Children of Bodom, Ensiferum und einem Tick Helloween vergleichen. Die Band selbst bezeichnet sich als "Epic Death Metal", was seltsam klingt, aber trotzdem ganz gut als Beschreibung passt.
Das Album "Return to Castle Grailskull" ist das zweite Werk der 4 Supermänner und überrascht mit völlig neuartigem Image, wie man es nie gesehen hat. Die Instrumentalisierung ist schlicht, bei 2 Gitarren, einem Bass und einem Schlagzeug, gehalten. Das besondere ist jedoch, das alle 4 Mannen ihre Stimmchen erklingen lassen. Jeder der 4 hat eigene Gesangsparts, die völlig unterschiedlich klingen. Sehr Facettenreiche Stimmen werden hier geboten: Hauptvokalist "Sir Optimus Prime" kreischt krächzend aus voller Kehle, während sein Gitarrenbruder "Lord Lightbringer" deathig und tief grunzt. Einmalig ist auch, was an cleanem Gesang geboten wird. Eine ungewöhnliche Mischung aus Jodeln und heroischem Gesang aller Superhelden lockt so zum mitsingen an, dass es kein Wunder ist, dass die Songs sich selbst nach einmaligem Hören ins Hirn brennen.
Das Intro "Raving Storms" ist der perfekte und göttliche Einstieg in dieses Machtwerk. Ein Heavy Metal Schlachtschiff, dass melodiös, mal schnell und mal langsam 5 Minuten des Silberlings füllt und begeistert. Die Mischung machts, ist hier das Grundprinzip. Es wird gemixt was das Zeug hält, was sich beim Gesang abzeichnet, der mal vom Kreischer und mal vom Grunzer übernommen wird. Einfach einmalig ist auch der Refrain, der einen sofort an ein altes Intro der Serie "Kampfstern Galactica" denken lässt. Dazu auch noch der gemeinsame Chorgesang, der alles übertrumpht.
Und hier merkt man das Grundprinzip der Grailknights: Es wird Riff für Riff verändert, variiert und man macht musikalische Abstecher in melodiöse Power Metal Sphären, angehärtete Melodic Death Metal Sounds und fröhliche Heavy Metal Sparten.
Genau das wird auch beim nächsten Song "Hail to the Grail" deutlich. Dieser etwas härtere Song klingt nach Bands wie "Rotting Christ" und bietet eine Überraschung, die beweist wie fanverbunden die Band ist: Der "Battlechoir" singt an einer Stelle den Schlachtruf mit, den die 4 durch ihren Antrieb aus dem Chor herauskitzeln. Der "Battlechoir" ist eine Ansammlung der Hardcorefans der Superhelden (und das sind nicht wenige!). Einfach geil, dass die Band ihre Fans auf ihrem Album aufnimmt und eine Idee, die sie sich patentieren lassen sollten.
Hin und wieder verfällt das Stück in Melancholie, die von einem langsamen Part mit cleanen Gitarren eingeleitet wird. Man hört die klagende Stimme, die ein wenig nach Frontmännern, wie dem von "System of a Down" oder "Stonesour" klingt.
Kaum hat man einen Song durch, wird man vom nächsten niedergewalzt, der hier mit Chorgesang der 4 Helden eingeleitet wird. Es wird eine Mischung aus Melancholie und träumerisch heroischer Stimmung erschaffen, die teils an oben erwähnte "Ensiferum" erinnert und zum Mitsingen anregt, wie noch nie zuvor und ich bin mal wieder überrascht, wie facettenreich und bunt der Blumenstrauß Grailknights ausfällt. Das Metal-Genre verfällt von Viking Metal zu Power Metal und man hört sogar passende melodische Züge des Black Metals. Einmalig sowas! Man kann sich garnicht satthören an dem, was geboten wird. Auch der nächste Song "Fight until you die" ist ein Hit aus dem Hause Grailknights und besticht durch Pagan Metal stimmige Melodien und Leadgitarren, die so kunstvoll gespielt werden, wie selten gehört.
"Home at last" lässt einen ein Weilchen ruhen. Die cleanen Gitarren spielen im Folklorecharm wunderschöne Melodien und Akkordfolgen, bei denen man mitschunkelt und ins Träumen verfällt. Der Gesang klingt klagend und treibt einen mit seinen melancholischen, traurigen Zeilen zum mitsingen. "Brothers I'm coming home, but I'm not the one I used to be", eine Zeile die einem selbst Stunden nach dem Hören des Songs im Hirn schwirrt und die Erinnerung an den Song mit Balladen-Charakter zurückruft.
Kaum hat man sich von der Trauer des Liedchens hinwegtragen lassen, wird man gleich wieder in neue Welten gezogen. Melodien die bewegen und trotzdem rhythmisch und zum Bangen anregend ballern, werden auch noch bis zum Ende des Albums hingezogen. "Return to Castle Grailskull" besticht dabei auch noch durch den Indianer-Jodel-Gesang der 4 Mannen, der live, wie auf CD einfach das Mitsingen erzwingt. Überraschend ist, dass der vermeintlich letzte Song nach 7 Minuten endet obwohl doch angezeigt wird, er sei 17 Minuten lang. Wenn man die 10 Minuten wartet, wird man mit einem 8. Titel belohnt, der sich als deutsche Version des Hits "Home at last" herausstellt. Spätestens hier merkt man, wie sehr der Refrain auch von Manowar stammen könnte.
Fazit: Eine frische Band, die noch ganz, ganz groß wird. Ich muss sagen, dass ich schon lange nicht mehr so gern 12€ in einen Silberling investiert habe. Einfach einmalig welche Atmosphäre hier geschaffen wird, die sich mal für mal beim Hören steigert. Das Konzept hinter dem die Band steht, ist genau so orginell wie auch witzig. Nimmt man die Texte auseinander, merkt man das die Band eine eigene, kleine, nostalgische Zeichentrick-Superheldenwelt aufgebaut hat, die durchaus aus einem Comic stammen könnte.
Ich bin ziemlich stolz, dass ich mit meiner Band "Minjar" (www.minjar.de) schonmal im Januar mit den Mannen von Grailknights aufgetreten bin und schon damals einen übernatürlichen Reiz an der Musik empfunden habe. Der Auftritt war der "Metal Band Contest 2005/2006", den (was nicht sehr überraschend ist) die Grailknights mit ihrer Individualität gewonnen haben.
6 von 6 Punkten. Wenns möglich wäre, würdet ihr noch mehr von mir bekommen, Jungs! Abschließende Worte: HAIL TO THE GRAIL!
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Rezension von burnyourears.de – 8 von 10 Punkte ( 07.08.2006 )
Bei dem Albumtitel "Return To Castle Grailskull" kehre ich gedanklich in meine Jugend zurück. He-Man - Master of the Universe, so hieß eine Zeichentrickserie, in welcher der Oberbösewicht Skeletor in einer, einem Totenschädel nachempfunden, Burg Grailskull hauste. Besagte Burg ist auch unschwer auf dem CD-Cover zu entdecken, auf dem auch ein Battlechor angekündigt wird. Im Begleitschreiben ist von Epic Death Metal die Rede... gespannt wandert die Cd in den Player.
Tatsächlich, der Opener "Raving Storm" kann als Epic Death Metal durchgehen. Hier wird tief gegrowlt, die Drums ballern angenehm mit einer Doublebass. Einzig die Gitarrenmelodie würde einem Zeichentrick auch gut stehen. Nach diesem soliden Song folgt das achtminütige "Hail To The Grail". Was als melodic Death Metal beginnt und nach einem ruhigen Akustikzwischenspiel mit klarem Gesang aufwartet, um wieder in Todesblei abzugleiten und eine Mitmachaktion mitbringt. Das kommt live sicher geil, wenn Sänger und Bassist "Mac Death" zum grölen von "Hail to the Grail" aufruft. Der Battlechor gehorcht artig. Mit "Moonlit Masquerade" wird die Marschrichtung deutlicher. Nach einem Ronja Räubertochter "Hejahe" Gesang taucht wieder die irgendwie geile heavy Metal Comicgitarre auf, die mich auch an Monty Pyhton erinnert. Auch live geben sich die Mannen von GRAILSKULL als Helden in Strumpfhosen. Battlechor, Deathmetalgrowl, und "britischer" klarer Gesang machen aus diesem Song ein Highlight. Mit dieser Mischung haben die Niedersachsen ihre eigene Nische kreiert, die ich kurzerhand mal Superheldenmetal taufe. Auch textlich gibt man sich den Klisches von ehrenvollem Kampf und Abenteuern hin, was ein Songtitel wie "Fight Until You Die" förmlich heraufbeschwört. Mit dem fünften Song "Home At Last" hat man auch eine Monty Phyton Ballade am Start. Herrlich, dieser auf britisch getrimmte klare Gesang mit der dudeligen Gitarre. Fast schon powermetalmässig geht es mit "Prevail" weiter, bevor eine fiese, tiefe Stimme ordentlich Atmosphäre versprüht. Der Titelsong "Return To Castle Grailskull" fasst alle Trademarks von GRAILSKULL zusammen und kann daher auch uneingeschränkt als Anspieltipp gelten. Epic Death Metal mit Mitgröhl-Chorus und Superheldenflair. Abschließend gibt es die Ballade "Home At Last" mit einem abgewandelten deutschen Text - ein gutes Stück Mittelaltermetal.
Trash und Kult liegen oft nur eine Haaresbreite nebeneinander. GRAILSKULL haben die Kurve gut bekommen und sind live sicher ein Stimmungsmacher ohne Gleichen. Auch auf Platte macht es einfach Laune, ohne im Niveau abzuflachen. Dabei zeigt man sich recht variabel, bleibt aber immer unverwechselbar. So klebt sich die Band GRAILSKULL das Etikett "Masters of Metal" zurecht aufs Cover.
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Rezension von rockszene.de – ( August 2006 )
Mit unermüdlicher Energie ziehen die vier musikalischen Ritter Mac Death, Sir Optimus Prime, Duke Of Drummington und Lord Lightbringer von ihrem in Wunstorf in der Region Hannover gelegen Castle Grailskull immer und immer wieder in verschiedene Schlachten, um ihn vielleicht doch noch mal zu finden, den heiligen Gral. „Treibende Rhythmen, singende Gitarren, Superheldenoutfit, buntes Corsepaint und dramatische Posen sorgen für Angst und Schrecken“, heißt es im Infotext der Epic-Death-Metal-Band Grailknights.
Angst und Schrecken sind relativ, für an Metal gewöhnte Ohren ist das neue Album der Grailknights sehr stressfrei zu genießen. Die Band geht mit für das Genre gebotener Härte zur Sache, brutales Geknüppel und oberfinsteres Gegrunze und Geshoute finden auf „Return To Castle Grailskull“ indes nicht statt. Nein, wirklich böse sind sie nicht die Grailknights.
Die Grailknights präsentieren sich hier als äußerst kreative und kompositorisch wie spieltechnisch versierte Metal-Band, die es geschickt versteht, mit komplexen Songstrukturen, Dynamik und Spannungsbögen zu operieren. Natürlich muss mit Schlagzeug, Bass und Gitarren auch mal kräftig geballert werden und Ritter Mac Death kann sein Organ auch ordentlich zum Röhren bringen, aber die Grailknights bieten mehr als das von anderen oft servierte Einerlei, das womöglich schon nach dem Genuss von zwei, drei Stücken zu großer Sättigung führen kann.
In ausgefeilten Kompositionen wie „Hail To The Grail“ gibt es auch mal balladeske Momente mit sanft intonierten melodischen Gesangslinien, die filigranen, oft zweistimmigen Gitarrensoli machen Spaß und wer mit mittelalterlich anmutenden folkloristischen Schunkelpassagen glücklich zu stimmen ist, wird ebenfalls bedient. Das alles findet oft nur in einem Song statt, die nicht selten die sechs, sieben oder acht Minuten Marke überschreiten. Das ist Metal sowohl für den anspruchsvollen (Zu-)Hörer als auch für den bewegungsfreudigen Mattenschwinger.
Mit dieser CD untermauern die Gralsritter, dass sie mehr sind als eine von vielen Metalbands. Die Grailknights sind vielmehr ein Gesamtkunstwerk mit Kultfaktor.
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Rezension von osnametal.de – 4,5 von 5 Punkte ( August 2006 )
Eine Scheibe, die einem in jeglicher Form den Spaß am Death Metal näher bringt. Angefangen von Kostümen die einen sofort an die Power Rangers erinnern, dem Titel der einen entweder an einen Streifen von He-Man oder an ein indiziertes Computer-Spiel denken lässt, bis hin zu dem Gepose der Musik-Rangers im Booklet.
Was hier den Eindruck erweckt wie Narretei ist gewollt und setzt dem teilweise doch allzu Bösen Image der 08/15 Death Metal Bands den Eselshut auf. Bewusst sehen sich die 2002 um den Saitenzupfer und Shouter „Sir Optimus Prime“ gesammelten Freunde der Musik aus Mac Death (voc / b), Duke of Drumington (d) und Lord Lightbringer (voc / g) als nichts geringeres als die Retter des Universums und auf der Suche nach dem Heiligen Gral (wenn auch mit äußerst bodenständigen Berufen im „realen“ Leben). Ihr merkt, selbst die Titel der Hochwürden sind gekonnt gewählt und ich musste unweigerlich an Highlander, Duke Nukem und Big Macs denken. Auf dem zweiten Werk der Hannoveraner Truppe zeigt sich wieder solide Arbeit, gepaart mit technisch hochwertigen Aufnahmen. Eine Mischung aus gekonntem Death Metal und Lyrics ala „HejaHe! Heja He!“ lassen die Platte gern' mehrere Male direkt durchlaufen und bieten Abwechslung auf ganzer Linie.
Lässt man sich auf das Spiel mit den Freunden der farbigen Strumpfhosen ein, bekommt man eine wirklich feine Platte in die Pfoten, die einen mit einem mitreißenden „Raving Storms“ begrüßt und sogleich aus dem Sofa erheben lässt. Ein Death Metal Track solider Art und Weise. Man erwartet eine typische DM-Platte, nur mit abgedrehten Musikern, wird aber eines Besseren belehrt mit „Hail to the Grail“. Mit Chören, die den Songtitel rufen wie eine Aufforderung mitzugröhlen, steckt der Track hörbar an, besagtes zu tun. Eindeutig für Gelage und Feten gedacht.
„Moonlight Masquerade“ bietet wieder Death Metal, allerdings mit Unterbrechungen durch fast geflüsterte cleane Parts, die aber wirklich gut in das Arrangement passen. Die Riffs erinnern an frühe Werke von Daft Punk, obwohl eigentlich keinerlei Zusammenhang besteht (??? [Anmerkung des Admins]). Absicht oder nicht, coole Idee!
“Fight until you die“ startet ebenso mit stilistisch vollwertigem Death und diesmal gibt es keine Überraschung im Ablauf des Songs.
Die gibt es allerdings mit „Home At Last“ umso mehr. Ein langsames, getragenes Stück mit akustischer Gitarre und klarer Stimme. Es reizt einen dazu, die Augen zu schließen und stumm auf dem Sofa mitzuschwanken, allein getragen von der Melodie und den Texten.
„Prevail“ gibt wieder mehr Gas, und bietet neben gutem Geshoute, ordentlichen Riffs und klaren Chören eine Fahrt durch das Können der Grailknights. Ordentliche Tempowechsel und ruhige Parts sind sehr gut und passend eingebaut. Mit dem Schluss“wort“ das zugleich der Titel des Langspielers „Return To Castle Grailskull“ ist, verabschiedet sich die Band vom Zuhörer ebenfalls mit einem mitgröhltauglichen Track. Besagtes Heja He! als Refrain ist einfach unschlagbar, egal wie viel Met die Kehle gesehen hat. Dennoch zeigt es in über sieben Minuten erstaunliche Wenden was Tempo und Inhalt angeht. Über reine Drums bis zu mitreißenden Riffs ist alles dabei. . . . und ein Ende wie es einem Heldenepos gebührt.
Nach diesem eigentlichen Ende des Silberlings ist im Datentrack noch ein Goddie Versteckt. Spult man im „8ten“ Track 9Minuten nach vorne, gibt es noch „Home At Last“ in deutsch auf die Ohren. Gelungen!
Die ideale Scheibe für Feten, und wenn man mal ein bisschen gute Laune hat und beim Death Metal nicht automatisch die Leftzen nach unten zieht. Nicht eindeutig zum Death zuzuordnen, sind doch diese Teile dominierend aber in so einer Konstellation wirklich etwas Neues! Selbst für Fans des Power Metal hörenswert und keinesfalls mit der Gefahr, es tot zu hören. Langzeittauglich und dauerlauffähig.
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Konzertbericht zum Schlachtfest Metal Festival – ( Juli 2006 )
[...]„Kommt doch bitte nach vorne“ noch die ständige Rezitiererei von Sepultura-Versatzstücke (andauernd fühlte sich der ein oder andere Aufmerksame Fernhörer befleissigt, „Roots Bloody Roots“ zu bölken) noch Songs wie „Genocide“ änderten etwas am totalen Desinteresse des Auditoriums.
Das änderte sich bei den Hannoveraner GRAILKNIGHTS flott. Ganz zu Anfang mit „Scheiß Hannover, Scheiß Hannover“ Sprechchören empfangen, wandelte sich die gespielte Abneigung schnell in ehrfurchtsvolle Zuneigung. Das mag anfangs an den lustigen Kostümen der Helden in bunten Strumpfhosen gelegen haben. Sir Optimus Prime, Mac Death, Duke Of Drumington und Lord Lightbringer gewandeten sich wie die Power Rangers, posten as fuck und rollten bei den Ansagen das RRR wie weiland der Nachrichtensprecher auf dem Nottinghamer Marktplatz. War alles mit der nötigen Coolness rübergebracht, wirkt witzig und nicht etwa albern. Dazu punkteten die Jungs – die in Wirklichkeit den Heiligen Gral suchen und gar nicht aus Hannover, sondern aus dem Castle Grailskull kommen mit ihrer Musik. Melodischer Death Metal mit gehöriger Omen-Schlagseite und einem pfiffigen Grindcore-Showabschluss. Nicht alles nur episch sozusagen. Platte ist neu auf dem Markt. Holen!
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Rezension vom Strutter Magazin – ( Juli 2006 )
True Metal with Death Metal growls is what we can expect from the band GRAIL KNIGHTS, whom hail from Germany. The bandmembers dress up as comicbook superheroes and maybe this is the way to attract fans, although I had hoped for some clean vocals, because it is now only instrumental very good, because vocally this is extreme Thrash/Death-Metal orientated.
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Rezension von metalglory.de – 8 von 10 Punkte ( 31.07.2006 )
Leute, schaut euch das Cover an. Da hat einer zuviel Powerrangers gesehen, oder? Und der Bandname: GrailKnights: Gralsritter, die sich selber als "Master Of Metal" bezeichnen. Und dann erst der CD-Titel: Return to Castle Grailskull: das erinnert an eine starke Überdosis HeMan (für die jüngeren Leser: das war vor ca. 25 - 30 Jahren eine Abenteuerfigur, nach der ein sehr sehr schlechter Film gedreht wurde). Hehe, da wird ja noch ein Battlechoir versproechen. Dass jemand mit diesem Cover und diesen Künstlernamen (siehe unten) dann den auf dem Flyer versprochenen Epic Death Metal liefert, sehr unwahrscheinlich!
Aber was soll es, man ist ja offen für alles und legt halt auch diese Comic-Scheibe in den heimischen Player. Naja, der erste Song Raving Storms ist wirklich kein Schenkelklopfer, eher gewöhnlicher Melodic Death. Nicht schlecht aber auch nicht wirklich originell: 5 Punkt für den Song.
Das zweite Lied trägt den Titel Hail to the Grail und beginnt so richtig böse. Dumpfe Gitarrenklänge, in die alsbald ein Grunzer einfällt. Ein Blick auf das Cover: der Song ist mehr als 8 Minuten lang. Das sind schon fast Moonsorrow-Spiellängen. Der Song hebt sich tatsächlich nach wenigen Augenblicken sehr angenehm vom Vorgänger ab. Heftige Gitarrenläufe gehen sehr schnell in eine ruhige, fast balladenartige Passage über. Und da setzt auch schon zweistimmiger Klargesang ein. Schon wird es heftiger. Eine der zwei Stimmen fängt an zu keifen. Die Gitarren übernehmen und wiederholen das Motto mehrfach. Aha, da ist auch der Songtitel Hail to the Grail. Und schon fordert eine Stimme dazu auf, den Titel so laut wie nie zuvor mitzusingen. Das ganze soll man für ihn, seine Mutter und seine Großmutter machen. Hoppla, 8 Minuten sind schon vorbei. Der Song macht wirklich Laune: 8 Punkte.
Nächster Cantus ist dann Moonlit Masquarade. Der Song fängt für Death ganz untypisch mit einem Heyo singenden Chor an. Die Melodie wird alsbald von der Gitarre aufgenommen. Gegrunze und klarer Gesang wechseln sich erneut ab, eine schöne Symbiose. Da ist auch der Chor wieder (ist das der versprochene Battlechoir???). Schnell und melodiös geht der Song weiter. Mit ca. 6 Minuten ist auch dieses Lied nicht unbedingt Bravo-CD tauglich aber dafür ist er eh VIEL zu gut: erneut 8 Punkte.
Aha, man will doch in die Charts. Der vierte Titel hat charttaugliche 3:51 Minuten. Die Gitarre ist etwas vikinglastig und der Gesang sowie die Melodie stehen in Fortsetzung des vorangegangenen Songs. Jungs, da habt ihr ein wenig z.B. bei Noman's Land abgekupfert, oder? Passt schon! Für diesen Song vergebe ich mal flockige 7 Punkte.
Nummer 5 auf der Liste ist Home at Last. Hier haben sich die vier wackeren Hannoveraner etwas erlaubt: eine ganz langsame Balade. Sowas habe ich auf einer Todesscheibe noch gar nicht oft gehört. Das nachdenkliche Stück wird von einer filigranen Gitarrenpassage gemittelt. Feine Leistung: 9 Punkte, ganz ehrlich.
So langsam habe ich das komische Cover verdrängt. Ich freue mich auf den nächsten Song Prevail. Nein, ich werde nicht enttäuscht. In bester Melodic Death Manier geht es jetzt wieder ans Eingemachte. Tempiwechsel lassen keine Langeweile aufkommen. Wie es sich für den Stil gehört wird auch wieder ordentlich gegrunzt. Und da isser wieder, der Schlachtenchor. Recht gut, aber das Zeug davor war besser: 6 Punkte für den Song.
Das Grande Finale bildet den Return to Castle Grailskull. HeMan kommt nch Hause. Aber das tut er mit viel Power und einer klasse Musik und er lässt sich siebeneinhalb Minuten Zeit. Übrigens, der Schlachtchor sollte mal was anderes üben als Hejahejahej. Andererseits: wer kann auf dem Weg ins Gemetzel schon Bob Dylan Songs darbieten. Vermutlich haben unsere Ahnen auf den Weg in das Gehaue noch viel einfälltiger gesungen. Auch dieser Song ist,von Hejahejahej abgesehen, recht abwechslungsreich: 7 Pünktel.
Lasset uns rechnen: 5 + 8 + 8 + 7 + 9 + 6 + 7 geteilt durch 7 ergibt laut Adam Riese (den gab es wirklich, der stammte aus Staffelstein) 7,14 Punkte, Wen eine Band aber so respektlos und entspannt mit der Stilrichtung umgeht und sich um Konventionen einen Sch.... kümmert, ist mir das einen Extrapunkt wert. Hejahejahej.
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Konzertbericht zum Dong Open-Air vom Terrorverlag – ( Juli 2006 )
Die erste Band des Tages jedenfalls hat es so noch nicht gegeben und alle wollen sie: die GRAILKNIGHTS aus Hannover schaffen ein wahres Wunder: sie kriegen das Zelt mühelos voll und haben zum Ende hin sogar mehr Besucher als SAVAGE CIRCUS am Vorabend. Wer diese Band verpasst, ist aber auch selber Schuld, den Preis für die originellste, fantasievollste kostümierte, durchgeknallteste Band des Festivals haben sie jedenfalls locker in der Tasche. Die Nordlichter bestechen mit ihrer höchst partytauglichen Mischung aus Death-, Epic- und Powermetal, dem vielfältigen Gesang, der von dreistimmigen Heldenchören über cleane Parts bis zu pseudofiesem Gegrunze und Geshoute einfach alles abdeckt, und ihren überaus kleidsamen knallbunten Superheldenkostümen. Auf ihrer Suche nach dem Heiligen Gral haben die Superhelden im DONG-Publikum jedenfalls massenhaft neue Anhänger gefunden und das zu Recht, denn „es kommt ja nicht oft vor, dass 4 Superhelden gleichzeitig an einem Ort sind und dann auch noch eine Heavy Metal Band gründen!“. Dementsprechend wird den tapferen Mannen auch gehuldigt. Die „Hail to the Grail“-Rufe im Publikum sind laut und zahlreich und der Run auf das Merchandise nach dem Gig riesig. Daumen hoch! Für mich die Neuentdeckung des Festivals!
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