INDEX
-> Interviews
Interview mit Marcus Koesters, metalviecher.de (23. November 2008) Interview mit Vincent Shezar, Lunatic Magazin (18. November 2008) Interview mit amboss-mag.de (Herbst 2008) Interview mit Jan Steinhauser, Stars in the City, (20. August 2008) Interview mit metalrockradio / Ironman (09. August 2008) Interview mit Toschi, Metallic Zine / undergroundbands.de (27. Oktober 2006)
Interview mit Marcus Koesters, metalviecher.de (23. November 2008)
Marcus: Danke erstmal Optimus, dass Du deine spärliche Freizeit für das
Interview opferst... Ich will auch direkt zur ersten Frage kommen… WER seid ihr?
Sir Optimus Prime: Wir sind vier feucht-fröhliche,
strumpfhosentragende Ritter, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben den
heiligen Gral zu suchen und mit Hilfe lautem Heavy Metals ihren Erzfeind Dr. Skull zu bekämpfen. Anders
gesagt, wir sind das beste Beispiel dafür, wie viel Eltern in ihrer Erziehung
falsch machen können!
Marcus: (lacht) Ja das trifft es doch schon sehr
gut...
Ich habe von eurer edlen Superheldentruppe das erste Mal auf dem
Dong 2006 gehört und war sofort begeistert. Seitdem habt ihr ja einen
regelrechten Sprung nach vorne getan. Damit meine ich nicht nur die solide
Fanbase die ihr euch in den letzten 2 Jahren erarbeitet habt, auch musikalisch
und optisch habt ihr euch weiterentwickelt. Wir habt Ihr selber die letzten zwei
Jahre empfunden?
Sir Optimus Prime: Also die letzten beiden Jahre waren eine
durchaus interessante Zeit mit vielen schönen Begebenheiten aber auch kleinen
Dämpfern. So haben wir Knights fast 1 Jahr verloren, bis wir unser drittes Album
„Alliance“ auf den Markt bringen konnten, da sich für uns eine Tür zu öffnen
schien, welche sich nach größten Versprechungen und tollsten Aussichten
plötzlich wieder verschloss und uns Ritter etwas vor den Kopf stieß. Wir haben
dann allerdings Eigeninitiative ergriffen, unsere Cd eigenständig veröffentlicht
und zu unserem großen Glück den treuen Ritter Sir Volker getroffen. Aus diesem
Treffen ergab sich der glückliche Umstand einer gemeinsamen Gralssuche, welche
wiederum zu einer großartige Tour mit Sabaton im Herbst 2008
führte.
Marcus: Da Du gerade von der Tour mit Sabaton sprichst, diese
hat Euch ja durch einen guten Teil von Europa geführt, vor allem auch in
Gegenden wo ihr Knights noch nicht so bekannt oder bis dato gänzlich unbekannt
wart. Wie hat das Publikum euch dort aufgenommen? Ich meine, ich persönlich
finde das die Grailknights und Sabaton wie Arsch auf Eimer passen, ich kann mir
aber auch vorstellen das nicht jeder etwas mit euch anfangen kann.
Sir Optimus Prime: Mit Sicherheit kann nicht jeder etwas mit uns
anfangen, wäre das unsere Absicht, würden wir aber glaub ich auch andere Musik
machen müssen und uns von unseren Battleleibchen trennen müssen.
Undenkbar!
Rückblickend sind wir sehr zufrieden mit den Reaktionen des
Publikums, nein wir können im Grunde durchaus vom Battlechoir sprechen, denn das
was wir in einigen Ländern erleben durften überstieg unsere Erwartungen bei
weitem. Es gab keine Schlacht in welcher es uns Knights nicht gelungen ist, den
Battlechoir zu mobilisieren und zum Bangen, Pogen, Mitsingen oder einfach
generell zum Feiern anzustiften. Dieser Umstand macht uns auch ein klein wenig
stolz und wir sind den Menschen, sei es in Polen, Holland oder England
unglaublich dankbar, dass sie uns so positiv aufgenommen haben!
Marcus:
Besonders das Abschlusskonzert der Tour war ja wohl legendär... hattet Ihr
eigentlich den Hauch einer Ahnung was der Joakim von Sabaton da hinter Eurem
Rücken gemacht hat?
Sir Optimus Prime: Haha, ja... ein ganz toller Abschluss für uns
und um deine Frage zu beantworten, nein… überhaupt nicht. Wir wussten, dass uns
irgendetwas zum Tourabschluss erwarten würde, wir wussten auch nach 3 Wochen
gemeinsamer Tour, dass sich unsere lieben schwedischen Kampfmaschinen ganz gern
mal nackig machen, aber dass dies letztendlich der stinkende Skull machen würde,
damit hat niemand gerechnet!
Marcus: Beim Publikum hat es letztendlich
ja für einige Lacher gesorgt und Ihr habt euch auch anschließend gebührend
Gerächt! Und das obwohl Ihr für einen Gegenschlag zuerst gar nicht gewappnet
wart.
Sir Optimus Prime: Nun ja, wer solche eine hinterlistige Attacke
von Sabaton ohne Gegenschlag hinnimmt wäre wohl selbst Schuld gewesen?! Wir
mussten in diesem Fall spontan sein und was war näher liegend als ein
"Panzerkampf"?!
Marcus: Da muss Ich Dir recht geben. Ich gehe davon aus,
dass Ihr auf Tour die eine oder andere Freundschaft, vor allem mit den Jungs von
Sabaton, geknüpft habt.
Sei mal ehrlich… musstet Ihr wirklich die ganze
Zeit auf eurem edlen Ross hinter dem Bus her reiten?
Sir Optimus Prime: Ich gebe zu, das bleibt aber bitte unter uns,
dass unsere Bierstute nach so mancher Schlacht das ein oder andere Gralsquell
über den Durst getankt hatte und somit für den Seitenstreifen der Autobahn nicht
mehr wirklich geeignet war. Da wir uns in der Tat sehr gut mit unseren
schwedischen Freunden verstanden haben, durfte die gute Stute des Öfteren im
Anhänger des Tourbusses mitfahren.
Marcus: Lass uns noch mal ein wenig
von der Tour abschweifen um kurz auf das aktuelle Album, "Alliance" zurück zu
kommen...
Das Album klingt wesentlich professioneller als die beiden
Vorgänger. Bitte versteh das nicht falsch, "Across the Galaxy" und "Return to Castle Grailskull" mag ich auch sehr, aber das neue
Album klingt einfach besser. Was habt Ihr im Gegensatz zu den ersten Alben
anders gemacht um diesen Schritt zu schaffen?
Sir Optimus Prime: Meinst
Ihr musikalisch oder aufnahmetechnisch, edler Sir Marcus?
Marcus : In
erster Linie meinte ich aufnahmetechnisch.
Sir Optimus Prime: Wir haben
uns für die Aufnahmen unseres dritten Album weitaus mehr Zeit genommen und im
Gegensatz zur Return in einem professionellen Studio aufgenommen. Da dies
natürlich auch weitaus höhere Aufnahmekosten mit sich bringt, war so eine Art
der Aufnahme für uns zu Zeiten der Across oder Return leider noch nicht
möglich.
Marcus: Habt Ihr schon weitere Pläne für die Zukunft? Also eine
Erweiterung Eurer Bühnenshow zum Beispiel. Dr. Skull und Morph sind ja schon ein
fester Bestandteil der Show, genau so wie der böse Drache Urks, der es aber
bisher noch nicht geschafft hat euch zu vertreiben...
Sir Optimus Prime:
Ja, wir arbeiten unermüdlich an der Show und wollen schon bald mit neuen
Überraschungen auffahren, showtechnischer wie auch musikalischer
Natur!
Marcus: Da bin ich dann mal gespannt... Sag mal Optimus, wer ist
bei Euch eigentlich die treibende Kraft in der Band?
Habt Ihr einen
kreativen Kopf der sich das alles ausdenkt, einen Songwriter, oder wird das
alles in Gemeinschaftsarbeit erledigt?
Sir Optimus Prime: Wir haben
durchaus treibende Kräfte in der Band. Es ist auch kein Geheimnis, dass z.B. in
Bezug auf Songwriting oder in Bezug auf das Entwickeln von neuen Geheimplänen
gegen den stinkenden Dr. Skull von dem einen mehr, von dem anderen weniger Input
kommt. Da jedoch verschiedenste Aufgaben erledigt werden müssen und alle Ritter
dabei fleißig an einem Strang ziehen ist es mir hier nicht wirklich möglich
einzelne Personen besonders hervorzuheben. Auch darf man nicht vergessen, dass
wir eine treue Crew im Rücken haben, mit der wir vieles Besprechen und deren
Meinung uns sehr wichtig ist.
Marcus: War die Idee mit den Superhelden
von Anfang an Grundstein der Band, oder kam das erst später?
Sir Optimus
Prime: Die Idee der, gut.. nennen wir es "Superhelden", gab es von Anfang an.
Die Idee des Schwermetalls als effiziente Waffe gegen den madigen Dr. Skull kam
erst nach reichlicher Überlegung und ausdauerndem Biergenuss!
Marcus:
Gibt es schon neue Möglichkeiten wo man Euch und Eure Show Live bewundern kann?
Ich habe mir sagen lassen, dass auch dort der ausdauernde Biergenuss reichlich
zelebriert wird. Und wie macht sich euer Ersatzritter Sovereign Storm, der ja
Lord Lightbringer vertritt? Bisher habe ich den "neuen" noch nicht live
begutachten können, denn für die Tour war Lord Lightbringer ja extra von
Brasilien angereist...
Sir Optimus Prime: Richtig! Lord Lightbringer ist
extra aus dem fernen Brasilien eingeflogen, wo er ja am Zuckerhut auf der Jagd
nach Verbündeten des Knochenmannes ist, um uns auf unserer Reise durch Europa
zur Seite zu stehen. Unser stolzer Ersatzritter Sovereign Storm wird ihn noch
bis zum Sommer ebenbürtig vertreten und auf der Suche nach dem heiligen Gral alles ihm Heldenmögliche geben! Viele Schlachten
sind momentan in der Planung und einige auch schon auf unserer Netzburg, welche
in Kürze eine komplette Fassadenerneuerung genießen wird,
einsehbar.
Marcus: Dann besteht ja noch die Chance den guten Herrn näher
zu begutachten!
Sir Prime... möchten Sie zum Abschluss des Interviews
für das ich mich noch mal bedanken will, noch einige Worte an die MetalViecher
Gemeinde und den tapferen Battlechoir richten?
Sir Optimus Prime: Ich
danke Euch für das Interview, welches mir großen Spaß bereitet hat. Dir und
allen Lesern möchte ich ebenfalls für die Unterstützung und das Interesse an
unserem Quest danken! Zudem hoffe ich, viele Gesichter, welche wir auf der Tour
gesehen haben im kommenden Jahr wieder zu sehen! Hail to the Grail! Hail to
you!
zurück zum Index
Interview mit Vincent Shezar, Lunatic Magazin (18. November 2008)
Sie sind die Beschützer von Grailham City, immer darum bemüht, den fiesen Dr. Skull in die Knie zu zwingen: Die Grailknights. Wir
haben sie auf der gemeinsamen Europatour mit Sabaton getroffen und Duke
of Drumington und Sir Optimus Prime einige Fragen gestellt.
Lunatic: Wie seid ihr zu dem Bandnamen Grailknights gekommen?
Optimus: Wir hießen ursprünglich Galaktic Grailknights
Duke: Aber davor hatten wir ja eigentlich auch noch einen Namen!
Optimus: Ja, aber darüber reden wir lieber gar nicht! Da reden wir gar nicht drüber!
Duke: Ja, der war nämlich noch schlimmer. Optimus: Also wir hießen ursprünglich Galaktic Crailknights, Grailknights. Oh Gott, jetzt sage ich auch schon Crailknights.
Duke: Ja, dieses verdruckte T-Shirt, das verursacht Augen- und Sprachkrebs.
Lunatic: Du meinst die verdruckten Plakate, Eintrittskarten usw.?
Duke: Ja!
Optimus: Na
ja, aber da sich das keiner merken konnte, auch wir nicht, haben wir
das auf Grailknights beschränkt. Durch den Namen ist dann auch
eigentlich die ganze Show entstanden.
Duke: Das
ist ein langwieriger Prozess gewesen, der da nach und nach entstanden
ist, auch mit den ganzen Charakteren usw. Galaktic Grailknights kam
damals wahrscheinlich auch daher, dass unser erstes Lied 'Across the
Galaxy' hieß und daher das 'Galaktic' einfach noch irgendwie dazu kam.
Aber das haben wir abgelegt weil die Leute, wenn sie besoffen sind, das
überhaupt nicht mehr aussprechen können, und gar nicht mehr lesen
können.
Lunatic: Wie kam es zur Story, den Rüstungen und generell zum Gedanken der ganzen Bühnenshow?
Duke: Also die Rüstungen…
Optimus: Superheldenkampfanzüge!
Duke: Genau,
die Superheldenkampfanzüge, und wehe es sagt jemand das Wort 'Kostüme'.
Na, auf jeden Fall ist das auf einer Helloween-Party entstanden, auf
seiner...
Optimus: Also, es war an einem
Vollmondabend, in Castel Grailskull, als wir uns trafen und wir sahen,
dass wir alle diese Heldenanzüge trugen…
Duke: Ja, stimmt, so war es, ich hatte wohl mal wieder einen im Kahn.
Optimus: Und dann dachten wir: Scheiße, wir sehen ja alle gleich aus, warum machen wir nicht auch noch Musik zusammen?
Duke: Ja
und dann haben wir uns da alle getroffen, haben unsere Namen in einen
Baumstumpf eingeritzt, deshalb gibt es ja auch eine Schlachthyme
'Engraved on a Treetruck'.
Optimus: …dann haben wir uns noch ein bisschen in den Arm geschnippelt…
Duke: ja, das ist jetzt natürlich so nicht mehr zu sehen, daher kam halt dieser ganze Gedanke.
Optimus: So ist das entstanden, so und nicht anders!
Duke: Und vor allem hat sich das Ganze dann dementsprechend weiter entwickelt…
Optimus: …man
muss ja auch seine Rüstung pimpen, um auf der Höhe zu bleiben. Wie Dr.
Skull halt auch mit neuen unglaublichen Waffen ankommt, dem Drachen
Urks, müssen wir auch auf der Höhe bleiben und mal sehen, was wir uns
demnächst einfallen lassen, wir wollen auch unsere Rüstungen weiterhin
pimpen.
Duke: Weil, Dr. Skull wird auch
immer stärker! Was der sich alles einfallen lässt, um uns fertig zu
machen! Da müssen wir ihm natürlich auch gewachsen sein, um seine
Kauleiste verstümmeln zu können.
Lunatic: Ja,
Dr. Skull ist da ja generell sehr bösartig, einfach Zapfi mit
radioaktivem Hopfen zu füttern, damit sie euch radioaktives Bier bringt.
Optimus: Ja? Hat er das? Wann hat er das gemacht?
Lunatic: Das war zur Eröffnungsschlacht. Als Dr. Skull euch das erste Mal besiegt hat.
Optimus: Absolut,
stimmt, ja, du sagst es! Ich dachte, wir wären krank gewesen, aber das
war ja das radioaktive Bier. Wie dumm von mir! Ja stimmt, das war
böse!! Das erste Mal, dass er uns besiegt hat! Nein, das zweite Mal,
einmal waren wir schon mal…
Duke: ja, das war wirklich böse, das war echt Scheiße, und deswegen haben wir uns gedacht, wir müssen uns auf jeden Fall rüstieren...
Optimus: nein! Die Rüstungen hatten wir schon vorher, Duke!
Duke: Rüstieren…, wappnen…, uns etwas einfallen lassen, Sir Optimus Prime!
Optimus: Ich bin hier nur Kabelträger gerade!
Lunatic: Habt
ihr schon, bevor ihr Euch in dieser Vollmondnacht getroffen habt,
innerlich gespürt, dass ihr dazu berufen seid, Grailham City zu
verteidigen und euch auf die Suche nach dem Heiligem Gral zu begeben?
Optimus: Absolut!
Ich hab das schon als Siebenjähriger gemerkt, wo ich natürlich nur in
der Lage war, Sachen in Sprechblasen zu lesen, was ich natürlich heute
auch immer noch mache, ich lese nichts, was nicht in Sprechblasen
steht, da habe ich mich schon berufen gefühlt. Ich denke, das ist bei
euch auch genauso, dass es nur so auch was werden kann später.
Lunatic: Also merken wir uns: Wenn wir wollen, dass ihr das hier lest, machen wir eine große Sprechblase drum.
Duke: Ja bitte, macht einen Comic draus.
Lunatic: Habt ihr im musikalischen Sinne irgendwelche Vorbilder, so dass ihr sagt: Dahin wollen wir kommen? Oder Inspirationen und Einflüsse?
Duke: Wohin wollen wir kommen? Diesen Satz haben wir eigentlich aufgegeben, weil wir wissen, dass wir es nicht tun werden.
Optimus: Daher immer schön posen!
Lunatic: Frei nach dem Motto, wer nicht hoch träumt, fällt auch nicht tief.
Duke: Wenn Dr. Skull unsere Gitarren manipuliert, dann muss auf jeden Fall gepost werden in der Zwischenzeit, ganz wichtig!
Optimus: Aber
Einflüsse gibt es viele, das fängt bei Bands an wie Blind Guardian,
Iron Maiden über Slayer bis Children of Bodom. Inflames ist auch ein
bisschen drinnen.
Duke: Es ist Death Metal, gemixt mit True Metal, Power Metal...
Optimus: es ist eigentlich alles drin, was in den 90er so angefangen hat.
Duke: Es
ist im Prinzip Superhero Metal, irgendwas in der Art, aber ich glaube,
das muss man selber in einer Live-Schlacht mit erlebt haben, um das
kategorisieren zu können.
Lunatic: Wie ist es dazu gekommen, dass ihr Sabaton jetzt auf dieser europaweiten Schlacht unterstützt?
Optimus: Ja,
das ist ganz einfach... hmm, wie sagt man das am Besten? Ja, genau!
Wenn Kriege geführt werden, dann gibt es ja auch immer Kriegstreiber
und der Sabaton-Kriegstreiber ist der gleiche, wie der von uns. War das
jetzt gerade irgendwie total dämlich?
Duke: Ja,
war es! Wir haben den gleichen Booker. Der hat sich halt für uns
eingesetzt, hat für uns eine Lanze gebrochen, wenn man das jetzt mal
mit Kriegsvokabular ausdrücken kann. Es waren eigentlich erst andere
Bands im Gespräch, die wir hier nicht weiter erwähnen möchten. Auf
jeden Fall sind wir dankbar dafür, und ich glaube, Sabaton findet das,
nachdem wie ich die ganze Resonanz mitbekommen habe, mittlerweile auch
ganz gut. Auch die ganze Schlachtmeute, die dann auf dem Battlefield
ist, die finden das auch ganz wunderbar. Es waren wie gesagt, erst
andere Bands im Gespräch, aber wir sind dankbar dafür, dass wir mit den
Jungs touren dürfen, und das wird echt ein unvergleichbares Erlebnis
bleiben.
Lunatic: Mit den Jungs von Sabaton kommt ihr gut klar?
Einstimmig: Ja sehr gut!!
Duke: Bestimmt
keine Diven, bodenständig, die Atmosphäre in unserem..., ja gut, wir
müssen auf Zapf Beauty zwar hinterher reiten, aber trotz allem ist
alles in Butter.
Lunatic: Dann hoffen wir doch mal, dass das Bier beim Reiten nicht zu stark geschüttelt wird. Optimus: Nein, das geht. Lunatic: Gut! Eure derzeitigen Eindrücke von der Tour?
Duke: Es ist das erste Mal, dass wir auf ein europäisches Kampffeld ziehen.
Optimus: Ganz herausstechend sind...
Duke: ...Osteuropa, Polen und die Tschechen...
Optimus: ...die
Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern. Die Polen, die
schreien einen vom Anfang der Schlacht bis zum Ende einfach nur an. Ich
meine jetzt nicht negativ, sondern positiv, und dann gibt es einen
riesigen Moshpit in der Mitte! Es ist der Wahnsinn, die Polen sind da
total abgefahren.
Duke: Ich glaube, die
haben da noch nicht so einen Schlachtenüberdruss wie die deutschen
Fans, also ich will hier jetzt nichts gegen die Deutschen sagen, das
ist einfach eine ganz andere Atmosphäre.
Optimus: Ja,
in Deutschland ist am Anfang einfach mehr zuhören angesagt und dann am
Ende richtig abgehen. Es ist einfach krass, vor allem, weil es für uns
ja die erste Europatour ist, mal die Unterschiede zwischen den Ländern
kennen zu lernen. Duke: Aber es war trotzdem so, dass wir immer super unterstützt worden sind von dem Battlechoir. Die Resonanzen waren durchweg eigentlich immer positiv.
Lunatic: Kommen wir mal auf euren falsch geschriebenen Bandnamen zu sprechen.
Duke: Der auf diesen wunderbaren Schlachten-Tickets, z.B. heute, zu erkennen war?!
Lunatic: Genau!
Optimus: Crailsknights!
Duke: Da
hat wohl ein Legastheniker die Tickets gedruckt. Ich weiss es nicht.
Ich denke, als Support-Band ist das wahrscheinlich nicht so wichtig.
Optimus: Als
Support-Band muss man auf einiges..., wirklich einiges gefasst sein!
Also, wir sind da bei der ganzen Tour gut weggekommen. Hmmm sagen wir
mal so: Wir wurden sehr gleichberechtigt behandelt. Ich glaube, das ist
gar nicht normal. Nee, nicht in dem Business.
Duke: Wir
haben halt Geschichten gehört, dass es sonst auch alles ganz anders
ist. Dass die ihr Essen selber kaufen müssen und all' solche
Geschichten. Optimus: Dass sie keinen eigenen Backstage-Raum bekommen, keine Duschen. Aber das ist alles in Ordnung hier, bis halt auf die Sache mit Zapfi und dem Bus.
Lunatic: Keine Dusche wäre schlecht, da würde irgendwann das Make-up abblättern.
Optimus: Make-up? Welches Make-up!?
Lunatic: Die Kriegsbemalung!
Optimus: Du weißt doch “puff“ und drauf ist alles!
Lunatic: Die Kriegsbemalung, ...der Teil des Superheldenschlachtkampfanzuges!
Optimus: Sehr gut, sehr sehr gut! Lunatic: So, die Frage über Euer musikalisches Ziel, mit Bezug auf die Karriere, habt ihr eben schon beantwortet, würde ich sagen.
Optimus: Ja, da gibt es keines! Hauptsache nicht “zu” professionell.
Lunatic: Ja, und nun zur Standardfrage...
Optimus: Lieblingsfarbe... .? Hmmm... Grün!
Duke: Ich enthalte mich!
Lunatic: Nicht Gelb?
Optimus: Du alte Honigbiene, such die nächste Blume auf!
Lunatic: Aber auch nur, wenn es eine Bier-Blume ist.
Optimus: Aber die Standardfrage fehlt doch jetzt noch.
Lunatic: Ach ja, genau, die Standardfrage.
Duke: Die Standardfrage? Was ist die Standardfrage?
Lunatic: Nein, Duke! Du musst ja nicht fragen! Du musst nur antworten..., wir müssen die Frage stellen.
Duke: Ah, ok. Dann stell mal die Standardfrage: Warum seht ihr in euren...?
Lunatic: ähm... ja?! Okay, machen wir da einfach mal weiter... ihr seht ja nicht wegen der Mädels so aus.
Duke, Optimus: Nee! Und auch nicht wegen der Jungs!!
Lunatic: Sondern nur weil ihr den Heiligen Gral sucht.
Optimus: Absolut! Die Rüstung wird von unseren geflügelten Kampfäffchen in den Katakomben des Castle Grailskull genäht und geschneidert.
Lunatic: Ich hoffe, ihr bezahlt sie richtig!
Optimus: Die bekommen eine Banane am Tag und mehr nicht!
Lunatic: Kein Bier?
Optimus: Kein Bier!
Lunatic: Kein frisches Gralsquell?
Optimus: Nee, nee !!
Duke: Sonst arbeiten die ja nicht mehr vernünftig!
Optimus: Dann guckt da nachher noch etwas raus!
Lunatic: Das wäre schlecht und vor allem werden dann auch alle Nähte krumm.
Optimus: Absolut!
Lunatic: Aber gut, wir wollten ja zu unserer Standardfrage kommen. Es ist ja nicht “so” besonders lange her, wo ihr die “ALLIANCE “ rausgebracht habt.
Optimus: Ja, ist noch nicht so lange her. Richtig!.
Lunatic: Habt ihr euch denn schon Gedanken über etwas Neues gemacht?
Optimus: Wir schreiben neue Songs...
Duke: ...ja, natürlich! In den Katakomben..., ich meine, da... fluktuiert....
Lunatic: In den Katakomben, wo die geflügelten Kampfäffchen die Superheldenkampfanzüge nähen?
Duke: Nein,
ich meinte natürlich in unseren Gemächern. Jedenfalls ist die
Fluktuation von Geistesblitzen dort am Größten! Wir haben so anderthalb
neue Songs in der Waage.
Optimus: Wir
arbeiten gerade an einem Heavy-Metal-Shanty. Komplett, Call and
Response. Vorsingen… nachsingen… im Song... und ständig Akkordeon.
Duke: Ja! Also eine Gitarre weniger.
Optimus: Und viele Heldengesänge!
Duke: Es geht ein bisschen in die Humppa-Richtung. Aber das ist ja irgendwie ganz lustig.
Lunatic: Ihr wollt ein Akkordeon mit einbauen?
Duke: Haben
wir bei White Raven auch schon teilweise schon gemacht. Er versucht
sich am Akkordeon (zeigt mit dem Finger auf Sir Optimus), er wir immer
besser und versuchen es halt ein bisschen zu integrieren um auch ein
bisschen Shanty, Folkcharakter mit reinzubekommen. Aber der Death
Metal- und der Power Metal-Teil wird immer dabei bleiben! Wir werden
uns nicht großartig musikalisch verändern, die Leute brauchen keine
Angst zu haben!
Optimus: ( ruft in den Raum ) Wir werden uns nicht weiter entwickeln!!!
Duke: Ja genau! Denn, wenn Metallica von Weiterentwicklung reden, dann sieht man ja, was dabei herauskommt!
Lunatic: Ja! Also brauchen wir uns keine Sorgen zu machen? Dass Ihr Euch weiterentwickelt?
Optimus: Verbessern, aber nicht weiterentwickeln!!! Wir haben noch Ideen, wir werden weiter klauen und covern...
Lunatic: Gut so!... Zum heutigen Konzert... Dr. Skull hat an der Gitarre ja ein bisschen herumgepfuscht...
Optimus: Unser
Lord Lightbringer war heute nicht ganz so zufrieden. Er war bedrückt,
das Dr. Skull ihm da eine reingewürgt hat... und das nicht nur ein Mal
heute. Aber... die Kölner..., der Kölner Battlechoir war sehr....
Duke: … empathisch! Haben sehr viel Empathie für Lord Lightbringer gezeigt und ihn super angefeuert...
Optimus: …mitfühlend...
Duke: …einfühlsam...!
Optimus: Einfühlsam??
Duke: Hmmm..., das klingt schwul, nee?
Optimus: Ja!
ähm... wohlwollend. Ich hatte das Gefühl, sie haben uns das nicht so
krumm genommen, dass heute einige technische Malheurchen passiert sind.
Das zeichnet einen guten Battlechoir aus!!
Lunatic: War auch sehr geil!!
Optimus: Ja, es hat auch Spaß gemacht.
Duke: Die Krieger haben es gut angenommen, das Schlachtfeld wurde glorreich verlassen.
Optimus: Du solltest Dich mal anhören...!
Lunatic: Es ist ja letztendlich sehr gut gelaufen.
Duke: Ja...,
wir haben noch 3 Schlachten vor uns. Die wir auch... ähm, glorreich,
oder so gut es geht, jedenfalls siegreich verlassen werden.
Optimus: Das bringt Unglück!! Wir hoffen es natürlich...!
Duke: Wir hoffen es natürlich... und der Battlechoir wird mit uns sein...
Optimus: hoffen wir natürlich...
Duke: …wir hoffen es... mit den Sabaton-Leuten werden wir noch ein paar schöne Tage verleben...
Optimus: wir hoffen das...!
Duke: Ja, wir hoffen das... wir hoffen, die Tour zu einem schönen Ende zu bringen. Das wird uns auch gelingen!
Optimus: Wir hoffen das!
Lunatic: Gut! Dann hoffen wir mal, dass Dr. Skull euch da nicht irgendwie dazwischen funkt!
Duke: Das wird immer passieren, aber...ähm... letzten Endes... hoffen wir, dass es... ist
ja eigentlich fast immer so gewesen, bis auf ein– oder zwei Mal, wie
wir am Anfang schon betont haben, zu einer glorreichen, siegreichen
Schlacht des Battlechoirs und der Grailknights führen wird.
Lunatic: Dann wünschen wir Euch damit viel Glück!!
Optimus: Danke!
Lunatic: Und sagen Dankeschön, dass ihr Euch die Zeit genommen habt.
Duke: Gern geschehen!
zurück zum Index Interview mit amboss-mag.de (Herbst 2008)Seid gegrüßt, werte Grailknights. Stellt euch doch bitte kurz unserer Leserschaft vor. Sir Optimus Prime: Hallo, edler Lord Eller! Wir sind Mac Death, Bass und Gesang, Lord Lightbringer, Gitarre und Gesang, Duke of Drumington, Schlagzeug und Gesang und Sir Optimus Prime, Gitarre und Gesang. Nebenberuflich machen wir Musik mit allerlei Stromgitarren, Geschrei und Heldenchören, Hauptberuflich sind wir auf der Suche nach dem heiligen Gral. Diese Suche geht einher mit dem Drang unsere infantilsten Bedürfnisse zu befriedigen, wie beispielsweise den Kampf gegen wilde Drachen und das Tragen von bunten Strumpfhosen. Nein, Spaß beiseite, die Beinkleider sind wichtiger Bestandteil unserer dynamischen Superheldenkampfanzüge! Warum habt ihr euch zusammengefunden und wie habt ihr eigentlich "Zapf Beauty" kennengelernt? Lord Lightbringer: Die Zusammenkunft der Knights liegt bereits einige Jahre zurück. Es war in einer lauen Sommernacht als ein jeder von uns geplagt ward von unruhigen Träumen. Ich erinnere mich noch ganz deutlich an, ja ich möchte es fast eine Vision nennen, an das Abbild eines pinken, mit kühlstem Gerstensaft gefüllten Grals, welcher mir im Traum erschien. Der kostbare Kelch wurde allerdings von den Klauen einer hässlichen Knochenfratze umschlungen, welche sich an dem kühlen Nass labte. Nassgeschwitzt schlüpfte ich in meine Rüstung, sattelte meine Metalaxt und ritt auf ihr in die Nacht hinaus. An dem Baumstumpf einer alten Eiche trafen wir uns dann und berichteten von unseren nahezu identischen Träumen. Ausnahme war der Duke, der von Hasen geträumt hat, die sich vermehren. Warum er trotzdem verschwitzt zu mitternächtlicher Stunde im Wald stand, kann ich nicht mehr sagen. Nennen wir es einen glücklichen Zufall! Mac Death: Als wir eines Abends feucht-fröhlich in den tiefen Katakomben Castle Grailskulls feierten und zu später Stunde schon die ein oder andere Pilsette verhaftet hatten, erschien Zapf Beauty uns plötzlich, bei gut 3 Promille, und ist seit dem auch nicht wieder verschwunden. Sollten wir uns jetzt Sorgen machen? Wie anstrengend ist es, den heiligen Gral gegen Dr. Skull und seine Untertanen zu verteidigen? Lord Lightbringer: Würden wir nicht jede geglückte Gralsschlacht so ausdauernd mit Gralsquell begießen würden die Anstrengungen in einem geringeren Maß ausfallen. So ist es eine nervenaufreibende Angelegenheit, denn eh wir uns versehen, ist der verflixte Kelch auch schon wieder in Schurkenhand. Eine eurer mächtigsten Waffen ist der Battlechoir. Was ist das für ein Gefühl, wenn sich die Allianz zwischen ihm und euch bildet? Sir Optimus Prime: Dieses Gefühl ist nur schwer zu beschreiben. Auf dem diesjährigen Dong war die "Allianz" besonders ausgeprägt. Der Choir hat alles gegeben und war einfach unglaublich! Ich denke, es ist nicht übertrieben zu sagen, dass solche Momente, wie z.B. die Sitzdarbietung nach der Gralübergabe oder die Sangeskraft des Choirs, größte Antriebskraft sind, sich immer wieder erneut auf die Suche nach dem Kelch zu begeben. Eine Zwischenfrage: Woraus besteht euer "Grailbrew"? Duke of Drumington: Unser Grailbrew oder auch Gralsquell besteht selbstverständlich nur aus den kostbarsten und erlesensten Zutaten und gärt samt Fässchen im Biermagen unserer reizenden Pferdedame Zapf Beauty. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Stuten besitzt unsere Pferdedame nämlich zwei Mägen. Wir füttern sie mit feinstem Hopfen und Malz, wenn's ein Weizen werden soll auch mal mit Hefe. Zapfi fügt dann noch ihre ganz eigene Note - ihre Geheimzutat, hinzu. In euren Songs geht's ja nicht nur metallisch heftig einher, es sind u.a. auch folkige Aspekte zu finden. Bei welchen Bands/Musikstilen seht ihr eure musikalischen Einflüsse? Mac Death: Ja, wie du schon sagst, stolzer Eller, bedienen wir uns einer Vielzahl musikalischer Stile. Privat hören wir verschiedenste Spielarten des Schwermetalls, aber durchaus auch ganz anderer Musikstile. Auch wenn es noch so schön ist, man kann sich ja nicht den ganzen Tag zuballern lassen. Da muss nach einem gepflegten Gralsquellkaterkopf auch mal etwas Stromloses aufgelegt werden. Beim Schluss-Track "Der König von Thule" habt ihr euch textlich bei Johann Wolfgang von Goethe und musikalisch bei Carl Friedrich Zelter bedient. Wie seid ihr darauf gekommen, dieses Lied umzusetzen? Sir Optimus Prime: Thematisch passt "Der König von Thule" sehr gut zu den Texten vieler unserer Schlachthymnen, da sich das Lied inhaltlich ebenfalls mit einem kostbaren Kelch beschäftigt. Hinzu kam, dass das Lied eine sehr schöne, schlichte Melodie besitzt, welche von uns lediglich ergänzt und hier und da etwas variiert wurde. Eine Freundin von mir hat eure MySpace Seite gesehen und ihre Aussage war: "Sind die süß!". Wie reagiert ihr auf ein solches Kompliment? Lightbringer: Wir erkundigen uns nach der Körbchengröße der Dame und tauschen evtl. Nummern aus. (lacht) Und dann soll ich euch noch von ihr fragen, ob eure Anzüge, besonders die Beinkleider, eigentlich zwicken? ;-) Duke of Drumington: Natürlich zwicken unsere Strumpfhosen, aber wer ein echter Gralritter sein möchte, der steht darauf! Ein großes Lob gebührt sowohl eurem Kostümdesigner als auch eurem Grafikdesigner. Wer ist für diese Dinge bei euch zuständig bzw. wer unterstützt euch dabei? Lord Lightbringer: Mit Kostümdesinger meinst du sicherlich unsere geflügelten Äffchen, welche in mühevoller Handarbeit im Keller des Schlosses unsere Kampfanzüge weben?! Danke, das Lob geben wir gerne weiter. Auch das Artwork für unsere neue "Alliance" ist in liebevoller Handarbeit entstanden und zwar von dem talentierten Sir Malte Starke, seines Zeichen auch Kabelträger des mächtigen Mac Death! Ihn und unsere stets treue Grafikamazone Diana "Galactica" Kohne kann man unter www.handundmaus.de erreichen. Bei euch scheint ja live auch einiges abzugehen. Könnt ihr denjenigen, die euch noch nicht gesehen haben, eure Show etwas schmackhaft machen? Sir Optimus Prime: Leider ist das Spektakel, welches wir mit unserem treuen und stets durstigen Battlechoir zu einer jeden Schlacht veranstalten, nur schwer in Worte zufassen. Man muss dabei gewesen sein, um den Spass, die Energie und die Allianz zwischen uns Rittern und dem Choir zu spüren. Dennoch legen wir einem jeden Metalhead ans Herz. Lord Lightbringer: ...und gerne auch seiner kleinen verheulten Emofreundin... Sir Optimus Prime: äh, ja, selbstverständlich auch der... also ans Herz mal bei einer Schlacht dabei zu sein und einfach nur 'ne Menge Spass zu haben. Mac Death: Ohne dabei natürlich den nötigen Ernst aus dem Auge zu verlieren. Sir Optimus Prime: Und der wäre? Mac Death: Na, die Gralssuche und das Knochenfratzenklatschen. Sir Optimus Prime: Ach ja, wie dumm von mir! Was sind eure weiteren Pläne mit der Band? Eine Tour mit Sabaton ab Oktober und dann? Mac Death: Also wir planen schon wieder fleissig weitere Schlachten. Ein Festival in Österreich für den Sommer 2009 ist bereits bestätigt. Ansonsten freuen wir uns wahnsinnig auf die Tour. Wird ja eine ganze neue Erfahrung sein, in so vielen Ländern innerhalb weniger Wochen so viele Schlachten zu schlagen. Aber es kann nur gut werden! Sabaton sind wir sehr dankbar, dass sie uns kleiner Band ohne Label diese Möglichkeit geben. Wollt ihr zum Schluss ein paar Worte nach "da draußen" richten? Lord Lightbringer: Wir hoffen, möglichst viele von Euch auf der Tour zu sehen und sehnen diese Tage schon jetzt mit größter Vorfreude herbei. Sir Optimus Prime: Grails high und vielen Dank fürs Interview, Lord Eller! Duke of Drumington: Habt ihr vorhin gesagt, ich hätte von Hasen geträumt? Sach mal, wollt ihr mich verarschen?! Mac Death: Ich sag auch mal Danke fürs Interview und Duke, scheiß auf die Hasen! zurück zum Index Interview mit Jan Steinhauser, Stars in the City, (20. August 2008)Es gibt viele Gründe, sich ein wenig intensiver mit den Grailknights auseinander
zu setzen, sei das ihr jüngst erschienenes drittes Album „Alliance“, die
anstehende Tour mit Sabaton durch Europa oder ihr Gig in der Headliner-Riege des
METTLA-Festivals, welcher am 29. August die Meier Music Hall mit harten Tönen
und heldenhaften Kostümen erschüttern wird. Auf jeden Fall hat Sir Optimus Prime
sich die Zeit genommen, uns die ein oder andere Frage mit tiefgehenden Antworten
zu versehen. Vorweg: Ist es
euch überhaupt möglich, „ernsthaft“ auf meine Fragen zu antworten (s. Queens of Metal-Interview), da eure Show ja nicht nur mit
Musik, sondern auch viel mit eurem Image und der von euch aufgebauten Welt zu
tun hat, welche ihr dann verlassen/vernachlässigen müsstet? (z.B. wenn ihr auf
„Woher kommt ihr“ mit Hannover statt Grailham-City antworten
würdet) Selbstverständlich ist es uns möglich
ernsthaft auf deine Fragen zu antworten – das ist doch Ritterehrensache! Und
wenn ich sage, dass wir aus Grailham-City kommen, ist das auch die reine
Wahrheit! Ein jeder kann uns in dieser schönen Stadt besuchen, indem er sich in
Hannover auf den Kröpke Platz stellt, sich mit einem Kasten Gralsquell betankt,
mit dem linken Zeh dreimal auf die eigene Nase tippt und anschließend aus
lautester Kehle die Worte „Grails high!“ brüllt. Ich garantiere euch, dass ihr
danach das einladende Stadttor nicht verfehlen könnt! Metal muss „true“ sein: Harte Töne, lange Soli,
längere Haare. Die Szene nimmt sich dabei teilweise sehr ernst und ist schnell
dabei, jemanden wegen fehlender Authentizität auszubuhen. Wie passt ihr da mit
eurem ganz eigenen Stil rein? Natürlich sind wir eine
Band die stark polarisiert. Aber wie es Menschen gibt, die mit Grummel
Griesgram, Plankton oder Tokio Hotel sympathisieren, hat auch Dr. Skull, unser
stinkender Widersacher, seine Anhänger! Diese Leute gilt es natürlich zu
bekehren und momentan läuft dieser - nennen wir ihn - „Gralszug“ eigentlich sehr
gut. Und seht ihr euch
selbst als den notwendigen ironischen Faustschlag in die viel zu elitäre
Metal-Fresse, wie auch Bling-Bling-Hip Hop ihn mal nötig
hätte? Nein, auf keinen Fall! Aus eigener Erfahrung
kann ich sagen, dass die Metal-Szene gar nicht so elitär ist, wie sie den
Anschein haben könnte. Ganz im Gegenteil. Viele Leute sind sehr aufgeschlossen
und tolerant. Ein Zeichen dafür ist, denke ich, die Tatsache, dass man im
Metalbereich auf eine ganze Menge verschiedenster Stile mit verschiedensten
Einflüssen, bzw. auf unterschiedlichste Stilmixe, trifft. Ok, versuche ich jetzt
Bling-Bling-Hip Hop dazu zu mischen, hört der Spaß wahrscheinlich auf, aber man
kann ja schließlich auch kein Königstiger mit einem Stinktier paaren!
War die Persiflage, die ihr erschafft, schon immer eure Intention oder
nur eine Folge dessen, was ihr aus anderen Gründen gemacht
habt? Man kann es definitiv als eine Folge dessen
bezeichnen. Die Welt der Grailknights hat sich über die Jahre immer
weiterentwickelt und anfangs wollten wir eigentlich nur die Dinge auf der Bühne,
bzw. dem „Schlachtfeld“, vereinen, die unsere infantilen Bedürfnisse
befriedigen. Unsere Anspielungen auf He-Man und die Masters of the Universe,
welche mit dem Song „Return to Castle Grailskull“ gegeben ist, um nur ein
Beispiel zu nennen, sehen wir vielmehr als eine Ehrdarbietung für den größten
Helden der 80er als als Persiflage. Das bringt uns zu Grundsatzfragen: Warum die
ganze Maskerade und das Rollenspiel? Wo kam die Idee her? Die Rüstungen, oder auch unsere Superheldenkampfanzüge, sind unsere
lebensnotwendige Schutzkleidung im Kampf gegen das Böse. Als die Übermacht der
dunklen Armeen Dr. Skulls immer öfter nach dem heiligen Gral griff, wurden
diese Notwendig. Aber da wir ja unter uns sind kann ich dir natürlich auch
sagen, dass wir in Wirklichkeit nur einen Grund gesucht haben, unseren Trieb,
„bunte Strumpfhosen zu tragen“, ausleben wollten und wo kann man das besser als
auf den Schlachtfeldern des Heavy Metals, gelle? Und wer ist (inoffizieller?) Anführer? – jede
Heldenformation hat schließlich einen. Unser
inoffizieller Anführer ist eindeutig unsere Bierstute Zapf Beauty! Denn bockt
die Dame, gibt es kein kühles Gralsquell und wir Knights und unser Battlechoir
sind schlecht drauf. Hat das Fräulein mal wieder ihre zickigen Momente, lässt
sie uns Knights nicht aufsitzen und wir müssen sie durch gutes Zureden und viele
Streicheleinheiten dazu verführen, uns zur nächsten Schlacht zu tragen. Naja, du
kennst das sicher – Frauen halt! Namentlich zwingst du zu Gedanken an ganz andere Kindheitshelden als
He-Men, wie fandst du also den Transformers-Film? Ich muss sagen, dass meine
Superheldenaugen ein wenig unter der actionreichen Reizeinflutung gelitten
haben, aber das mag auch am Gralsquell gelegen haben, das die Uhren in Castle
Grailskull generell etwas langsamer ticken lässt. Dennoch muss ich sagen, dass
ich solche anspruchsvollen Filme, die auch mal zum Nachdenken und Philosophieren
anregen, mag! Wo wir bei Namen sind, können wir ja auch
gleich das Klischee des „bösen“ Metals auspacken: Ist die Nähe von Lightbringers
Namen zur Satan (Lucifer bedeutet im Lateinischen Lichtbringer) beabsichtigt
oder nur zufällig durch die Superhelden-Alliteration
entstanden? Ich bin mir ganz sicher, dass diese Nähe
nicht beabsichtigt war, denn einem so durch und durch vom Guten überzeugten
Menschen wie den Lightbringer eine Nähe zum Teufel nachzusagen wäre unangebracht
und haltlos. Der „Gral“ ist
ja ein christliches Symbol, Metal dagegen meist eher den bekannten Göttern
abgeneigt, wem huldigt ihr also? Wenn man in unserer kleinen Welt der Gralsritter irgendeine wirkliche
Persiflage finden möchte, dann, denke ich, hier. Der Fakt, dass unser Kelch in
lila Glanze erstrahlt und randvoll mit lebensspendendem Gralsquell gefüllt ist,
sagt da, denke ich, genug! Mit dem christlichen Glauben und anderen Religionen
hat unsere Mission herzlich wenig zu tun. Wie steht ihr allgemein zu den Klischees eures
Genres (schon vorher genanntes genauso wie Kinder essen und derartige
Späße)? Da sind wir dabei, hehe! Ich denke, wenn man
diese ganzen Klischees mit Humor nimmt, kann man viel Spass haben und denen
Angst machen, die wirklich denken, dass Metal etwas mit Kinder essen, zahlos
wehrlose Jungfrauen entjungfern und Duschverbot zu tun hat! Ein Klischee im
Speziellen: Wie sehr seid ihr dem Suff eigentlich selbst verfallen? Geht ihr nur
nüchtern oder niemals unter 3 Promille auf die Bühne? Wir versuchen uns vor der Schlacht etwas zurück zuhalten, denn wie man so
schön sagt, erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Und welche magische Quelle schenkt euch das
Grailbrew? Bei der „magischen Quelle“ handelt es sich
um unsere treue Bierstute Zapf Beauty, welche die göttliche Gabe besitzt, in
ihrem zweiten „Biermagen“ kühlstes Gralsquell heranreifen zu lassen! Wir füttern
sie fleißig mit Hopfen und Malz, sie steuert noch ihre Geheimzutat hinzu und
fertig ist das vollmundige, lebensverlängernde Gebräu! Dass ihr
gewisse musikalische Ansprüche habt (z.B. den Text zumindest teilweise verstehen
zu können, ohne die Lyrics gelesen zu haben), erkennt man ja bereits an dem
dezenten „melodic“ vor dem Death, aber warum gerade die Richtung dann und nicht
– tja, Pop vielleicht? Unsere Musik in eine
Schublade zu packen, ist in der Tat nicht immer so einfach. Der eine sagt: „Die
machen doch viel eher Powermetal“, für den zweiten trifft die Bezeichnung
Schlager zu und der dritte ist zufrieden mit Melodic Death. Wir haben eine
einfache Bezeichnung gewählt, unter der sich viele Leute etwas vorstellen
können, statt zu sagen wir machen heroic power death mit folk einflüssen. Ich
persönlich blicke mittlerweile durch diesen Irrgarten der Musikstilbezeichnungen
nicht mehr durch. So wie
die meisten. Wo wollt ihr musikalisch eigentlich hin? Was ist euer Ziel, eure
musikalische Heldenhalle? Unsere Heldenhalle ist, denke ich, erbaut auf dem Fundament
abwechslungsreichster Songs, die verschiedenste Stile homogen vereinen und an
keiner Stelle Langeweile aufkommen lassen. Ich glaube, dass es nicht
das Ziel gibt, denn eine Band sollte sich stets positiv
weiterentwickeln, ohne dabei den roten Faden aus dem Auge zu
verlieren. Und was bedeutet die Musik euch, wie prägt sie
euch und euren Alltag? Musik machen und besonders die
Welt der Knights organisieren und planen, nimmt viel Zeit in Anspruch. Da die
Gralsuche aber unsere große Leidenschaft ist opfern wir diese Zeit gerne. Eine
siegreiche Schlacht ist auch nur möglich durch das Herzblut unserer Crew, welche
uns mit größter Hingabe unterstützt und einen festen, unverzichtbaren Teil der
Band darstellt. Denk bei
dem Thema an eure Zukunft: Werdet ihr mit der Zeit und den größer werdenden
Venues von dem ein oder anderen Detail Abschied nehmen (müssen), um euch auf
andere Dinge zu konzentrieren (z.B. noch mehr die Musik) Oder werdet ihr Urks
sogar mit auf die True Metal Stage von Wacken schleppen? Also falls wir jemals die True Metal Stage erklimmen sollten, nehmen wir
unseren Drachen selbstverständlich mit. Wir werden uns auch in Zukunft darauf
konzentrieren, unsere Show weiter auszubauen und zu perfektionieren. Auf der
anstehenden Europatour müssen wir aber leider aus logistischen Gründen einige
Abstriche machen, denn der schreckliche Urks passt nicht in den
Nightliner. Thema Urks,
Zapf und Co: Ganz ohne Zweifel bilden sie einen wichtigen Teil eurer Show, aber
wird den musikalisch doch eher unwichtigen Helferlein der Job nicht irgendwann
trüb? Wie werden sie bei Laune gehalten? Musikalisch
mögen sie unwichtig sein, von dem Choir werden sie dennoch geliebt (oder auch
gehasst) und machen einen unverzichtbaren Teil unserer Show aus. Neulich haben
wir z.B. eine Booking-Anfrage bekommen, in der ein Warrior um einen Auftritt
Zapf Beautys auf seinem Geburtstag ganz ohne Knights gebeten hat. Das fand ich
sehr lustig! Wieder zur
Musik selbst: Von eurem neuen Album hat man vorab die eher unrepräsentative
Auskopplung „Tranquility’s Embrace“ zu hören bekommen und dies auch nicht als
Single, sondern ein Video. Warum dieser Song, wo er doch zwar seinen eigenen
Charme hat, aber wie gesagt nicht wirklich den hauptsächlichen Inhalt von
Alliance wiedergibt? Es handelt sich bei diesem
Video, um eine Bachelor-Arbeit eines guten Bekannten, der bereits das erste
Video zu unserem Lied „Moonlit Masquerade“ erstellt hat. Das zweite Lied sollte
sich stilistisch vom ersten abheben und in der Ausführung hatte er freie Hand.
Vielleicht spiegelt es nicht ganz unsere Welt wieder, dennoch waren wir
begeistert von seiner Arbeit und sind stolz auf sein tolles
Ergebnis. Und wer ist von
euch eigentlich der Goethe-/Faust-Fan? Fan mag ein
wenig hoch gegriffen sein, aber man kann schon sagen, dass wir Knights von dem
Gedicht Goethes „ Der König von Thule“ und der Melodie Carl Friedrich Zelters
sehr angetan sind. Zum größten Teil entstehen unsere Songs in gemeinsamer Arbeit
und es ist schwer hier jetzt einzelne Namen zu nennen. Wird es weitere tiefgehende mediale Einblicke
in das Leben der Knights geben wie den sehr unterhaltsamen Across the
Galaxy-Trailer? Ja, im Rahmen unseres Grail TVs, von
dem man bereits die ersten beiden Folgen auf Youtube sehen kann, wird es
demnächst noch weitere Einblicke in das Leben der Knights geben. Insbesondere
sollen die Tage der anstehenden Tour in Bild und Ton für den Battlechoir
festgehalten werden. Stichwort Sabaton: Wie kommt das mächtige Bündnis vom kleinen (aber
natürlich stetig wachsenden) Hannover und dem großen Schweden zusammen? Habt ihr
im Norden geheime Fans? Diese Frage ist ganz schnell
beantwortet. Wir teilen uns mit Sabaton den Booker , bei dem es sich um Sir
Volker Raabe von Swordbrother Productions handelt. Er hat diese Verbindung
hergestellt und möglich gemacht, wofür wir ihm sehr dankbar sind! Vor der Europa-Tour mit Sabaton spielt ihr noch
als Headliner auf dem Mettla-Festival in Braunschweig. Was erwartet und erhofft
ihr euch von dem frisch geschlüpften Szene-Treff? Die
Location und das Line-up lassen auf einen tollen Einstand hoffen. Wir werden auf
alle Fälle unser Bestes geben und eine unvergessliche Schlacht
bieten! Und wie steht ihr
eigentlich zu der innigen Freundschaft zwischen Hannover und Braunschweig, die
schwarz/rot und blau/gelb ja auch gerne mal in der einen oder anderen Keilerei
ausgetragen wird, wenn das Runde und das Eckige mal wieder zusammen
kamen? Ja, schade, dass sich die beiden Mannschaften
momentan nicht begegnen, von kleinen Freundschaftsspielen abgesehen. Aber
einziger Weg, dies zu ändern wäre wohl, dass die Roten in die dritte Liga
absteigen müssten und das wollen wir nun wirklich nicht,
hehe. Abschließend: Was
wärt ihr gerne noch gefragt worden? Da mir auf Grund
der vielen interessanten Fragen keine weitere mehr einfällt, sage ich an dieser
Stelle vielen Dank für das Interview und für dein Interesse an dem Quest der
Knights! Hail to the Grail! Hail to you! Hail to the
Grail! Danke für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg für die
Zukunft. zurück zum Index Interview mit metalrockradio / Ironman (09. August 2008)Ironman stellt heute seiner Leserschaft eine deutsche Metal Band
vor, die schrill, verrückt, witzig ist und einen super geilen Metal (Death
Metal) spielt. Der Name der Band Grailknights zu deutsch die Grals Ritter.
Ironman: Wenn man euch das erste mal sieht und ihr euch in eure
Marvel Comic ähnlichen Kutten (Rüstungen) gehüllt habt, kommt dem nüchternen
Betrachter erst einmal dieses in den Sinn ““Schon wieder so angemalte, alter
Hut, damit hat ja damals schon die US Band Kiss aufsehen erregt und damit ihren
Bekanntheitsgrad gesteigert.“ Böse Zungen haben damals sogar behauptet was sie
musikalisch nicht drauf haben müssen ihre Kutten wet machen. Wie es auch sei,
Kiss wurde rund um den Globus bekannt und ihre Alben erreichten Platinium
Level. Und nun die Frage: Was denkt ihr über Kiss, sind sie eure Vorbilder in
Sachen Outfit und Kriegsbemalung für die Metal Schlacht? Wollt ihr es ihnen
gleich machen?
Grailknights: Hail to you, Sir Ironman, wir Knights grüßen dich!
Vorbilder haben wir Knights nicht so richtig, außer vielleicht eines: Unsere
Bierversorgungsstute Zapf Beauty! Ihre einzigartige Fähigkeit, feinstes
Gralsquell zu brauen, ist uns allen immer noch ein Rätsel, und wird wohl immer
eines bleiben! Und ihr, da sind wir uns sicher, ihr können wir es nicht gleich
machen!
Ironman: Ihr nennt euch die Gralsritter. Das waren Kreutzritter
auf der suche des Bechers aus dem Jesus sein Blut beim letzten Abendmahl trank.
Aber bei euch denke ich eher ihr seit auf der Suche nach einem Krug mit edlem
Met und Hopfenbräu ? Also habt ihr nix mit Religion, Bibel und der Christenheit
zu tun. Oder sehe ich das falsch?
Grailknights: Mit Religion haben wir soviel zu tun wie Eiscreme
mit Wurstwasser. Unser Heiliger Gral dient als Trinkgefäß für Zapf Beautys
Gralsquell! Nur dieser Schluck garantiert uns ewiges Leben und ewige Schönheit!
Nur der Fanatismus mit welchem wir dem Heavy Metal frönen ist beinahe religiös!
Und ein echter Superheld ist natürlich religions- und politikfrei!
Ironman:Ihr habt euch Phantasie Namen gegeben genauso wie Kiss
damals Dämon, Katze, Sternenkind und Space Ace oder so ähnlich. Was sollen eure
Namen ausdrücken ? Und wie heißt ihr im realen Leben? Stellt euch doch mal
vor.
Grailknights: Also im realen Leben heissen wir Sir Optimus Prime,
Mac Death, Lord Lightbringer und Duke of Drumington. Second Life kennen wir
nicht, nur der Duke spielt noch ab und zu mal die Sims 2 und heißt dort, glaube
ich, Hans. Unsere Namen haben keinen tiefen Sinn, zunächst war es uns allen nur
wichtig, einen englischen Titel zu tragen! Dennoch tragen wir diese mit Stolz,
und sind auch der festen Überzeugung, dass ein Superheld erst dann ein Superheld
ist, wenn er einen gut klingenden Namen trägt!
Ironman: Es fallen bei euch immer wieder die Namen Dr. Skull und
Zapf Beauty:? Wer sind diese Personen, gehören sie zur Band? Welche Aufgaben
haben diese Personen? Bier ran zu schaffen? Lach..
Grailknights: Dr. Skull ist der ärgste Widersacher von uns
Grailknights. Er ist derjenige, der uns immer wieder den Gral entwendet, den
Heiligen Gral, aus welchem wir das frisch-gebraute Gralsquell unserer Stute Zapf
Beauty schlürfen. Mithilfe unseres Battlechoirs, den Horden von
Knights-Anhängern, auf dem Rücken unserer Stute reitend, kämpfen wir dann bis
auf die letzte Strumpfhose, um den Heiligen Gral zurückzuerobern! Doch der
faule Dr. Skull ist nicht alleine – er hat sich noch einen Drachen und einen
ehemaligen Knight Untertan gemach, welche die Namen Urks und Morph the Swarf
tragen. Sie machen es uns natürlich nur noch schwerer, aber dafür darf man sich
natürlich auch nach jeder erfolgreichen Schlacht doppelt mit Gralsquell
belohnen. Wie du bereits merkst, Sir Ironman, die Welt der Knights ist
grenzenlos!
Ironman: Ihr habt mittlerweile das dritte Album raus gebracht.
Und Jedes ist eine Steigerung zum vorigen. Mit Alliance habt ihr euer
Meisterstück abgelegt. Und das alles ohne Label in eigen Produktion. Warum habt
ihr euch von STF Records getrennt ?
Grailknights: Wir haben uns garnicht von stf getrennt. Bereits
die ersten beiden Alben nahmen wir in Eigenregie aufgenommen, und haben uns dann
mit stf auf einen Bandübernahmevertrag geeinigt. Der besteht auch immer noch für
die ersten beiden Alben, „Across The Galaxy“ und „Return To Castle Grailskull“!
Für die dritte Scheibe hatten wir uns einige Pläne zurechtgelegt, aber selbst
bei Superhelden klappt nicht alles auf Anhieb. Also beschlossen wir, zunächst
auf eigene Faust die CD herauszubringen, und belohnen uns für die Mühen mit
einer Tour mit Sabaton! Was kann es Schöneres geben?
Ironman: Kommen wir zu euren MusikVideos. Eure Clips Moonlit
Masquerade und Tranquility's Embrace sind sehr professionell und aufwendig
gemacht. Da waren Könner am Werk. Wer ist für die Videos verantwortlich und hat
diese Produktion nicht euer Budget gesprengt? Habt ihr irgendwo einen Schatz
vergraben?
Grailknights: Wir Knights wären nichts ohne unsere Crew, einer
treuen und immer größer werdenden Gruppe von Menschen, die sich die Wochenenden
um die Ohren schlagen, um unsere Schlachten erfolgreich zu gestalten, z.B. Diana
Kohne von handundmaus. de, oder eben auch Sebastian Khayat, ein Student der FH
Hildesheim. Er fragte uns, ob wir nicht Interesse hätten, mit ihm für zwei
Videos zusammenzuarbeiten, und wir nahmen das Angebot mehr als dankend an. Aber
du hast natürlich Recht: Das Ergebnis ist Hollywood-reif, und wir sind mehr als
froh, dass wir uns die Millionenausgaben sparen konnten!
Ironman: Besonderst witzig finde ich euren Trailer wo
ihr in euren Kutten durch eine größere deutsche Stadt rennt. Wie heißt die
Stadt? War die Oma im Zug gestellt oder echt? Sie hat euch angesehen als wenn
sie ein Marsmensch gesehen hätte lol wirklich drollig. Und die Polizei? Hat sie
euch ermahnt wegen Erregung öffentlichen Ärgernissen und Vermummungsgebot oder
waren sie friedlich und haben den Spass mit gemacht? Wie reagierten die Leute?
Erzählt uns etwas über die Dreharbeiten.
Grailknights: Solche Tage sind natürlich absolute Hightlights.
Normalerweise trauen wir uns nicht in die Öffentlichkeit, denn wir wollen den
durchschnittlichen Bundesbürger mit unserer Unwesenheit nicht verunsichern, denn
wo wir sind ist das Böse nicht weit. Die Stadt trägt den schönen Namen Hannover,
ganz in der Nähe unserer schönen Burg „Castle Grailskull“! Natürlich ist das für
den ein oder anderen älteren Mitbürger schwierig, schließlich sind die alten
Damen Deutschlands nicht glücklich, dass ihre Enkelkinder das Weihnachtsgeld
nutzen, um sich Grailknights-CDs zu kaufen und natürlich auch laut zu hören,
aber dank guter Ausbildung im Erste-Hilfe-Bereich hätten wir im Notfall auch
eingreifen können! Die Polizei war natürlich mehr als glücklich als sie uns
sahen – schließlich bedeutet das für sie auch weniger Arbeit. Abgesehen davon
ist Deutschland ein kaltes Land, und eine Strumpfhose wärmt nicht bei Minusgraden. Deswegen planen wir, die nächste Folge von „Grail TV“
auf Hawaii zu drehen!
Ironman: Auf eurem zweiten Album wurde das Lied „Home at last“ in
deutsch und englisch gespielt. Die deutsche Version kommt echt geil, wird es
weitere Lieder in deutsch von den Grailknights geben?
Grailknights: Auf der Alliance befindet sich wieder ein deutscher
Song, bei welchem wir die Ehre hatten, mit dem großen Johann Wolfgang Goethe zu
kooperieren – so entstanden die Textzeilen zu dem „König von Thule“. Wir haben
auch gemerkt, dass der Battlechoir nach deutschen Texten lechzt –
dementsprechend werden wir bestimmt auch in Zukunft versuchen, den ein oder
anderen Song in dieser schönen Sprache zu schreiben.
Ironman Wo können sich unsere Leser über euch Informieren und
eure CDs erhalten? Gebt hier eure Adressen an.
Grailknights: Das machen wir mehr als gerne, Sir Ironman! Unsere
Netzburg befindet sich auf www. grailknights. de, auch bei MySpace haben wir es
uns bequem gemacht, unter www.myspace.com/grailknights sind wir dort zu finden! Zudem
haben wir ein gut-besuchtes Forum, welches man unter http://forum.grailknights.de findet. Wir denken, dass jeder
Besucher dort eine gute Zeit haben wird – vor allem auf unserer neuen Homepage,
welche aber erst in einigen Wochen online gehen wird! CDs und auch neue
todschicke Shirts können direkt auf unserer Homepage bestellt werden – für den
unschlagbaren Preis von 13€ bzw. 15€ plus Versand. Das ist doch wie
geschenkt!
Ironman: Im Herbst 08 macht ihr eine kleine Europa Tour mit
Sabaton. Eine echt geile Band. Freut ihr euch drauf ? Und wie sehen eure
weiteren Pläne für die Zukunft aus ?
Grailknights: Wir freuen uns wie kleine Superhelden auf diese
einmalige Chance! 20 Konzerte in 10 Ländern in 24 Tagen, das ist doch der
Rock’n’Roll von dem wir alle träumen! Wir sind uns sicher, in der Zeit einen
neuen Rekord aufzustellen: Mehr Gralsquell trinken als je zuvor! Zudem planen
wir natürlich, weitere Stufen auf dem Weg zum Metal-Olymp zu erklimmen, und dann
hoffen wir auf ein paar schöne Festivals im Sommer! Kinder oder Ähnliches sind
bisher nicht in Planung! Ironman bedankt sich für das Interview und wünscht euch viel
Glück und Erfolg auf eurem weiteren musikalischen Weg. Lordi hat es auch
geschafft mit ihren Kutten zu Weltruhm zu gelangen. Das selbe wünsche ich euch
auch
Das Interview führte Ironman mit Lord Lightbringer, im Auftrag
der almighty Grailknights.
zurück zum Index
Interview mit Toschi, Metallic Zine / undergroundbands.de (27. Oktober 2006)Helden in Strumpfhosen
Toschi: Wie ist das Konzept zu dieser außergewöhnlichen Band
entstanden? Das ist wirklich eine sehr ausgefallene, dafür aber um so
begrüßenswertere Idee. Klischees gehören zum Metal, wie die Wurst auf's Brot, da
führt kein Weg dran vorbei, sonst hätte es diverse Bands wie Manowar, Iron
Maiden, Judas Priest, Kiss, Alice Cooper, King Diamond, Dimmu Borgir usw., um
stellvertretend für zahlreiche andere nur einige zu nennen, die hohen Kultstatus
in der Hartwurstszene besitzen, nie gegeben. Ohne solche Bands wäre die
Schwermetallszene bis heute längst nicht das, was sie ist. Was hat euch
eigentlich dazu bewogen, ein bunt kostümiertes Outfit zu verwenden?
Lieber Sir Toschi, es handelt sich bei unseren farbenprächtigen Roben
keinesfalls um Kostüme, sondern um unsere »Heavymetalsuperheldenrüstungen«. Die
Rüstungen bieten uns Schutz im schweißtreibenden Kampf gegen unseren Erzrivalen
Dr. Skull. Wir Knights standen schon lange bevor wir musikalisch in die Schlacht
zogen auf bunte Strumpfhosen und da lag es auf der Hand, diese auch weiterhin zu
tragen.
Besteht da nicht schnell die Gefahr, bei Livegigs schnell den Spott
dummdreister Ignoranten auf sich zu ziehen? Hattet ihr mal ein ziemlich
seltsames Konzerterlebnis, während eines Livegigs?
Wir sind bislang auf unseren Liveschlachten immer wohlwollend
empfangen und tatkräftig von unserem Battlechoir unterstützt worden. Wir
glauben, dass der meiste Spott vielen vergeht, sobald sie sehen mit welcher
Energie und Freude wir uns auf die Suche nach dem Heiligen Gral begeben. Wir
zelebrieren unsere Musik und posen natürlich was das Zeug hält. In Rüstung kann
man sich da so einiges Erlauben! Seltsame Konzerterlebnisse hatten wir bisher
nicht, dafür aber umso mehr schöne Begebenheiten, wie z. B. Zuschauer mit bunter
Kriegsbemalung oder farbenfrohen Rüstungen. Die Szene ist da doch schon
aufgeschlossener als manch einer vermuten könnte!
Habt ihr die Masken und Kostüme für's Bandoutfit alle selbst
entworfen, gebastelt und gestaltet? Den Bildern im Inlet Glauben schenkend, ist
immerhin davon auszugehen ...
Nein, nein, wir Knights haben unsere Rüstungen in sternenklarer Nacht
aus göttlichen Händen empfangen. Die ehrenwerten Götter des Heavy Metals nahmen
Maß und sandten uns Strumpfhosen, die tighter nicht hätten sein können ... ok,
hier und da vielleicht ein wenig zu tight aber wer kann es ihnen verübeln?! ...
hat ja nicht jeder so große Muckis wie wir! Es war schon eine beeindruckende
Nacht und hat uns vier Knights nachhaltig geprägt und zusammengeschweißt.
Auf eurer Fanhomepage sind viele wirklich beeindruckende Bilder zu
sehen, die euch zusammen mit glücklichen Fans zeigen. Stimmt es, dass ihr eine
treue Fanschar habt?
Ja, das können wir durchaus sagen! Unser »Battlechoir«, der in
letzter Zeit beachtlich gewachsen ist, zieht mit uns todesmutig in jede
Schlacht. Zum Bandcontest nach Oberhausen und zum Dong Open Air sind uns die
tapfersten Krieger und Amazonen im »Bus Of Steel« gefolgt. Gemeinsam haben wir
eine wahrhaft schöne Zeit verlebt. Wir sehen unsere Fans, unseren »Choir«, als
eine unserer wichtigsten und mächtigsten Waffen im Kampf gegen den Schurken Dr.
Skull.
Wie seid ihr auf euer Maskottchen Dr. Skull und die kultigen Namen
gekommen? Hat euch die He-Man-Fernsehserie dazu inspiriert, waren es vielleicht
Stücke vom großen englischen Dramatiker William Shakespeare oder habt ihr von
allem etwas vermischt? Ich meine ... ein Name wie Mac Death ..., das klingt
ohne Zweifel nach Shakespeares' Drama Mac Beth ...
Nein, keinesfalls Sir Toschi! Wir geben zu, dass es zu dem ein oder
anderen von dir genannten Personen Parallelen gibt, man darf aber nicht
vergessen, dass die »Masters Of The Universe« immer noch eine Zeichentrickserie
ist und es sich bei den Knights um bierernste Realität handelt. Skully ist auch
keineswegs ein Maskottchen, sondern unser Erzfeind. Seine boshafte Existenz
haben wir uns nicht ausgedacht. Als ein Maskottchen ist da eher unser
Bierversorgungsross »Zapf Beauty« zu bezeichnen ... Zapfi steht uns als treuer
Freund und Begleiter seit einigen Schlachten zur Seite.
Live müsst ihr, wenn ich es richtig erkannt habe, ein echte Macht
sein. Wodurch zeichnet sich ein Grailknights-Livegig aus? Herrscht bei den Auftritten eine
besondere Atmosphäre oder liegt es vielleicht an euren Kostümen oder der wieder
erwachten nie verschwundenen Sehnsucht der Leute an Mythen- und Sagengut, das
eure Konzerte so gut besucht sind?
In der Tat können wir von einer äußerst positiven Stimmung berichten.
Für dieses gewisse, in meinen Augen ganz spezielle »Partyfeeling« sind in erster
Linie die Schlachtteilnehmer bzw. Konzertgänger verantwortlich. Unser
aufopferungswilliger Choir macht jede Schlacht zu einem ganz besonderen
Erlebnis. Schon vor Konzertbeginn sind Schlachtrufe und inbrünstige Drohungen
gegenüber unserem Erzfeind Dr. Skull zu hören. Ich glaube, der Erfolg liegt
einfach darin, dass die meisten Warriors und Amazonen mittlerweile den Ernst der
Lage erkannt haben und sich dessen bewusst sind, dass jede einzelne Klinge im
Kampf gegen das Böse zählt.
Welche Mythen, Legenden und Sagen haben euch beeinflusst oder wodurch
seid ihr auf das wirklich ausgefallene Bandkonzept gekommen, euch auch live zu
kostümieren?
Siehe Antwort zu Frage 1
Welche Bands gehören zu euren wichtigsten Inspirationsquellen? Welche
Musikstile mögt ihr überhaupt nicht und wie seht ihr die gegenwärtige
Entwicklung der heutigen Metalszene?
Also wir Knights hören alle sehr unterschiedliche Bands. Da sind die
großen bekannten Bands, die alten Hasen der Szene, dabei, aber auch kleine
unbekanntere Bands haben unserer Meinung nach eine Menge
Potenzial. Musikstile, die wir nicht so mögen sind z. B. New-Wave Grind Pop
aber auch Emu Alternative Liquid Free Speed Polka. Von diesen Musikrichtungen
möchten wir uns ausdrücklich distanzieren! Von der gegenwärtigen Metalszene
sind wir in den letzten Jahren immer wieder aufs neue positiv überrascht worden.
Eine Szene, die nach außen oft düster und böse wirkt hat in Wirklichkeit einen
warmen und humorvollen Kern. Wie auch wir wollen viele trinkfeste Metalwarrior
und Amazonen eigentlich nur ihren Spass haben und während einer Schlacht gut
unterhalten werden. Der Ernst unserer Suche nach dem heiligen Gral darf
natürlich dabei keinesfalls verkannt werden!
Worin liegt der Unterschied zwischen eurem aktuellen Longplayer und
dem Vorgänger, eurem Debüt? Ich meine, ihr erfindet den Metal sicher nicht neu,
denn viele Songstrukturen eurer Musik sind irgendwo schon einmal dagewesen.
Möglicherweise kann das auch nicht Sinn und Zweck, geschweige denn das Interesse
der Band sein. Ich sehe euch eher als Band, die gewisse Traditionen und Werte
bewahrt. Wie würdet ihr diese Einschätzung betrachten?
Ja ... also unsere aktuelle Scheibe ist gute zwei Jahre jünger als
unser Debütalbum ... aber Spass bei Seite und Ernst auf den Tisch. Unser neues
Album ist eingängiger und zielt in seinem Songwriting noch mehr darauf unseren
Choir mit in die Songs einzubeziehen. Eingänge Melodien und kraftvolle Riffs
sollen von Schlachtbeginn an zum mitkämpfen animieren. Auf unserem Debütalbum
gibt es aber auch durchaus eingängige Songs wie z.B. »Grails High«, »A
Grailknight's Heart« oder »Across The Galaxy«. Da Eingängigkeit kein
verpflichtendes Qualitätsurteil darstellt ist es aber mit Sicherheit für jeden
Freund der Knights interessant in unser erstes Album reinzuhören. Den Metal
erfinden wir auf der »Return To Castle Grailskull« wahrlich nicht neu, sind
jedoch stets darauf bedacht viele Stile zu kombinieren. Wir zelebrieren den
Heavy Metal und ehren ihn mit ausdrucksstarken Songwriting, welches von Herzen
kommt und Spass macht!
Ein schon rein optisch recht auffälliges Image wie das Eurige spaltet
häufig die Meinungen und sorgt des Öfteren hier und dort für Kontroversen. Habt
ihr auch mal sehr negative Kritik für eure beiden bislang veröffentlichten Alben
erhalten? Wenn ja, wie steht ihr dazu?
Natürlich haben die Knights auch schon von dem ein oder anderen
Schergen Dr. Skulls negative Kritik bekommen. Diese hält sich allerdings in
Grenzen. Über eine negative Kritik in einer großen Metalzeitschrift konnten wir
nur schmunzeln, da der Rezensent noch nicht einmal unseren Bandnamen richtig
geschrieben hat. Ernstzunehmende Kritik nehmen wir uns durchaus zu Herzen und
sehen sie als Hilfe und Wegweiser für kommende Silberlinge.
Ach ehe ich's vergesse: Seit wann gibt es die Band Grailknights
eigentlich schon?
Uns Knights gibt es schon seit 3000 Jahren. Strumpfhosen und wehende
Umhänge machen unsterblich! Musik als effektive Waffe gegen Dr. Skull haben wir
erst Ende 2002 für uns entdeckt.
Steckt hinter den Grailknights weitaus mehr als es zunächst den
Anschein hat? Ich meine, viele Metalbands klingen häufig gleich langweilig und
monoton. Meint ihr das wirklich ernst, worüber ihr textet oder seht ihr euch
nicht eher als eine Art Fun-Metal-Band mit separatem Outfit und Stil?
Nein, als Fun-Metal-Band sehen wir uns keineswegs. Dazu nehmen wir
unsere Musik und unsere Aufgabe viel zu ernst. Viele, welche dies gedacht haben
konnten sich auf unseren Schlachten vom Gegenteil überzeugen lassen.
Wie sieht eure künftige Tourplanung aus? Stehen schon ein paar
Termine fest?
Ja ... einige stehen bereits fest. Du bist natürlich herzlich
eingeladen uns in die Schlacht zu folgen und dich im Anschluss mit uns
hemmungslos zu betrinken! 04.11.06 Rockszene.de-Spezial-Festival (Hannover-
Musikzentrum-Rockszene Festival) 18.11.06 Braincrusher Festival (Bochum
-Matrix-Braincrusher Festival) 25.11.06 Kielowatt Festival ( Kiel-Die Pumpe -
Kielowatt Festival) 02.12.06 Gig in Witten (Witten - Werkstadt) 15.12.06
Schlacht in Oelde (Alte Post) 13.01.07 Hannover (S.O.M.A. Club) 20.01.07
Bremen (Tivoli/Roadhouse) 27.01.07 Pinneberg (SEPP) 03.02.07 Bremerhaven
(Haus der Jugend )
Spielt ihr eventuell irgendwann mal auf einem größeren Open Air, z.
B. in Wacken ...?
Das ist eine sehr gute Frage, ehrwürdiger Sir Toschi! Da werden wir
gleich mal nach dem Interview das Orakel in den tiefen Katakomben unseres
schönen Castle Grailskulls befragen und dir die Antwort natürlich mitteilen!
Ich hoffe, die Fragen waren für euch soweit okay.
Danke für's Interview und alles Gute für die Zukunft. - Grails
High! Die Fragen waren spitze! Danke für dein Interesse! Hail to the Grail!
Hail to you! Toschi zurück zum Index
|