03. August 2010, 23:31
02. August 2010, 00:09
26. Juli 2010, 00:29
21. Juli 2010, 23:16
19. Juni 2010, 15:38
24. Mai 2010, 23:03
21. April 2010, 19:32
14. April 2010, 22:38
23. März 2010, 08:57
22. März 2010, 19:40
15. März 2010, 22:15
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01. März 2010, 18:28
27. Februar 2010, 02:15
21. Februar 2010, 14:36
08. Februar 2010, 21:24
22. Januar 2010, 00:42
19. Januar 2010, 22:19
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11. Januar 2010, 10:35
10. Januar 2010, 16:00
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05. Januar 2010, 18:43
02. Januar 2010, 16:12
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23. Dezember 2009, 21:15
23. Dezember 2009, 21:15
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28. November 2009, 18:00
27. November 2009, 20:06
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31. Oktober 2009, 23:23
20. Oktober 2009, 16:01
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29. September 2009, 13:36
28. September 2009, 22:47
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20. September 2009, 13:04
02. September 2009, 13:01
19. August 2009, 15:47
07. August 2009, 17:13
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26. Juni 2009, 03:22
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07. Juni 2009, 22:31
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26. Mai 2009, 12:16
21. Mai 2009, 00:18
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10. Mai 2009, 01:12
04. Mai 2009, 19:10
26. April 2009, 17:21
25. März 2009, 01:46
21. März 2009, 16:10
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24. Februar 2009, 03:46
20. Februar 2009, 02:15
19. Februar 2009, 01:54
18. Februar 2009, 14:19
17. Februar 2009, 06:49
09. Februar 2009, 23:36
24. Januar 2009, 19:44
23. Januar 2009, 11:55
21. Januar 2009, 22:19
19. Januar 2009, 12:34
13. Januar 2009, 13:22
06. Januar 2009, 11:50
26. Dezember 2008, 22:09
20. Dezember 2008, 16:58
11. Dezember 2008, 18:50
04. Dezember 2008, 20:39
01. Dezember 2008, 20:27
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Interview mit Marcus Koesters, metalviecher.de (23. November 2008)
Interview mit Vincent Shezar, Lunatic Magazin (18. November 2008)
Interview mit amboss-mag.de  (Herbst 2008)
Interview mit Jan Steinhauser, Stars in the City,  (20. August 2008)
Interview mit metalrockradio / Ironman  (09. August 2008)
Interview mit Toschi, Metallic Zine / undergroundbands.de (27. Oktober 2006)


Interview mit Marcus Koesters, metalviecher.de (23. November 2008)

Marcus: Danke erstmal Optimus, dass Du deine spärliche Freizeit für das Interview opferst... Ich will auch direkt zur ersten Frage kommen… WER seid ihr?

Sir Optimus Prime:  Wir sind vier feucht-fröhliche, strumpfhosentragende Ritter, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben den heiligen Gral zu suchen und mit Hilfe lautem Heavy Metals ihren Erzfeind Dr. Skull zu bekämpfen. Anders gesagt, wir sind das beste Beispiel dafür, wie viel Eltern in ihrer Erziehung falsch machen können!

Marcus:  (lacht) Ja das trifft es doch schon sehr gut...

Ich habe von eurer edlen Superheldentruppe das erste Mal auf dem Dong 2006 gehört und war sofort begeistert. Seitdem habt ihr ja einen regelrechten Sprung nach vorne getan. Damit meine ich nicht nur die solide Fanbase die ihr euch in den letzten 2 Jahren erarbeitet habt, auch musikalisch und optisch habt ihr euch weiterentwickelt. Wir habt Ihr selber die letzten zwei Jahre empfunden?

Sir Optimus Prime:  Also die letzten beiden Jahre waren eine durchaus interessante Zeit mit vielen schönen Begebenheiten aber auch kleinen Dämpfern. So haben wir Knights fast 1 Jahr verloren, bis wir unser drittes Album „Alliance“ auf den Markt bringen konnten, da sich für uns eine Tür zu öffnen schien, welche sich nach größten Versprechungen und  tollsten Aussichten plötzlich wieder verschloss und uns Ritter etwas vor den Kopf stieß. Wir haben dann allerdings Eigeninitiative ergriffen, unsere Cd eigenständig veröffentlicht und zu unserem großen Glück den treuen Ritter Sir Volker getroffen. Aus diesem Treffen ergab sich der glückliche Umstand einer gemeinsamen Gralssuche, welche wiederum zu einer großartige Tour mit Sabaton im Herbst 2008 führte.

Marcus:  Da Du gerade von der Tour mit Sabaton sprichst, diese hat Euch ja durch einen guten Teil von Europa geführt, vor allem auch in Gegenden wo ihr Knights noch nicht so bekannt oder bis dato gänzlich unbekannt wart. Wie hat das Publikum euch dort aufgenommen? Ich meine, ich persönlich finde das die Grailknights und Sabaton wie Arsch auf Eimer passen, ich kann mir aber auch vorstellen das nicht jeder etwas mit euch anfangen kann.

Sir Optimus Prime:  Mit Sicherheit kann nicht jeder etwas mit uns anfangen, wäre das unsere Absicht, würden wir aber glaub ich auch andere Musik machen müssen und uns von unseren Battleleibchen trennen müssen. Undenkbar!

Rückblickend sind wir sehr zufrieden mit den Reaktionen des Publikums, nein wir können im Grunde durchaus vom Battlechoir sprechen, denn das was wir in einigen Ländern erleben durften überstieg unsere Erwartungen bei weitem. Es gab keine Schlacht in welcher es uns Knights nicht gelungen ist, den Battlechoir zu mobilisieren und zum Bangen, Pogen, Mitsingen oder einfach generell zum Feiern anzustiften. Dieser Umstand macht uns auch ein klein wenig stolz und wir sind den Menschen, sei es in Polen, Holland oder England unglaublich dankbar, dass sie uns so positiv aufgenommen haben!

Marcus:  Besonders das Abschlusskonzert der Tour war ja wohl legendär... hattet Ihr eigentlich den Hauch einer Ahnung was der Joakim von Sabaton da hinter Eurem Rücken gemacht hat?

Sir Optimus Prime:  Haha, ja... ein ganz toller Abschluss für uns und um deine Frage zu beantworten, nein… überhaupt nicht. Wir wussten, dass uns irgendetwas zum Tourabschluss erwarten würde, wir wussten auch nach 3 Wochen gemeinsamer Tour, dass sich unsere lieben schwedischen Kampfmaschinen ganz gern mal nackig machen, aber dass dies letztendlich der stinkende Skull machen würde, damit hat niemand gerechnet!

Marcus:  Beim Publikum hat es letztendlich ja für einige Lacher gesorgt und Ihr habt euch auch anschließend gebührend Gerächt! Und das obwohl Ihr für einen Gegenschlag zuerst gar nicht gewappnet wart.

Sir Optimus Prime:  Nun ja, wer solche eine hinterlistige Attacke von  Sabaton ohne Gegenschlag hinnimmt wäre wohl selbst Schuld gewesen?! Wir mussten in diesem Fall spontan sein und was war näher liegend als ein "Panzerkampf"?!

Marcus:  Da muss Ich Dir recht geben. Ich gehe davon aus, dass Ihr auf Tour die eine oder andere Freundschaft, vor allem mit den Jungs von Sabaton, geknüpft habt.

Sei mal ehrlich… musstet Ihr wirklich die ganze Zeit auf eurem edlen Ross hinter dem Bus her reiten?

Sir Optimus Prime:  Ich gebe zu, das bleibt aber bitte unter uns, dass unsere Bierstute nach so mancher Schlacht das ein oder andere Gralsquell über den Durst getankt hatte und somit für den Seitenstreifen der Autobahn nicht mehr wirklich geeignet war. Da wir uns in der Tat sehr gut mit unseren schwedischen Freunden verstanden haben, durfte die gute Stute des Öfteren im Anhänger des Tourbusses mitfahren.

Marcus:  Lass uns noch mal ein wenig von der Tour abschweifen um  kurz auf das aktuelle Album, "Alliance" zurück zu kommen...

Das Album klingt wesentlich professioneller als die beiden Vorgänger. Bitte versteh das nicht falsch, "Across the Galaxy" und "Return to Castle Grailskull" mag ich auch sehr, aber das neue Album klingt einfach besser. Was habt Ihr im Gegensatz zu den ersten Alben anders gemacht um diesen Schritt zu schaffen?

Sir Optimus Prime:  Meinst Ihr musikalisch oder aufnahmetechnisch, edler Sir Marcus?

Marcus :  In erster Linie meinte ich aufnahmetechnisch.

Sir Optimus Prime: Wir haben uns für die Aufnahmen unseres dritten Album weitaus mehr Zeit genommen und im Gegensatz zur Return in einem professionellen Studio aufgenommen. Da dies natürlich auch weitaus höhere Aufnahmekosten mit sich bringt, war so eine Art der Aufnahme für uns zu Zeiten der Across oder Return leider noch nicht möglich.

Marcus:  Habt Ihr schon weitere Pläne für die Zukunft? Also eine Erweiterung Eurer Bühnenshow zum Beispiel. Dr. Skull und Morph sind ja schon ein fester Bestandteil der Show, genau so wie der böse Drache Urks, der es aber bisher noch nicht geschafft hat euch zu vertreiben...

Sir Optimus Prime: Ja, wir arbeiten unermüdlich an der Show und wollen schon bald mit neuen Überraschungen auffahren, showtechnischer wie auch musikalischer Natur!

Marcus: Da bin ich dann mal gespannt... Sag mal Optimus, wer ist bei Euch eigentlich die treibende Kraft in der Band?

Habt Ihr einen kreativen Kopf der sich das alles ausdenkt, einen Songwriter, oder wird das alles in Gemeinschaftsarbeit erledigt?

Sir Optimus Prime: Wir haben durchaus treibende Kräfte in der Band. Es ist auch kein Geheimnis, dass z.B. in Bezug auf Songwriting oder in Bezug auf das Entwickeln von neuen Geheimplänen gegen den stinkenden Dr. Skull von dem einen mehr, von dem anderen weniger Input kommt. Da jedoch verschiedenste Aufgaben erledigt werden müssen und alle Ritter dabei fleißig an einem Strang ziehen ist es mir hier nicht wirklich möglich einzelne Personen besonders hervorzuheben. Auch darf man nicht vergessen, dass wir eine treue Crew im Rücken haben, mit der wir vieles Besprechen und deren Meinung uns sehr wichtig ist.

Marcus: War die Idee mit den Superhelden von Anfang an Grundstein der Band, oder kam das erst später?

Sir Optimus Prime: Die Idee der, gut.. nennen wir es "Superhelden", gab es von Anfang an. Die Idee des Schwermetalls als effiziente Waffe gegen den madigen Dr. Skull kam erst nach reichlicher Überlegung und ausdauerndem Biergenuss!

Marcus: Gibt es schon neue Möglichkeiten wo man Euch und Eure Show Live bewundern kann? Ich habe mir sagen lassen, dass auch dort der ausdauernde Biergenuss reichlich zelebriert wird. Und wie macht sich euer Ersatzritter Sovereign Storm, der ja Lord Lightbringer vertritt? Bisher habe ich den "neuen" noch nicht live begutachten können, denn für die Tour war Lord Lightbringer ja extra von Brasilien angereist...

Sir Optimus Prime: Richtig! Lord Lightbringer ist extra aus dem fernen Brasilien eingeflogen, wo er ja am Zuckerhut auf der Jagd nach Verbündeten des Knochenmannes ist,  um uns auf unserer Reise durch Europa zur Seite zu stehen. Unser stolzer Ersatzritter Sovereign Storm wird ihn noch bis zum Sommer ebenbürtig vertreten und auf der Suche nach dem heiligen Gral alles ihm Heldenmögliche geben! Viele Schlachten sind momentan in der Planung und einige auch schon auf unserer Netzburg, welche in Kürze eine komplette Fassadenerneuerung genießen wird, einsehbar.

Marcus: Dann besteht ja noch die Chance den guten Herrn näher zu begutachten!

Sir Prime... möchten  Sie zum Abschluss des Interviews für das ich mich noch mal bedanken will,  noch einige Worte an die MetalViecher Gemeinde und den tapferen Battlechoir richten?

Sir Optimus  Prime: Ich danke Euch für das Interview, welches mir großen Spaß bereitet hat. Dir und allen Lesern möchte ich ebenfalls für die Unterstützung und das Interesse an unserem Quest danken! Zudem hoffe ich, viele Gesichter, welche wir auf der Tour gesehen haben im kommenden Jahr wieder zu sehen! Hail to the Grail! Hail to you!
 
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Interview mit Vincent Shezar, Lunatic Magazin (18. November 2008)

Sie sind die Beschützer von Grailham City, immer darum bemüht, den fiesen Dr. Skull in die Knie zu zwingen: Die Grailknights.
Wir haben sie auf der gemeinsamen Europatour mit Sabaton getroffen und Duke of Drumington und Sir Optimus Prime einige Fragen gestellt.

Lunatic:
Wie seid ihr zu dem Bandnamen Grailknights gekommen?

Optimus:
Wir hießen ursprünglich Galaktic Grailknights

Duke:
Aber davor hatten wir ja eigentlich auch noch einen Namen!

Optimus:
Ja, aber darüber reden wir lieber gar nicht! Da reden wir gar nicht drüber!

Duke:
Ja, der war nämlich noch schlimmer.


Optimus:
Also wir hießen ursprünglich Galaktic Crailknights, Grailknights. Oh Gott, jetzt sage ich auch schon Crailknights.

Duke:
Ja, dieses verdruckte T-Shirt, das verursacht Augen- und Sprachkrebs.

Lunatic:
Du meinst die verdruckten Plakate, Eintrittskarten usw.?

Duke:
Ja!

Optimus:

Na ja, aber da sich das keiner merken konnte, auch wir nicht, haben wir das auf Grailknights beschränkt. Durch den Namen ist dann auch eigentlich die ganze Show entstanden.

Duke:
Das ist ein langwieriger Prozess gewesen, der da nach und nach entstanden ist, auch mit den ganzen Charakteren usw. Galaktic Grailknights kam damals wahrscheinlich auch daher, dass unser erstes Lied 'Across the Galaxy' hieß und daher das 'Galaktic' einfach noch irgendwie dazu kam. Aber das haben wir abgelegt weil die Leute, wenn sie besoffen sind, das überhaupt nicht mehr aussprechen können, und gar nicht mehr lesen können.

Lunatic:
Wie kam es zur Story, den Rüstungen und generell zum Gedanken der ganzen Bühnenshow?

Duke:

Also die Rüstungen…

Optimus:
Superheldenkampfanzüge!

Duke:
Genau, die Superheldenkampfanzüge, und wehe es sagt jemand das Wort 'Kostüme'. Na, auf jeden Fall ist das auf einer Helloween-Party entstanden, auf seiner...

Optimus:

Also, es war an einem Vollmondabend, in Castel Grailskull, als wir uns trafen und wir sahen, dass wir alle diese Heldenanzüge trugen…

Duke:

Ja, stimmt, so war es, ich hatte wohl mal wieder einen im Kahn.


Optimus:

Und dann dachten wir: Scheiße, wir sehen ja alle gleich aus, warum machen wir nicht auch noch Musik zusammen?

Duke:
Ja und dann haben wir uns da alle getroffen, haben unsere Namen in einen Baumstumpf eingeritzt, deshalb gibt es ja auch eine Schlachthyme 'Engraved on a Treetruck'.

Optimus:

…dann haben wir uns noch ein bisschen in den Arm geschnippelt…

Duke:
ja, das ist jetzt natürlich so nicht mehr zu sehen, daher kam halt dieser ganze Gedanke.

Optimus:

So ist das entstanden, so und nicht anders!

Duke:

Und vor allem hat sich das Ganze dann dementsprechend weiter entwickelt…

Optimus:
…man muss ja auch seine Rüstung pimpen, um auf der Höhe zu bleiben. Wie Dr. Skull halt auch mit neuen unglaublichen Waffen ankommt, dem Drachen Urks, müssen wir auch auf der Höhe bleiben und mal sehen, was wir uns demnächst einfallen lassen, wir wollen auch unsere Rüstungen weiterhin pimpen.

Duke:

Weil, Dr. Skull wird auch immer stärker! Was der sich alles einfallen lässt, um uns fertig zu machen! Da müssen wir ihm natürlich auch gewachsen sein, um seine Kauleiste verstümmeln zu können.

Lunatic:
Ja, Dr. Skull ist da ja generell sehr bösartig, einfach Zapfi mit radioaktivem Hopfen zu füttern, damit sie euch radioaktives Bier bringt.

Optimus:
Ja? Hat er das? Wann hat er das gemacht?

Lunatic:
Das war zur Eröffnungsschlacht. Als Dr. Skull euch das erste Mal besiegt hat.

Optimus:

Absolut, stimmt, ja, du sagst es! Ich dachte, wir wären krank gewesen, aber das war ja das radioaktive Bier. Wie dumm von mir! Ja stimmt, das war böse!! Das erste Mal, dass er uns besiegt hat! Nein, das zweite Mal, einmal waren wir schon mal…

Duke:
ja, das war wirklich böse, das war echt Scheiße, und deswegen haben wir uns gedacht, wir müssen uns auf jeden Fall rüstieren...

Optimus:

nein! Die Rüstungen hatten wir schon vorher, Duke!

Duke:
Rüstieren…, wappnen…, uns etwas einfallen lassen, Sir Optimus Prime!

Optimus:

Ich bin hier nur Kabelträger gerade!

Lunatic:
Habt ihr schon, bevor ihr Euch in dieser Vollmondnacht getroffen habt, innerlich gespürt, dass ihr dazu berufen seid, Grailham City zu verteidigen und euch auf die Suche nach dem Heiligem Gral zu begeben?

Optimus:

Absolut! Ich hab das schon als Siebenjähriger gemerkt, wo ich natürlich nur in der Lage war, Sachen in Sprechblasen zu lesen, was ich natürlich heute auch immer noch mache, ich lese nichts, was nicht in Sprechblasen steht, da habe ich mich schon berufen gefühlt. Ich denke, das ist bei euch auch genauso, dass es nur so auch was werden kann später.

Lunatic:
Also merken wir uns: Wenn wir wollen, dass ihr das hier lest, machen wir eine große Sprechblase drum.

Duke:
Ja bitte, macht einen Comic draus.

Lunatic:
Habt ihr im musikalischen Sinne irgendwelche Vorbilder, so dass ihr sagt: Dahin wollen wir kommen?
Oder Inspirationen und Einflüsse?

Duke:

Wohin wollen wir kommen? Diesen Satz haben wir eigentlich aufgegeben, weil wir wissen, dass wir es nicht tun werden.

Optimus:
Daher immer schön posen!

Lunatic:
Frei nach dem Motto, wer nicht hoch träumt, fällt auch nicht tief.

Duke:
Wenn Dr. Skull unsere Gitarren manipuliert, dann muss auf jeden Fall gepost werden in der Zwischenzeit, ganz wichtig!

Optimus:
Aber Einflüsse gibt es viele, das fängt bei Bands an wie Blind Guardian, Iron Maiden über Slayer bis Children of Bodom. Inflames ist auch ein bisschen drinnen.

Duke:
Es ist Death Metal, gemixt mit True Metal, Power Metal...

Optimus:
es ist eigentlich alles drin, was in den 90er so angefangen hat.

Duke:
Es ist im Prinzip Superhero Metal, irgendwas in der Art, aber ich glaube, das muss man selber in einer Live-Schlacht mit erlebt haben, um das kategorisieren zu können.

Lunatic:
Wie ist es dazu gekommen, dass ihr Sabaton jetzt auf dieser europaweiten Schlacht unterstützt?

Optimus:
Ja, das ist ganz einfach... hmm, wie sagt man das am Besten? Ja, genau! Wenn Kriege geführt werden, dann gibt es ja auch immer Kriegstreiber und der Sabaton-Kriegstreiber ist der gleiche, wie der von uns. War das jetzt gerade irgendwie total dämlich?

Duke:
Ja, war es! Wir haben den gleichen Booker. Der hat sich halt für uns eingesetzt, hat für uns eine Lanze gebrochen, wenn man das jetzt mal mit Kriegsvokabular ausdrücken kann. Es waren eigentlich erst andere Bands im Gespräch, die wir hier nicht weiter erwähnen möchten. Auf jeden Fall sind wir dankbar dafür, und ich glaube, Sabaton findet das, nachdem wie ich die ganze Resonanz mitbekommen habe, mittlerweile auch ganz gut. Auch die ganze Schlachtmeute, die dann auf dem Battlefield ist, die finden das auch ganz wunderbar. Es waren wie gesagt, erst andere Bands im Gespräch, aber wir sind dankbar dafür, dass wir mit den Jungs touren dürfen, und das wird echt ein unvergleichbares Erlebnis bleiben.

Lunatic:
Mit den Jungs von Sabaton kommt ihr gut klar?

Einstimmig:

Ja sehr gut!!


Duke:

Bestimmt keine Diven, bodenständig, die Atmosphäre in unserem..., ja gut, wir müssen auf Zapf Beauty zwar hinterher reiten, aber trotz allem ist alles in Butter.

Lunatic:
Dann hoffen wir doch mal, dass das Bier beim Reiten nicht zu stark geschüttelt wird. 

Optimus:
Nein, das geht. 

Lunatic:
Gut! Eure derzeitigen Eindrücke von der Tour?


Duke:

Es ist das erste Mal, dass wir auf ein europäisches Kampffeld ziehen.

Optimus:
Ganz herausstechend sind...

Duke:
...Osteuropa, Polen und die Tschechen...

Optimus:
...die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern. Die Polen, die schreien einen vom Anfang der Schlacht bis zum Ende einfach nur an. Ich meine jetzt nicht negativ, sondern positiv, und dann gibt es einen riesigen Moshpit in der Mitte! Es ist der Wahnsinn, die Polen sind da total abgefahren.

Duke:
Ich glaube, die haben da noch nicht so einen Schlachtenüberdruss wie die deutschen Fans, also ich will hier jetzt nichts gegen die Deutschen sagen, das ist einfach eine ganz andere Atmosphäre.

Optimus:

Ja, in Deutschland ist am Anfang einfach mehr zuhören angesagt und dann am Ende richtig abgehen. Es ist einfach krass, vor allem, weil es für uns ja die erste Europatour ist, mal die Unterschiede zwischen den Ländern kennen zu lernen.

Duke:
Aber es war trotzdem so, dass wir immer super unterstützt worden sind von dem Battlechoir.
Die Resonanzen waren durchweg eigentlich immer positiv.

Lunatic:
Kommen wir mal auf euren falsch geschriebenen Bandnamen zu sprechen.

Duke:

Der auf diesen wunderbaren Schlachten-Tickets, z.B. heute, zu erkennen war?!

Lunatic:
Genau!

Optimus:
Crailsknights!

Duke:
Da hat wohl ein Legastheniker die Tickets gedruckt. Ich weiss es nicht. Ich denke, als Support-Band ist das wahrscheinlich nicht so wichtig.

Optimus:

Als Support-Band muss man auf einiges..., wirklich einiges gefasst sein! Also, wir sind da bei der ganzen Tour gut weggekommen. Hmmm sagen wir mal so: Wir wurden sehr gleichberechtigt behandelt. Ich glaube, das ist gar nicht normal. Nee, nicht in dem Business.

Duke:
Wir haben halt Geschichten gehört, dass es sonst auch alles ganz anders ist. Dass die ihr Essen selber kaufen müssen und all' solche Geschichten.

Optimus:
Dass sie keinen eigenen Backstage-Raum bekommen, keine Duschen.
Aber das ist alles in Ordnung hier, bis halt auf die Sache mit Zapfi und dem Bus.

Lunatic:
Keine Dusche wäre schlecht, da würde irgendwann das Make-up abblättern.

Optimus:
Make-up? Welches Make-up!?

Lunatic:
Die Kriegsbemalung!

Optimus:

Du weißt doch “puff“ und drauf ist alles!

Lunatic:
Die Kriegsbemalung, ...der Teil des Superheldenschlachtkampfanzuges!

Optimus:
Sehr gut, sehr sehr gut!


Lunatic:

So, die Frage über Euer musikalisches Ziel, mit Bezug auf die Karriere, habt ihr eben schon beantwortet, würde ich sagen.

Optimus:

Ja, da gibt es keines! Hauptsache nicht “zu” professionell.

Lunatic:
Ja, und nun zur Standardfrage...

Optimus:
Lieblingsfarbe... .? Hmmm... Grün!

Duke:

Ich enthalte mich!

Lunatic:

Nicht Gelb?

Optimus:
Du alte Honigbiene, such die nächste Blume auf!


Lunatic:
Aber auch nur, wenn es eine Bier-Blume ist.

Optimus:
Aber die Standardfrage fehlt doch jetzt noch.

Lunatic:
Ach ja, genau, die Standardfrage.

Duke:
Die Standardfrage? Was ist die Standardfrage?

Lunatic:
Nein, Duke! Du musst ja nicht fragen! Du musst nur antworten..., wir müssen die Frage stellen.

Duke:
Ah, ok. Dann stell mal die Standardfrage: Warum seht ihr in euren...?

Lunatic:
ähm... ja?! Okay, machen wir da einfach mal weiter... ihr seht ja nicht wegen der Mädels so aus.

Duke, Optimus:

Nee! Und auch nicht wegen der Jungs!!

Lunatic:

Sondern nur weil ihr den Heiligen Gral sucht.

Optimus:

Absolut! Die Rüstung wird von unseren geflügelten Kampfäffchen in den Katakomben des Castle Grailskull genäht und geschneidert.

Lunatic:
Ich hoffe, ihr bezahlt sie richtig!

Optimus:

Die bekommen eine Banane am Tag und mehr nicht!

Lunatic:
Kein Bier?

Optimus:

Kein Bier!

Lunatic:
Kein frisches Gralsquell?

Optimus:
Nee, nee !!

Duke:
Sonst arbeiten die ja nicht mehr vernünftig!

Optimus:
Dann guckt da nachher noch etwas raus!


Lunatic:
Das wäre schlecht und vor allem werden dann auch alle Nähte krumm.

Optimus:
Absolut!

Lunatic:

Aber gut, wir wollten ja zu unserer Standardfrage kommen.
Es ist ja nicht “so” besonders lange her, wo ihr die “ALLIANCE “ rausgebracht habt.

Optimus:
Ja, ist noch nicht so lange her. Richtig!.

Lunatic:
Habt ihr euch denn schon Gedanken über etwas Neues gemacht?

Optimus:
Wir schreiben neue Songs...

Duke:
...ja, natürlich! In den Katakomben..., ich meine, da... fluktuiert....

Lunatic:
In den Katakomben, wo die geflügelten Kampfäffchen die Superheldenkampfanzüge nähen?

Duke:
Nein, ich meinte natürlich in unseren Gemächern. Jedenfalls ist die Fluktuation von Geistesblitzen dort am Größten! Wir haben so anderthalb neue Songs in der Waage.

Optimus:

Wir arbeiten gerade an einem Heavy-Metal-Shanty. Komplett, Call and Response. Vorsingen… nachsingen… im Song... und ständig Akkordeon.

Duke:
Ja! Also eine Gitarre weniger.

Optimus:

Und viele Heldengesänge!

Duke:

Es geht ein bisschen in die Humppa-Richtung. Aber das ist ja irgendwie ganz lustig.

Lunatic:

Ihr wollt ein Akkordeon mit einbauen?

Duke:
Haben wir bei White Raven auch schon teilweise schon gemacht. Er versucht sich am Akkordeon (zeigt mit dem Finger auf Sir Optimus), er wir immer besser und versuchen es halt ein bisschen zu integrieren um auch ein bisschen Shanty, Folkcharakter mit reinzubekommen. Aber der Death Metal- und der Power Metal-Teil wird immer dabei bleiben! Wir werden uns nicht großartig musikalisch verändern, die Leute brauchen keine Angst zu haben!

Optimus: ( ruft in den Raum )
Wir werden uns nicht weiter entwickeln!!!

Duke:
Ja genau! Denn, wenn Metallica von Weiterentwicklung reden, dann sieht man ja, was dabei herauskommt!

Lunatic:
Ja! Also brauchen wir uns keine Sorgen zu machen? Dass Ihr Euch weiterentwickelt?

Optimus:

Verbessern, aber nicht weiterentwickeln!!! Wir haben noch Ideen, wir werden weiter klauen und covern...

Lunatic:
Gut so!... Zum heutigen Konzert...
Dr. Skull hat an der Gitarre ja ein bisschen herumgepfuscht...

Optimus:
Unser Lord Lightbringer war heute nicht ganz so zufrieden. Er war bedrückt, das Dr. Skull ihm da eine reingewürgt hat... und das nicht nur ein Mal heute. Aber... die Kölner..., der Kölner Battlechoir war sehr....

Duke:
… empathisch! Haben sehr viel Empathie für Lord Lightbringer gezeigt und ihn super angefeuert...

Optimus:
…mitfühlend...

Duke:
…einfühlsam...!

Optimus:
Einfühlsam??

Duke:
Hmmm..., das klingt schwul, nee?

Optimus:

Ja! ähm... wohlwollend. Ich hatte das Gefühl, sie haben uns das nicht so krumm genommen, dass heute einige technische Malheurchen passiert sind. Das zeichnet einen guten Battlechoir aus!!

Lunatic:
War auch sehr geil!!

Optimus:
Ja, es hat auch Spaß gemacht.

Duke:
Die Krieger haben es gut angenommen, das Schlachtfeld wurde glorreich verlassen.

Optimus:

Du solltest Dich mal anhören...!

Lunatic:
Es ist ja letztendlich sehr gut gelaufen.

Duke:
Ja..., wir haben noch 3 Schlachten vor uns. Die wir auch...  ähm, glorreich, oder so gut es geht, jedenfalls siegreich verlassen werden.

Optimus:
Das bringt Unglück!! Wir hoffen es natürlich...!

Duke:

Wir hoffen es natürlich... und der Battlechoir wird mit uns sein...

Optimus:

hoffen wir natürlich...

Duke:
…wir hoffen es... mit den Sabaton-Leuten werden wir noch ein paar schöne Tage verleben...

Optimus:
wir hoffen das...!

Duke:
Ja, wir hoffen das... wir hoffen, die Tour zu einem schönen Ende zu bringen. Das wird uns auch gelingen!

Optimus:
Wir hoffen das!

Lunatic:
Gut! Dann hoffen wir mal, dass Dr. Skull euch da nicht irgendwie dazwischen funkt!

Duke:

Das wird immer passieren, aber...ähm... letzten Endes... hoffen wir, dass es...
ist ja eigentlich fast immer so gewesen, bis auf ein– oder zwei Mal, wie wir am Anfang schon betont haben, zu einer glorreichen, siegreichen Schlacht des Battlechoirs und der Grailknights führen wird.

Lunatic:

Dann wünschen wir Euch damit viel Glück!!

Optimus:
Danke!

Lunatic:

Und sagen Dankeschön, dass ihr Euch die Zeit genommen habt.

Duke:
Gern geschehen! 

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Interview mit amboss-mag.de  (Herbst 2008)

Seid gegrüßt, werte Grailknights. Stellt euch doch bitte kurz unserer Leserschaft vor.
Sir Optimus Prime: Hallo, edler Lord Eller! Wir sind Mac Death, Bass und Gesang, Lord Lightbringer, Gitarre und Gesang, Duke of Drumington, Schlagzeug und Gesang und Sir Optimus Prime, Gitarre und Gesang. Nebenberuflich machen wir Musik mit allerlei Stromgitarren, Geschrei und Heldenchören, Hauptberuflich sind wir auf der Suche nach dem heiligen Gral. Diese Suche geht einher mit dem Drang unsere infantilsten Bedürfnisse zu befriedigen, wie beispielsweise den Kampf gegen wilde Drachen und das Tragen von bunten Strumpfhosen. Nein, Spaß beiseite, die Beinkleider sind wichtiger Bestandteil unserer dynamischen Superheldenkampfanzüge!

Warum habt ihr euch zusammengefunden und wie habt ihr eigentlich "Zapf Beauty" kennengelernt?
Lord Lightbringer: Die Zusammenkunft der Knights liegt bereits einige Jahre zurück. Es war in einer lauen Sommernacht als ein jeder von uns geplagt ward von unruhigen Träumen. Ich erinnere mich noch ganz deutlich an, ja ich möchte es fast eine Vision nennen, an das Abbild eines pinken, mit kühlstem Gerstensaft gefüllten Grals, welcher mir im Traum erschien. Der kostbare Kelch wurde allerdings von den Klauen einer hässlichen Knochenfratze umschlungen, welche sich an dem kühlen Nass labte. Nassgeschwitzt schlüpfte ich in meine Rüstung, sattelte meine Metalaxt und ritt auf ihr in die Nacht hinaus. An dem Baumstumpf einer alten Eiche trafen wir uns dann und berichteten von unseren nahezu identischen Träumen. Ausnahme war der Duke, der von Hasen geträumt hat, die sich vermehren. Warum er trotzdem verschwitzt zu mitternächtlicher Stunde im Wald stand, kann ich nicht mehr sagen. Nennen wir es einen glücklichen Zufall!

Mac Death: Als wir eines Abends feucht-fröhlich in den tiefen Katakomben Castle Grailskulls feierten und zu später Stunde schon die ein oder andere Pilsette verhaftet hatten, erschien Zapf Beauty uns plötzlich, bei gut 3 Promille, und ist seit dem auch nicht wieder verschwunden. Sollten wir uns jetzt Sorgen machen?

Wie anstrengend ist es, den heiligen Gral gegen Dr. Skull und seine Untertanen zu verteidigen?
Lord Lightbringer: Würden wir nicht jede geglückte Gralsschlacht so ausdauernd mit Gralsquell begießen würden die Anstrengungen in einem geringeren Maß ausfallen. So ist es eine nervenaufreibende Angelegenheit, denn eh wir uns versehen, ist der verflixte Kelch auch schon wieder in Schurkenhand.

Eine eurer mächtigsten Waffen ist der Battlechoir. Was ist das für ein Gefühl, wenn sich die Allianz zwischen ihm und euch bildet?
Sir Optimus Prime: Dieses Gefühl ist nur schwer zu beschreiben. Auf dem diesjährigen Dong war die "Allianz" besonders ausgeprägt. Der Choir hat alles gegeben und war einfach unglaublich! Ich denke, es ist nicht übertrieben zu sagen, dass solche Momente, wie z.B. die Sitzdarbietung nach der Gralübergabe oder die Sangeskraft des Choirs, größte Antriebskraft sind, sich immer wieder erneut auf die Suche nach dem Kelch zu begeben.

Eine Zwischenfrage: Woraus besteht euer "Grailbrew"?
Duke of Drumington: Unser Grailbrew oder auch Gralsquell besteht selbstverständlich nur aus den kostbarsten und erlesensten Zutaten und gärt samt Fässchen im Biermagen unserer reizenden Pferdedame Zapf Beauty. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Stuten besitzt unsere Pferdedame nämlich zwei Mägen. Wir füttern sie mit feinstem Hopfen und Malz, wenn's ein Weizen werden soll auch mal mit Hefe. Zapfi fügt dann noch ihre ganz eigene Note - ihre Geheimzutat, hinzu.

In euren Songs geht's ja nicht nur metallisch heftig einher, es sind u.a. auch folkige Aspekte zu finden. Bei welchen Bands/Musikstilen seht ihr eure musikalischen Einflüsse?
Mac Death: Ja, wie du schon sagst, stolzer Eller, bedienen wir uns einer Vielzahl musikalischer Stile. Privat hören wir verschiedenste Spielarten des Schwermetalls, aber durchaus auch ganz anderer Musikstile. Auch wenn es noch so schön ist, man kann sich ja nicht den ganzen Tag zuballern lassen. Da muss nach einem gepflegten Gralsquellkaterkopf auch mal etwas Stromloses aufgelegt werden.

Beim Schluss-Track "Der König von Thule" habt ihr euch textlich bei Johann Wolfgang von Goethe und musikalisch bei Carl Friedrich Zelter bedient. Wie seid ihr darauf gekommen, dieses Lied umzusetzen?
Sir Optimus Prime: Thematisch passt "Der König von Thule" sehr gut zu den Texten vieler unserer Schlachthymnen, da sich das Lied inhaltlich ebenfalls mit einem kostbaren Kelch beschäftigt. Hinzu kam, dass das Lied eine sehr schöne, schlichte Melodie besitzt, welche von uns lediglich ergänzt und hier und da etwas variiert wurde.

Eine Freundin von mir hat eure MySpace Seite gesehen und ihre Aussage war: "Sind die süß!". Wie reagiert ihr auf ein solches Kompliment?
Lightbringer: Wir erkundigen uns nach der Körbchengröße der Dame und tauschen evtl. Nummern aus. (lacht)

Und dann soll ich euch noch von ihr fragen, ob eure Anzüge, besonders die Beinkleider, eigentlich zwicken? ;-)
Duke of Drumington: Natürlich zwicken unsere Strumpfhosen, aber wer ein echter Gralritter sein möchte, der steht darauf!

Ein großes Lob gebührt sowohl eurem Kostümdesigner als auch eurem Grafikdesigner. Wer ist für diese Dinge bei euch zuständig bzw. wer unterstützt euch dabei?
Lord Lightbringer: Mit Kostümdesinger meinst du sicherlich unsere geflügelten Äffchen, welche in mühevoller Handarbeit im Keller des Schlosses unsere Kampfanzüge weben?! Danke, das Lob geben wir gerne weiter. Auch das Artwork für unsere neue "Alliance" ist in liebevoller Handarbeit entstanden und zwar von dem talentierten Sir Malte Starke, seines Zeichen auch Kabelträger des mächtigen Mac Death! Ihn und unsere stets treue Grafikamazone Diana "Galactica" Kohne kann man unter www.handundmaus.de erreichen.

Bei euch scheint ja live auch einiges abzugehen. Könnt ihr denjenigen, die euch noch nicht gesehen haben, eure Show etwas schmackhaft machen?
Sir Optimus Prime: Leider ist das Spektakel, welches wir mit unserem treuen und stets durstigen Battlechoir zu einer jeden Schlacht veranstalten, nur schwer in Worte zufassen. Man muss dabei gewesen sein, um den Spass, die Energie und die Allianz zwischen uns Rittern und dem Choir zu spüren. Dennoch legen wir einem jeden Metalhead ans Herz.

Lord Lightbringer: ...und gerne auch seiner kleinen verheulten Emofreundin...

Sir Optimus Prime: äh, ja, selbstverständlich auch der... also ans Herz mal bei einer Schlacht dabei zu sein und einfach nur 'ne Menge Spass zu haben.

Mac Death: Ohne dabei natürlich den nötigen Ernst aus dem Auge zu verlieren.

Sir Optimus Prime: Und der wäre?

Mac Death: Na, die Gralssuche und das Knochenfratzenklatschen.

Sir Optimus Prime: Ach ja, wie dumm von mir!

Was sind eure weiteren Pläne mit der Band? Eine Tour mit Sabaton ab Oktober und dann?
Mac Death: Also wir planen schon wieder fleissig weitere Schlachten. Ein Festival in Österreich für den Sommer 2009 ist bereits bestätigt. Ansonsten freuen wir uns wahnsinnig auf die Tour. Wird ja eine ganze neue Erfahrung sein, in so vielen Ländern innerhalb weniger Wochen so viele Schlachten zu schlagen. Aber es kann nur gut werden! Sabaton sind wir sehr dankbar, dass sie uns kleiner Band ohne Label diese Möglichkeit geben.

Wollt ihr zum Schluss ein paar Worte nach "da draußen" richten?
Lord Lightbringer: Wir hoffen, möglichst viele von Euch auf der Tour zu sehen und sehnen diese Tage schon jetzt mit größter Vorfreude herbei.

Sir Optimus Prime: Grails high und vielen Dank fürs Interview, Lord Eller!

Duke of Drumington: Habt ihr vorhin gesagt, ich hätte von Hasen geträumt? Sach mal, wollt ihr mich verarschen?!

Mac Death: Ich sag auch mal Danke fürs Interview und Duke, scheiß auf die Hasen!

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Interview mit Jan Steinhauser, Stars in the City,  (20. August 2008)

Es gibt viele Gründe, sich ein wenig intensiver mit den Grailknights auseinander zu setzen, sei das ihr jüngst erschienenes drittes Album „Alliance“, die anstehende Tour mit Sabaton durch Europa oder ihr Gig in der Headliner-Riege des METTLA-Festivals, welcher am 29. August die Meier Music Hall mit harten Tönen und heldenhaften Kostümen erschüttern wird. Auf jeden Fall hat Sir Optimus Prime sich die Zeit genommen, uns die ein oder andere Frage mit tiefgehenden Antworten zu versehen.

Vorweg: Ist es euch überhaupt möglich, „ernsthaft“ auf meine Fragen zu antworten (s. Queens of Metal-Interview), da eure Show ja nicht nur mit Musik, sondern auch viel mit eurem Image und der von euch aufgebauten Welt zu tun hat, welche ihr dann verlassen/vernachlässigen müsstet? (z.B. wenn ihr auf „Woher kommt ihr“ mit Hannover statt Grailham-City antworten würdet)

Selbstverständlich ist es uns möglich ernsthaft auf  deine Fragen zu antworten – das ist doch Ritterehrensache! Und wenn ich sage, dass wir aus Grailham-City kommen, ist das auch die reine Wahrheit! Ein jeder kann uns in dieser schönen Stadt besuchen, indem er sich in Hannover auf den Kröpke Platz stellt, sich mit einem Kasten Gralsquell betankt, mit dem linken Zeh dreimal auf die eigene Nase tippt und anschließend aus lautester Kehle die Worte „Grails high!“ brüllt. Ich garantiere euch, dass ihr danach das einladende Stadttor nicht verfehlen könnt!

Metal muss „true“ sein: Harte Töne, lange Soli, längere Haare. Die Szene nimmt sich dabei teilweise sehr ernst und ist schnell dabei, jemanden wegen fehlender Authentizität  auszubuhen. Wie passt ihr da mit eurem ganz eigenen Stil rein?

Natürlich sind wir eine Band die stark polarisiert. Aber wie es Menschen gibt, die mit Grummel Griesgram, Plankton oder Tokio Hotel sympathisieren, hat auch Dr. Skull, unser stinkender Widersacher, seine Anhänger! Diese Leute gilt es natürlich zu bekehren und momentan läuft dieser - nennen wir ihn - „Gralszug“ eigentlich sehr gut.

Und seht ihr euch selbst als den notwendigen ironischen Faustschlag in die viel zu elitäre Metal-Fresse, wie auch Bling-Bling-Hip Hop ihn mal nötig hätte?

Nein, auf keinen Fall! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Metal-Szene gar nicht so elitär ist, wie sie den Anschein haben könnte. Ganz im Gegenteil. Viele Leute sind sehr aufgeschlossen und tolerant. Ein Zeichen dafür ist, denke ich, die Tatsache, dass man im Metalbereich auf eine ganze Menge verschiedenster Stile mit verschiedensten Einflüssen, bzw. auf unterschiedlichste Stilmixe, trifft. Ok, versuche ich jetzt Bling-Bling-Hip Hop dazu zu mischen, hört der Spaß wahrscheinlich auf, aber man kann ja schließlich auch kein Königstiger mit einem Stinktier paaren!

War die Persiflage, die ihr erschafft, schon immer eure Intention oder nur eine Folge dessen, was ihr aus anderen Gründen gemacht habt?

Man kann es definitiv als eine Folge dessen bezeichnen. Die Welt der Grailknights hat sich über die Jahre immer weiterentwickelt und anfangs wollten wir eigentlich nur die Dinge auf der Bühne, bzw. dem „Schlachtfeld“, vereinen, die unsere infantilen Bedürfnisse befriedigen. Unsere Anspielungen auf He-Man und die Masters of the Universe, welche mit dem Song „Return to Castle Grailskull“ gegeben ist, um nur ein Beispiel zu nennen, sehen wir vielmehr als eine Ehrdarbietung für den größten Helden der 80er als als Persiflage.

Das bringt uns zu Grundsatzfragen: Warum die ganze Maskerade und das Rollenspiel? Wo kam die Idee her?

Die Rüstungen, oder auch unsere Superheldenkampfanzüge, sind unsere lebensnotwendige Schutzkleidung im Kampf gegen das Böse. Als die Übermacht der dunklen Armeen Dr. Skulls immer öfter nach dem heiligen Gral griff, wurden diese  Notwendig. Aber da wir ja unter uns sind kann ich dir natürlich auch sagen, dass wir in Wirklichkeit nur einen Grund gesucht haben, unseren Trieb, „bunte Strumpfhosen zu tragen“, ausleben wollten und wo kann man das besser als auf den Schlachtfeldern des Heavy Metals, gelle?
 
Und wer ist (inoffizieller?) Anführer? – jede Heldenformation hat schließlich einen.

Unser inoffizieller Anführer ist eindeutig unsere Bierstute Zapf Beauty! Denn bockt die Dame, gibt es kein kühles Gralsquell und wir Knights und unser Battlechoir sind schlecht drauf. Hat das Fräulein mal wieder ihre zickigen Momente, lässt sie uns Knights nicht aufsitzen und wir müssen sie durch gutes Zureden und viele Streicheleinheiten dazu verführen, uns zur nächsten Schlacht zu tragen. Naja, du kennst das sicher – Frauen halt!

Namentlich zwingst du zu Gedanken an ganz andere Kindheitshelden als He-Men, wie fandst du also den Transformers-Film?

Ich muss sagen, dass meine Superheldenaugen ein wenig unter der actionreichen Reizeinflutung gelitten haben, aber das mag auch am Gralsquell gelegen haben, das die Uhren in Castle Grailskull generell etwas langsamer ticken lässt. Dennoch muss ich sagen, dass ich solche anspruchsvollen Filme, die auch mal zum Nachdenken und Philosophieren anregen, mag!

Wo wir bei Namen sind, können wir ja auch gleich das Klischee des „bösen“ Metals auspacken: Ist die Nähe von Lightbringers Namen zur Satan (Lucifer bedeutet im Lateinischen Lichtbringer) beabsichtigt oder nur zufällig durch die Superhelden-Alliteration entstanden?

Ich bin mir ganz sicher, dass diese Nähe nicht beabsichtigt war, denn einem so durch und durch vom Guten überzeugten Menschen wie den Lightbringer eine Nähe zum Teufel nachzusagen wäre unangebracht und haltlos.

Der „Gral“ ist ja ein christliches Symbol, Metal dagegen meist eher den bekannten Göttern abgeneigt, wem huldigt ihr also?

Wenn man in unserer kleinen Welt der Gralsritter irgendeine wirkliche Persiflage finden möchte, dann, denke ich, hier. Der Fakt, dass unser Kelch in lila Glanze erstrahlt und randvoll mit lebensspendendem Gralsquell gefüllt ist, sagt da, denke ich, genug! Mit dem christlichen Glauben und anderen Religionen hat unsere Mission herzlich wenig zu tun.

Wie steht ihr allgemein zu den Klischees eures Genres (schon vorher genanntes genauso wie Kinder essen und derartige Späße)?
 
Da sind wir dabei, hehe! Ich denke, wenn man diese ganzen Klischees mit Humor nimmt, kann man viel Spass haben und denen Angst machen, die wirklich denken, dass Metal etwas mit Kinder essen, zahlos wehrlose Jungfrauen entjungfern und Duschverbot zu tun hat!

Ein Klischee im Speziellen: Wie sehr seid ihr dem Suff eigentlich selbst verfallen? Geht ihr nur nüchtern oder niemals unter 3 Promille auf die Bühne?

Wir versuchen uns vor der Schlacht etwas zurück zuhalten, denn wie man so schön sagt, erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

Und welche magische Quelle schenkt euch das Grailbrew?

Bei der „magischen Quelle“ handelt es sich um unsere treue Bierstute Zapf Beauty, welche die göttliche Gabe besitzt, in ihrem zweiten „Biermagen“ kühlstes Gralsquell heranreifen zu lassen! Wir füttern sie fleißig mit Hopfen und Malz, sie steuert noch ihre Geheimzutat hinzu und fertig ist das vollmundige, lebensverlängernde Gebräu!

Dass ihr gewisse musikalische Ansprüche habt (z.B. den Text zumindest teilweise verstehen zu können, ohne die Lyrics gelesen zu haben), erkennt man ja bereits an dem dezenten „melodic“ vor dem Death, aber warum gerade die Richtung dann und nicht – tja, Pop vielleicht?

Unsere Musik in eine Schublade zu packen, ist in der Tat nicht immer so einfach. Der eine sagt: „Die machen doch viel eher Powermetal“, für den zweiten trifft die Bezeichnung Schlager zu und der dritte ist zufrieden mit Melodic Death. Wir haben eine einfache Bezeichnung gewählt, unter der sich viele Leute etwas vorstellen können, statt zu sagen wir machen heroic power death mit folk einflüssen. Ich persönlich blicke mittlerweile durch diesen Irrgarten der Musikstilbezeichnungen nicht mehr durch.

So wie die meisten. Wo wollt ihr musikalisch eigentlich hin? Was ist euer Ziel, eure musikalische Heldenhalle?

Unsere Heldenhalle ist, denke ich, erbaut auf dem Fundament abwechslungsreichster Songs, die verschiedenste Stile homogen vereinen und an keiner Stelle Langeweile aufkommen lassen. Ich glaube, dass es nicht das Ziel gibt, denn eine Band sollte sich stets positiv weiterentwickeln, ohne dabei den roten Faden aus dem Auge zu verlieren.

Und was bedeutet die Musik euch, wie prägt sie euch und euren Alltag?

Musik machen und besonders die Welt der Knights organisieren und planen, nimmt viel Zeit in Anspruch. Da die Gralsuche aber unsere große Leidenschaft ist opfern wir diese Zeit gerne. Eine siegreiche Schlacht ist auch nur möglich durch das Herzblut unserer Crew, welche uns mit größter Hingabe unterstützt und einen festen, unverzichtbaren Teil der Band darstellt.

Denk bei dem Thema an eure Zukunft: Werdet ihr mit der Zeit und den größer werdenden Venues von dem ein oder anderen Detail Abschied nehmen (müssen), um euch auf andere Dinge zu konzentrieren (z.B. noch mehr die Musik) Oder werdet ihr Urks sogar mit auf die True Metal Stage von Wacken schleppen?

Also falls wir jemals die True Metal Stage erklimmen sollten, nehmen wir unseren Drachen selbstverständlich mit. Wir werden uns auch in Zukunft darauf konzentrieren, unsere Show weiter auszubauen und zu perfektionieren. Auf der anstehenden Europatour müssen wir aber leider aus logistischen Gründen einige Abstriche machen, denn der schreckliche Urks passt nicht in den Nightliner.

Thema Urks, Zapf und Co: Ganz ohne Zweifel bilden sie einen wichtigen Teil eurer Show, aber wird den musikalisch doch eher unwichtigen Helferlein der Job nicht irgendwann trüb? Wie werden sie bei Laune gehalten?

Musikalisch mögen sie unwichtig sein, von dem Choir werden sie dennoch geliebt (oder auch gehasst) und machen einen unverzichtbaren Teil unserer Show aus. Neulich haben wir z.B. eine Booking-Anfrage bekommen, in der ein Warrior um einen Auftritt Zapf Beautys auf seinem Geburtstag ganz ohne Knights gebeten hat. Das fand ich sehr lustig!

Wieder zur Musik selbst: Von eurem neuen Album hat man vorab die eher unrepräsentative Auskopplung „Tranquility’s Embrace“ zu hören bekommen und dies auch nicht als Single, sondern ein Video. Warum dieser Song, wo er doch zwar seinen eigenen Charme hat, aber wie gesagt nicht wirklich den hauptsächlichen Inhalt von Alliance wiedergibt?

Es handelt sich bei diesem Video, um eine Bachelor-Arbeit eines guten Bekannten, der bereits das erste Video zu unserem Lied „Moonlit Masquerade“ erstellt hat. Das zweite Lied sollte sich stilistisch vom ersten abheben und in der Ausführung hatte er freie Hand. Vielleicht spiegelt es nicht ganz unsere Welt wieder, dennoch waren wir begeistert von seiner Arbeit und sind stolz auf sein tolles Ergebnis.

Und wer ist von euch eigentlich der Goethe-/Faust-Fan?

Fan mag ein wenig hoch gegriffen sein, aber man kann schon sagen, dass wir Knights von dem Gedicht Goethes „ Der König von Thule“ und der Melodie Carl Friedrich Zelters sehr angetan sind. Zum größten Teil entstehen unsere Songs in gemeinsamer Arbeit und es ist schwer hier jetzt einzelne Namen zu nennen.

Wird es weitere tiefgehende mediale Einblicke in das Leben der Knights geben wie den sehr unterhaltsamen Across the Galaxy-Trailer?

Ja, im Rahmen unseres Grail TVs, von dem man bereits die ersten beiden Folgen auf Youtube sehen kann, wird es demnächst noch weitere Einblicke in das Leben der Knights geben. Insbesondere sollen die Tage der anstehenden Tour in Bild und Ton für den Battlechoir festgehalten werden.

Stichwort Sabaton: Wie kommt das mächtige Bündnis vom kleinen (aber natürlich stetig wachsenden) Hannover und dem großen Schweden zusammen? Habt ihr im Norden geheime Fans?

Diese Frage ist ganz schnell beantwortet. Wir teilen uns mit Sabaton den Booker , bei dem es sich um Sir Volker Raabe von Swordbrother Productions handelt. Er hat diese Verbindung hergestellt und möglich gemacht, wofür wir ihm sehr dankbar sind!

Vor der Europa-Tour mit Sabaton spielt ihr noch als Headliner auf dem Mettla-Festival in Braunschweig. Was erwartet und erhofft ihr euch von dem frisch geschlüpften Szene-Treff?

Die Location und das Line-up lassen auf einen tollen Einstand hoffen. Wir werden auf alle Fälle unser Bestes geben und eine unvergessliche Schlacht bieten!

Und wie steht ihr eigentlich zu der innigen Freundschaft zwischen Hannover und Braunschweig, die schwarz/rot und blau/gelb ja auch gerne mal in der einen oder anderen Keilerei ausgetragen wird, wenn das Runde und das Eckige mal wieder zusammen kamen?

Ja, schade, dass sich die beiden Mannschaften momentan nicht begegnen, von kleinen Freundschaftsspielen abgesehen. Aber einziger Weg, dies zu ändern wäre wohl, dass die Roten in die dritte Liga absteigen müssten und das wollen wir nun wirklich nicht, hehe.

Abschließend: Was wärt ihr gerne noch gefragt worden?

Da mir auf Grund der vielen interessanten Fragen keine weitere mehr einfällt, sage ich an dieser Stelle vielen Dank für das Interview und für dein Interesse an dem Quest der Knights! Hail to the Grail! Hail to you!

Hail to the Grail! Danke für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.

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Interview mit metalrockradio / Ironman  (09. August 2008)

Ironman stellt heute seiner Leserschaft eine deutsche Metal Band vor, die schrill, verrückt, witzig ist und einen super geilen Metal (Death Metal) spielt. Der Name der Band Grailknights zu deutsch die Grals Ritter.

Ironman: Wenn man euch das erste mal sieht und ihr euch in eure Marvel Comic ähnlichen Kutten (Rüstungen) gehüllt habt, kommt dem nüchternen Betrachter erst einmal dieses in den Sinn ““Schon wieder so angemalte, alter Hut, damit hat ja damals schon die US Band Kiss aufsehen erregt und damit ihren Bekanntheitsgrad gesteigert.“ Böse Zungen haben damals sogar behauptet was sie musikalisch nicht drauf haben müssen ihre Kutten wet machen.
Wie es auch sei, Kiss wurde rund um den Globus bekannt und ihre Alben erreichten Platinium Level.
Und nun die Frage: Was denkt ihr über Kiss, sind sie eure Vorbilder in Sachen Outfit und Kriegsbemalung für die Metal Schlacht? Wollt ihr es ihnen gleich machen?

Grailknights: Hail to you, Sir Ironman, wir Knights grüßen dich! Vorbilder haben wir Knights nicht so richtig, außer vielleicht eines: Unsere Bierversorgungsstute Zapf Beauty! Ihre einzigartige Fähigkeit, feinstes Gralsquell zu brauen, ist uns allen immer noch ein Rätsel, und wird wohl immer eines bleiben! Und ihr, da sind wir uns sicher, ihr können wir es nicht gleich machen!

Ironman: Ihr nennt euch die Gralsritter. Das waren Kreutzritter auf der suche des Bechers aus dem Jesus sein Blut beim letzten Abendmahl trank. Aber bei euch denke ich eher ihr seit auf der Suche nach einem Krug mit edlem Met und Hopfenbräu ? Also habt ihr nix mit Religion, Bibel und der Christenheit zu tun. Oder sehe ich das falsch?

Grailknights: Mit Religion haben wir soviel zu tun wie Eiscreme mit Wurstwasser. Unser Heiliger Gral dient als Trinkgefäß für Zapf Beautys Gralsquell! Nur dieser Schluck garantiert uns ewiges Leben und ewige Schönheit! Nur der Fanatismus mit welchem wir dem Heavy Metal frönen ist beinahe religiös! Und ein echter Superheld ist natürlich religions- und politikfrei!

Ironman:Ihr habt euch Phantasie Namen gegeben genauso wie Kiss damals Dämon, Katze, Sternenkind und Space Ace oder so ähnlich. Was sollen eure Namen ausdrücken ? Und wie heißt ihr im realen Leben? Stellt euch doch mal vor.

Grailknights: Also im realen Leben heissen wir Sir Optimus Prime, Mac Death, Lord Lightbringer und Duke of Drumington. Second Life kennen wir nicht, nur der Duke spielt noch ab und zu mal die Sims 2 und heißt dort, glaube ich, Hans. Unsere Namen haben keinen tiefen Sinn, zunächst war es uns allen nur wichtig, einen englischen Titel zu tragen! Dennoch tragen wir diese mit Stolz, und sind auch der festen Überzeugung, dass ein Superheld erst dann ein Superheld ist, wenn er einen gut klingenden Namen trägt!

Ironman: Es fallen bei euch immer wieder die Namen Dr. Skull und Zapf Beauty:? Wer sind diese Personen, gehören sie zur Band? Welche Aufgaben haben diese Personen? Bier ran zu schaffen? Lach..

Grailknights: Dr. Skull ist der ärgste Widersacher von uns Grailknights. Er ist derjenige, der uns immer wieder den Gral entwendet, den Heiligen Gral, aus welchem wir das frisch-gebraute Gralsquell unserer Stute Zapf Beauty schlürfen. Mithilfe unseres Battlechoirs, den Horden von Knights-Anhängern, auf dem Rücken unserer Stute reitend, kämpfen wir dann bis auf die letzte Strumpfhose, um den Heiligen Gral zurückzuerobern!
Doch der faule Dr. Skull ist nicht alleine – er hat sich noch einen Drachen und einen ehemaligen Knight Untertan gemach, welche die Namen Urks und Morph the Swarf tragen. Sie machen es uns natürlich nur noch schwerer, aber dafür darf man sich natürlich auch nach jeder erfolgreichen Schlacht doppelt mit Gralsquell belohnen. Wie du bereits merkst, Sir Ironman, die Welt der Knights ist grenzenlos!

Ironman: Ihr habt mittlerweile das dritte Album raus gebracht. Und Jedes ist eine Steigerung zum vorigen. Mit Alliance habt ihr euer Meisterstück abgelegt. Und das alles ohne Label in eigen Produktion. Warum habt ihr euch von STF Records getrennt ?

Grailknights: Wir haben uns garnicht von stf getrennt. Bereits die ersten beiden Alben nahmen wir in Eigenregie aufgenommen, und haben uns dann mit stf auf einen Bandübernahmevertrag geeinigt. Der besteht auch immer noch für die ersten beiden Alben, „Across The Galaxy“ und „Return To Castle Grailskull“! Für die dritte Scheibe hatten wir uns einige Pläne zurechtgelegt, aber selbst bei Superhelden klappt nicht alles auf Anhieb. Also beschlossen wir, zunächst auf eigene Faust die CD herauszubringen, und belohnen uns für die Mühen mit einer Tour mit Sabaton! Was kann es Schöneres geben?

Ironman: Kommen wir zu euren MusikVideos. Eure Clips Moonlit Masquerade und Tranquility's Embrace sind sehr professionell und aufwendig gemacht. Da waren Könner am Werk. Wer ist für die Videos verantwortlich und hat diese Produktion nicht euer Budget gesprengt? Habt ihr irgendwo einen Schatz vergraben?

Grailknights: Wir Knights wären nichts ohne unsere Crew, einer treuen und immer größer werdenden Gruppe von Menschen, die sich die Wochenenden um die Ohren schlagen, um unsere Schlachten erfolgreich zu gestalten, z.B. Diana Kohne von handundmaus. de, oder eben auch Sebastian Khayat, ein Student der FH Hildesheim. Er fragte uns, ob wir nicht Interesse hätten, mit ihm für zwei Videos zusammenzuarbeiten, und wir nahmen das Angebot mehr als dankend an. Aber du hast natürlich Recht: Das Ergebnis ist Hollywood-reif, und wir sind mehr als froh, dass wir uns die Millionenausgaben sparen konnten!

Ironman: Besonderst witzig finde ich euren Trailer wo ihr in euren Kutten durch eine größere deutsche Stadt rennt. Wie heißt die Stadt? War die Oma im Zug gestellt oder echt? Sie hat euch angesehen als wenn sie ein Marsmensch gesehen hätte lol wirklich drollig. Und die Polizei? Hat sie euch ermahnt wegen Erregung öffentlichen Ärgernissen und Vermummungsgebot oder waren sie friedlich und haben den Spass mit gemacht? Wie reagierten die Leute? Erzählt uns etwas über die Dreharbeiten.

Grailknights: Solche Tage sind natürlich absolute Hightlights. Normalerweise trauen wir uns nicht in die Öffentlichkeit, denn wir wollen den durchschnittlichen Bundesbürger mit unserer Unwesenheit nicht verunsichern, denn wo wir sind ist das Böse nicht weit. Die Stadt trägt den schönen Namen Hannover, ganz in der Nähe unserer schönen Burg „Castle Grailskull“! Natürlich ist das für den ein oder anderen älteren Mitbürger schwierig, schließlich sind die alten Damen Deutschlands nicht glücklich, dass ihre Enkelkinder das Weihnachtsgeld nutzen, um sich Grailknights-CDs zu kaufen und natürlich auch laut zu hören, aber dank guter Ausbildung im Erste-Hilfe-Bereich hätten wir im Notfall auch eingreifen können! Die Polizei war natürlich mehr als glücklich als sie uns sahen – schließlich bedeutet das für sie auch weniger Arbeit. Abgesehen davon ist Deutschland ein kaltes Land, und eine Strumpfhose wärmt nicht bei Minusgraden. Deswegen planen wir, die nächste Folge von „Grail TV“ auf Hawaii zu drehen!

Ironman: Auf eurem zweiten Album wurde das Lied „Home at last“ in deutsch und englisch gespielt. Die deutsche Version kommt echt geil, wird es weitere Lieder in deutsch von den Grailknights geben?

Grailknights: Auf der Alliance befindet sich wieder ein deutscher Song, bei welchem wir die Ehre hatten, mit dem großen Johann Wolfgang Goethe zu kooperieren – so entstanden die Textzeilen zu dem „König von Thule“. Wir haben auch gemerkt, dass der Battlechoir nach deutschen Texten lechzt – dementsprechend werden wir bestimmt auch in Zukunft versuchen, den ein oder anderen Song in dieser schönen Sprache zu schreiben.

Ironman Wo können sich unsere Leser über euch Informieren und eure CDs erhalten?
Gebt hier eure Adressen an.

Grailknights: Das machen wir mehr als gerne, Sir Ironman! Unsere Netzburg befindet sich auf www. grailknights. de, auch bei MySpace haben wir es uns bequem gemacht, unter www.myspace.com/grailknights sind wir dort zu finden! Zudem haben wir ein gut-besuchtes Forum, welches man unter http://forum.grailknights.de findet. Wir denken, dass jeder Besucher dort eine gute Zeit haben wird – vor allem auf unserer neuen Homepage, welche aber erst in einigen Wochen online gehen wird! CDs und auch neue todschicke Shirts können direkt auf unserer Homepage bestellt werden – für den unschlagbaren Preis von 13€ bzw. 15€ plus Versand. Das ist doch wie geschenkt!

Ironman: Im Herbst 08 macht ihr eine kleine Europa Tour mit Sabaton. Eine echt geile Band.
Freut ihr euch drauf ? Und wie sehen eure weiteren Pläne für die Zukunft aus ?

Grailknights: Wir freuen uns wie kleine Superhelden auf diese einmalige Chance! 20 Konzerte in 10 Ländern in 24 Tagen, das ist doch der Rock’n’Roll von dem wir alle träumen! Wir sind uns sicher, in der Zeit einen neuen Rekord aufzustellen: Mehr Gralsquell trinken als je zuvor! Zudem planen wir natürlich, weitere Stufen auf dem Weg zum Metal-Olymp zu erklimmen, und dann hoffen wir auf ein paar schöne Festivals im Sommer! Kinder oder Ähnliches sind bisher nicht in Planung!

Ironman bedankt sich für das Interview und wünscht euch viel Glück und Erfolg auf eurem weiteren musikalischen Weg. Lordi hat es auch geschafft mit ihren Kutten zu Weltruhm zu gelangen. Das selbe wünsche ich euch auch

Das Interview führte Ironman mit Lord Lightbringer, im Auftrag der almighty Grailknights.

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Interview mit Toschi, Metallic Zine / undergroundbands.de (27. Oktober 2006)

Helden in Strumpfhosen

Toschi: Wie ist das Konzept zu dieser außergewöhnlichen Band entstanden? Das ist wirklich eine sehr ausgefallene, dafür aber um so begrüßenswertere Idee. Klischees gehören zum Metal, wie die Wurst auf's Brot, da führt kein Weg dran vorbei, sonst hätte es diverse Bands wie Manowar, Iron Maiden, Judas Priest, Kiss, Alice Cooper, King Diamond, Dimmu Borgir usw., um stellvertretend für zahlreiche andere nur einige zu nennen, die hohen Kultstatus in der Hartwurstszene besitzen, nie gegeben. Ohne solche Bands wäre die Schwermetallszene bis heute längst nicht das, was sie ist. Was hat euch eigentlich dazu bewogen, ein bunt kostümiertes Outfit zu verwenden?

Lieber Sir Toschi, es handelt sich bei unseren farbenprächtigen Roben keinesfalls um Kostüme, sondern um unsere »Heavymetalsuperheldenrüstungen«. Die Rüstungen bieten uns Schutz im schweißtreibenden Kampf gegen unseren Erzrivalen Dr. Skull. Wir Knights standen schon lange bevor wir musikalisch in die Schlacht zogen auf bunte Strumpfhosen und da lag es auf der Hand, diese auch weiterhin zu tragen.

Besteht da nicht schnell die Gefahr, bei Livegigs schnell den Spott dummdreister Ignoranten auf sich zu ziehen? Hattet ihr mal ein ziemlich seltsames Konzerterlebnis, während eines Livegigs?

Wir sind bislang auf unseren Liveschlachten immer wohlwollend empfangen und tatkräftig von unserem Battlechoir unterstützt worden. Wir glauben, dass der meiste Spott vielen vergeht, sobald sie sehen mit welcher Energie und Freude wir uns auf die Suche nach dem Heiligen Gral begeben. Wir zelebrieren unsere Musik und posen natürlich was das Zeug hält. In Rüstung kann man sich da so einiges Erlauben! Seltsame Konzerterlebnisse hatten wir bisher nicht, dafür aber umso mehr schöne Begebenheiten, wie z. B. Zuschauer mit bunter Kriegsbemalung oder farbenfrohen Rüstungen. Die Szene ist da doch schon aufgeschlossener als manch einer vermuten könnte!

Habt ihr die Masken und Kostüme für's Bandoutfit alle selbst entworfen, gebastelt und gestaltet? Den Bildern im Inlet Glauben schenkend, ist immerhin davon auszugehen ...

Nein, nein, wir Knights haben unsere Rüstungen in sternenklarer Nacht aus göttlichen Händen empfangen. Die ehrenwerten Götter des Heavy Metals nahmen Maß und sandten uns Strumpfhosen, die tighter nicht hätten sein können ... ok, hier und da vielleicht ein wenig zu tight aber wer kann es ihnen verübeln?! ... hat ja nicht jeder so große Muckis wie wir! Es war schon eine beeindruckende Nacht und hat uns vier Knights nachhaltig geprägt und zusammengeschweißt.

Auf eurer Fanhomepage sind viele wirklich beeindruckende Bilder zu sehen, die euch zusammen mit glücklichen Fans zeigen. Stimmt es, dass ihr eine treue Fanschar habt?

Ja, das können wir durchaus sagen! Unser »Battlechoir«, der in letzter Zeit beachtlich gewachsen ist, zieht mit uns todesmutig in jede Schlacht. Zum Bandcontest nach Oberhausen und zum Dong Open Air sind uns die tapfersten Krieger und Amazonen im »Bus Of Steel« gefolgt. Gemeinsam haben wir eine wahrhaft schöne Zeit verlebt. Wir sehen unsere Fans, unseren »Choir«, als eine unserer wichtigsten und mächtigsten Waffen im Kampf gegen den Schurken Dr. Skull.

Wie seid ihr auf euer Maskottchen Dr. Skull und die kultigen Namen gekommen? Hat euch die He-Man-Fernsehserie dazu inspiriert, waren es vielleicht Stücke vom großen englischen Dramatiker William Shakespeare oder habt ihr von allem etwas vermischt?
Ich meine ... ein Name wie Mac Death ..., das klingt ohne Zweifel nach Shakespeares' Drama Mac Beth ...

Nein, keinesfalls Sir Toschi! Wir geben zu, dass es zu dem ein oder anderen von dir genannten Personen Parallelen gibt, man darf aber nicht vergessen, dass die »Masters Of The Universe« immer noch eine Zeichentrickserie ist und es sich bei den Knights um bierernste Realität handelt. Skully ist auch keineswegs ein Maskottchen, sondern unser Erzfeind. Seine boshafte Existenz haben wir uns nicht ausgedacht. Als ein Maskottchen ist da eher unser Bierversorgungsross »Zapf Beauty« zu bezeichnen ... Zapfi steht uns als treuer Freund und Begleiter seit einigen Schlachten zur Seite.

Live müsst ihr, wenn ich es richtig erkannt habe, ein echte Macht sein. Wodurch zeichnet sich ein Grailknights-Livegig aus? Herrscht bei den Auftritten eine besondere Atmosphäre oder liegt es vielleicht an euren Kostümen oder der wieder erwachten nie verschwundenen Sehnsucht der Leute an Mythen- und Sagengut, das eure Konzerte so gut besucht sind?

In der Tat können wir von einer äußerst positiven Stimmung berichten. Für dieses gewisse, in meinen Augen ganz spezielle »Partyfeeling« sind in erster Linie die Schlachtteilnehmer bzw. Konzertgänger verantwortlich. Unser aufopferungswilliger Choir macht jede Schlacht zu einem ganz besonderen Erlebnis. Schon vor Konzertbeginn sind Schlachtrufe und inbrünstige Drohungen gegenüber unserem Erzfeind Dr. Skull zu hören.
Ich glaube, der Erfolg liegt einfach darin, dass die meisten Warriors und Amazonen mittlerweile den Ernst der Lage erkannt haben und sich dessen bewusst sind, dass jede einzelne Klinge im Kampf gegen das Böse zählt.

Welche Mythen, Legenden und Sagen haben euch beeinflusst oder wodurch seid ihr auf das wirklich ausgefallene Bandkonzept gekommen, euch auch live zu kostümieren?

Siehe Antwort zu Frage 1

Welche Bands gehören zu euren wichtigsten Inspirationsquellen? Welche Musikstile mögt ihr überhaupt nicht und wie seht ihr die gegenwärtige Entwicklung der heutigen Metalszene?

Also wir Knights hören alle sehr unterschiedliche Bands. Da sind die großen bekannten Bands, die alten Hasen der Szene, dabei, aber auch kleine unbekanntere Bands haben unserer Meinung nach eine Menge Potenzial.
Musikstile, die wir nicht so mögen sind z. B. New-Wave Grind Pop aber auch Emu Alternative Liquid Free Speed Polka. Von diesen Musikrichtungen möchten wir uns ausdrücklich distanzieren!
Von der gegenwärtigen Metalszene sind wir in den letzten Jahren immer wieder aufs neue positiv überrascht worden. Eine Szene, die nach außen oft düster und böse wirkt hat in Wirklichkeit einen warmen und humorvollen Kern. Wie auch wir wollen viele trinkfeste Metalwarrior und Amazonen eigentlich nur ihren Spass haben und während einer Schlacht gut unterhalten werden. Der Ernst unserer Suche nach dem heiligen Gral darf natürlich dabei keinesfalls verkannt werden!

Worin liegt der Unterschied zwischen eurem aktuellen Longplayer und dem Vorgänger, eurem Debüt? Ich meine, ihr erfindet den Metal sicher nicht neu, denn viele Songstrukturen eurer Musik sind irgendwo schon einmal dagewesen. Möglicherweise kann das auch nicht Sinn und Zweck, geschweige denn das Interesse der Band sein. Ich sehe euch eher als Band, die gewisse Traditionen und Werte bewahrt. Wie würdet ihr diese Einschätzung betrachten?

Ja ... also unsere aktuelle Scheibe ist gute zwei Jahre jünger als unser Debütalbum ... aber Spass bei Seite und Ernst auf den Tisch. Unser neues Album ist eingängiger und zielt in seinem Songwriting noch mehr darauf unseren Choir mit in die Songs einzubeziehen. Eingänge Melodien und kraftvolle Riffs sollen von Schlachtbeginn an zum mitkämpfen animieren. Auf unserem Debütalbum gibt es aber auch durchaus eingängige Songs wie z.B. »Grails High«, »A Grailknight's Heart« oder »Across The Galaxy«. Da Eingängigkeit kein verpflichtendes Qualitätsurteil darstellt ist es aber mit Sicherheit für jeden Freund der Knights interessant in unser erstes Album reinzuhören.
Den Metal erfinden wir auf der »Return To Castle Grailskull« wahrlich nicht neu, sind jedoch stets darauf bedacht viele Stile zu kombinieren. Wir zelebrieren den Heavy Metal und ehren ihn mit ausdrucksstarken Songwriting, welches von Herzen kommt und Spass macht!

Ein schon rein optisch recht auffälliges Image wie das Eurige spaltet häufig die Meinungen und sorgt des Öfteren hier und dort für Kontroversen. Habt ihr auch mal sehr negative Kritik für eure beiden bislang veröffentlichten Alben erhalten? Wenn ja, wie steht ihr dazu?

Natürlich haben die Knights auch schon von dem ein oder anderen Schergen Dr. Skulls negative Kritik bekommen. Diese hält sich allerdings in Grenzen. Über eine negative Kritik in einer großen Metalzeitschrift konnten wir nur schmunzeln, da der Rezensent noch nicht einmal unseren Bandnamen richtig geschrieben hat. Ernstzunehmende Kritik nehmen wir uns durchaus zu Herzen und sehen sie als Hilfe und Wegweiser für kommende Silberlinge.

Ach ehe ich's vergesse: Seit wann gibt es die Band Grailknights eigentlich schon?

Uns Knights gibt es schon seit 3000 Jahren. Strumpfhosen und wehende Umhänge machen unsterblich! Musik als effektive Waffe gegen Dr. Skull haben wir erst Ende 2002 für uns entdeckt.

Steckt hinter den Grailknights weitaus mehr als es zunächst den Anschein hat? Ich meine, viele Metalbands klingen häufig gleich langweilig und monoton. Meint ihr das wirklich ernst, worüber ihr textet oder seht ihr euch nicht eher als eine Art Fun-Metal-Band mit separatem Outfit und Stil?

Nein, als Fun-Metal-Band sehen wir uns keineswegs. Dazu nehmen wir unsere Musik und unsere Aufgabe viel zu ernst. Viele, welche dies gedacht haben konnten sich auf unseren Schlachten vom Gegenteil überzeugen lassen.

Wie sieht eure künftige Tourplanung aus? Stehen schon ein paar Termine fest?

Ja ... einige stehen bereits fest. Du bist natürlich herzlich eingeladen uns in die Schlacht zu folgen und dich im Anschluss mit uns hemmungslos zu betrinken!
04.11.06 Rockszene.de-Spezial-Festival (Hannover- Musikzentrum-Rockszene Festival)
18.11.06 Braincrusher Festival (Bochum -Matrix-Braincrusher Festival)
25.11.06 Kielowatt Festival ( Kiel-Die Pumpe - Kielowatt Festival)
02.12.06 Gig in Witten (Witten - Werkstadt)
15.12.06 Schlacht in Oelde (Alte Post)
13.01.07 Hannover (S.O.M.A. Club)
20.01.07 Bremen (Tivoli/Roadhouse)
27.01.07 Pinneberg (SEPP)
03.02.07 Bremerhaven (Haus der Jugend )

Spielt ihr eventuell irgendwann mal auf einem größeren Open Air, z. B. in Wacken ...?

Das ist eine sehr gute Frage, ehrwürdiger Sir Toschi! Da werden wir gleich mal nach dem Interview das Orakel in den tiefen Katakomben unseres schönen Castle Grailskulls befragen und dir die Antwort natürlich mitteilen!

Ich hoffe, die Fragen waren für euch soweit okay.

Danke für's Interview und alles Gute für die Zukunft. - Grails High!
Die Fragen waren spitze! Danke für dein Interesse! Hail to the Grail! Hail to you!

Toschi

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