03. August 2010, 23:31
02. August 2010, 00:09
26. Juli 2010, 00:29
21. Juli 2010, 23:16
19. Juni 2010, 15:38
24. Mai 2010, 23:03
21. April 2010, 19:32
14. April 2010, 22:38
23. März 2010, 08:57
22. März 2010, 19:40
15. März 2010, 22:15
10. März 2010, 16:41
09. März 2010, 13:05
01. März 2010, 18:28
27. Februar 2010, 02:15
21. Februar 2010, 14:36
08. Februar 2010, 21:24
22. Januar 2010, 00:42
19. Januar 2010, 22:19
13. Januar 2010, 22:18
11. Januar 2010, 10:35
10. Januar 2010, 16:00
06. Januar 2010, 18:13
05. Januar 2010, 18:43
02. Januar 2010, 16:12
02. Januar 2010, 00:54
23. Dezember 2009, 21:15
23. Dezember 2009, 21:15
01. Dezember 2009, 11:38
28. November 2009, 18:00
27. November 2009, 20:06
20. November 2009, 16:35
02. November 2009, 18:46
31. Oktober 2009, 23:23
20. Oktober 2009, 16:01
17. Oktober 2009, 21:44
05. Oktober 2009, 20:09
29. September 2009, 21:23
29. September 2009, 13:36
28. September 2009, 22:47
21. September 2009, 16:43
20. September 2009, 13:04
02. September 2009, 13:01
19. August 2009, 15:47
07. August 2009, 17:13
07. August 2009, 13:13
11. Juli 2009, 23:00
26. Juni 2009, 03:22
21. Juni 2009, 21:57
12. Juni 2009, 20:06
11. Juni 2009, 20:00
07. Juni 2009, 22:31
07. Juni 2009, 19:47
01. Juni 2009, 23:00
26. Mai 2009, 12:16
21. Mai 2009, 00:18
10. Mai 2009, 23:51
10. Mai 2009, 01:12
04. Mai 2009, 19:10
26. April 2009, 17:21
25. März 2009, 01:46
21. März 2009, 16:10
01. März 2009, 19:02
24. Februar 2009, 03:46
20. Februar 2009, 02:15
19. Februar 2009, 01:54
18. Februar 2009, 14:19
17. Februar 2009, 06:49
09. Februar 2009, 23:36
24. Januar 2009, 19:44
23. Januar 2009, 11:55
21. Januar 2009, 22:19
19. Januar 2009, 12:34
13. Januar 2009, 13:22
06. Januar 2009, 11:50
26. Dezember 2008, 22:09
20. Dezember 2008, 16:58
11. Dezember 2008, 18:50
04. Dezember 2008, 20:39
01. Dezember 2008, 20:27
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-> Kritiken zu Alliance

Rezension von metal-underground.at.vu - (26. Dezember 2008)
Rezension von hardharderheavy.de - 7/7 Punkte (30. September 2008)
Rezension von Vincent Shezar, Lunatic Magazin - 9/10 Punkte (22. September 2008)
Rezension von igelmetal.de - 4/5 Punkte (25. August 2008)
Rezension von Metalroxx - 7/10 Punkte (19. August 2008)
Rezension von Rockszene - (19.08.2008)
Rezension von Metal-Glory - 9/10 Punkte (18.08.2008)
Rezension von Amboss-Mag (05.08.2008)
Rezension von metal-archives.com (05.08.2008)
Rezension von Metalstorm - 90/100 (30.07.2008)
Rezension von Nocturnal Hall - 9/10 (03.08.2008)
Rezension von Metal-Inside (30.07.2008)
Rezension von Metalmasters -9/10 (20.07.2008)
Rezension von Metal.de - 8/10 (18.07.2008)
Rezension von Musik-Terrorverlag (10.07.2008)
Rezension von Metalviecher (10.07.2008)
Rezension von Moshpit - 8,5/10 Punkte (10.07.2008)
Rezension von Stars in the City (06.072008)



Rezension von metal-underground.at.vu (26. Dezember 2008)

Die Welt wird von den üblen Mächten des musikalischenSondermüll terrorisiert. Superschurken des Musikmanagement versuchen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Da hilft nur eines die Fantastic Four müssen aktiviert werden. Die sind aber bereits in Pension und so bleibt uns nur eine Hilfe. Grailknights bitte übernehmen sie!!! Sir Optimus Prime (guit & voc), Mac Death (voc & bass), Lord Lightbringer (guit & voc) und Duke of Drumington (drums) sind stark bewaffnet und haben als Geheimwaffe „Alliance" im Gepäck um die Welt vor üblen Geschmack zu retten. Unter der Obhut von STF Records soll sich das Blatt wenden und somit steht einer Rettung der guten metallischen Musik nichts im Wege.

Mit schönem Chorrefrain legt die Mannschaft aus Germany mit gewaltig, epischem Sound bei „Nameless Grave" los. Doch die stupide Melodic bzw. Power Metal Schiene haben die Jungs nicht drauf. Eher im Gegenteil einige Zutaten fließen hier in den metallischen Zaubertrank den sie uns kredenzen. Ihr Stil ist eine kompakte Mischung aus Power und Melodic Death Metal und diese Mixtur ist wunderbar anzuhören. Liegt wohl auch an den ausgereiften Riffs und Breaks die man zusammen mit dem restlichen Sound zusammengezimmert hat. Die wechselnden Gesänge sind passgenau eingesetzt und so erklingen auf der einen Seite satte, klare Refrainchöre, bevor man wieder ordentlich ins Mikro röhrt und growlt. Weiter geht es nun auch schon mit „Alliance" das ebenfalls mit ordentlichem Tempo aus den Boxen knallt, jedoch ist das Ganze etwas grooviger und knüppeliger verpackt. Hier werden die melodischen Refrainchöre komplett auf das Abstellgleis gestellt, dafür rattert man ordentlich rau und hart daher. Für die melodische Untermalung sorgen einige Hammer Riffs die das Ganze um Ecken aufwerten. An und ab driftet man ganz kurz vom Rhythmischen her in beschauliche Gefilde, um Sekunden später von dort wieder auszubrechen. „The White Raven" steht auch schon bereit und erklingt nun etwas heroischer und fast könnte man fast schon sagen hier handelt es sich um einen Viking/Pagan Metal Track. Den genau aus diesem Holz ist dieser Song geschnitzt und bietet einige Übergänge vom Death/Power Metal ins Viking/Pagan Metal Paralleluniversum. Mit ordentlichem Speed ist nun „Echoes Of Wisdom" gesegnet. Feine Speed Riffs eröffnen die Nummer und nach einem kurzen Innehalten wird wieder mit gleichem Tempo wie zu Beginn weiter gebrettert. Etwas rauer und härter erscheint auch diese Nummer, jedoch gibt es hier als Abwechslung wieder einige klare Refrainchöre. „When Good Turns Evil" ist nun von der Machart dem Vorgänger sehr ähnlich, jedoch blicken hier nach dem rauen Beginn, etwas mehr melodische Strukturen durch. Vor allem das immer wieder einsetzende, langsame Zwischenspiel macht den Sound hier etwas farbenbunter und breiter. Sehr folkloristisch und mit viel Celtic Feeling ausgestattet ist nun der Beginn von „Tranquility's Embrace". Einen sehr besonnenen Song hat man hier an die sechste Stelle gepackt. Liebliche, balladeske Klänge geben sich hier immer wieder die Hände mit heroischem Sound und vor allem im Refrainbereich hat man einige Schmankerl für den Zuhörer parat. Genug gerastet? Hoffe ich, denn mit „Mortem Obi" dröhnt es wieder knüppeldick aus den Boxen und das Kleeblatt hat wieder ordentlich an Fahrt gewonnen. Raue Riffs und Breaks werden immer wieder durch melodische Soundideen abgelöst und genau diese breite Mischung unter einen Hut zu bringen haben Grailknights bestens drauf. „In For The Kill" startet nun etwas verhaltener. Der feine, melodische Beginn wird nach Zehntelsekunden durch hämmernde Beats und messerscharfe Riffs und Breaks abgelöst und die Mannschaft brettert wieder ordentlich dahin und lädt zum ordentlichen Kopfschütteln ein. Viele traditionelle, melodische Gitarrenlinien sind nun bei „Grailquest Gladiators" auszumachen. Dies ist aber auch schon das Einzige was man uns hier im melodischen Bereich serviert. Im Großen und Ganzen drückt der hämmernde, raue Sound immer mehr nach vorne. Ab der Mitte wartet man einmal mehr mit einigen glanzvollen Refrains zum Mitsingen auf und komplettiert so den Track. Als Abschluss gibt es noch „Der König Von Thule", welches mit Meeresrauschen beginnt, bevor man solide Power Metal Rhythmen auf die Anhängerschaft los lässt. Sehr Medival lastig klingt dieser Rausschmeißer und somit beweisen die Superhelden aus Deutschland dass sie einige Genre Styles parat haben.

Fazit: Die musikalische Welt steht kurz vor der Rettung und die Geheimwaffe heißt Grailknights. Wer hier nicht zulangt und sich von den Jungs betören lässt ist schon selber schuld. Vor allem live bietet die Mannschaft sehr viel, auch vom optischen wird für so manchen Lacher gesorgt und das umherstürmende Pferd Zapf Beauty sorgt dafür dass keine Kehle trocken bleibt. Man sollte sich diese Band nicht entgehen lassen.

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Rezension von hardharderheavy.de - 7/7 Punkte (30. September 2008)

ALLIANCE ist nun der 3.Longplayer von den Grailknights aus der fiktiven Stadt Grailham City.
Nachdem ACROSS THE GALAXY und RETURN TO CASTLE GRAILSKULL bei ihren Fans, die liebevoll zum "Battlechoir" umbenannt wurden, wie eine Bombe einschlugen und auch die Livekonzerte mit Zapfbeauty & Co. einen Garant für mehr Zuspruch waren, war es auch nur eine Frage der Zeit, bis ein 3.Album folgen muss um Dr.Skull mit weiteren Hymnen zum Mitgröhlen bekämpfen zu können.

"Nameless Grave" legt schön schnell los und bringt die typischen melodischen Züge der Grailknights mit. Der Chorus lädt zum Mitsingen ein und es gibt wieder klasse Schunkel-Melodien. Sehr geiler Opener und der Gesang ist so genial wie eh und je.
Der Titelsong "Alliance" beginnt schön düster und brachial, hat schon nahezu thrash-artige Riffs zu bieten. Beim Gesang wechseln sich Mac Death und Sir Optimus Prime wie gewohnt ab und hier gibt es zwar weniger zum Mitsingen, dennoch macht der Song richtig Laune und es ist ordentlich headbangen angesagt. Die Arbeit von Duke of Drumington muss hier ebenfalls loben, geile Arbeit an der Schießbude. Und die Soli, alter Falter..was hier Optimus Prime und Lord Lightbringer abliefern ist wirklich stark. Fazit: taugt absolut als Titletrack, welcher von der Allianz zwischen den Grailknights und dem Battlechoir handelt.
"White Raven" beginnt mit Folkelementen und bleibt auch leicht auf dieser Spur. Sehr geiler Song, bei dem sich die ganze Band mit dem Throatwork und Gesang abwechseln. Auch hat der Song wieder typische Mitsing-Elemente und verdammt, dieses Stück macht sowas von gute Laune. Die Finanzkrise könnte uns morgen auf einen Schlag alle pleite machen, bei dem Song würde ich trotzdem breitgrinsend mitsingen.
Als nächstes wartet hier auf den Hörer "Echoes of Wisdom", wieder sehr melodisch und mit einem schönen Gitarrenlick Anfangs. Sir Optimus Prime hat hier die Regie über die Leading Vocals und bekommt von Lightbringer und Mac Death die Unterstützung durch Throatwork. Auch hier kann der Song einfach wieder nur gefallen und wenn man denkt, dass es zu Ende ist, setzen die Grailknights nochmals mit großartigen Solos und Gitarrenarbeit einen drauf. Herrlich!
Weiter geht es mit "When Good turns Evil". Etwas ungewöhnliche Kost von den Grailknights, aber immer noch typisch Grailknights. Hier stimmt eigentlich auch wieder alles und auch die kleinen Clean-Gesang-Einlagen fügen sich perfekt ins Gesamtbild ein, denn die Übergänge kommen einfach flüssig daher. Mit 3:40 der kürzeste Track und dennoch lange kein Filler.
Unsere Helden konnten es sich nicht nehmen lassen, erneut eine Ballade aufzunehmen und liefern diese mit "Tranquility's Embrace" (zu dem auch ein Video gedreht wurde, Anm. d. Red.). Der Folk nimm auch hier den größten Anteil und von so einer Ballade kann sich so manche Band eine Scheibe abschneiden. Der Refrain lädt erneut zum Mitsingen bei Konzerten ein und als Ruhepause zwischen den schnellen Songs tut so eine Ballade richtig gut. Wirkt zu keiner Sekunde langweilig und ist definitiv top.
"Mortem Obi" erinnert zum Teil an "Across the Galaxy", jedoch ohne wie eine bloße Kopie dessen zu wirken. Wieder geniale Gitarren- & Schießbudenarbeit. Während Mac Death und Sir Optimus Prime sich wieder ordentlich abwechseln. Der ruhige Mittelteil ist klasse gespielt und beweist mal wieder das Talent dieser Band.
Als nächstes folgt "In for the Kill" und kommt mit schön, schneidenden Riffs als Intro daher. Geiler Song, der schön vorwärts geht und super von den Vocals getragen wird. Der Refrain ist mal was anderes und kommt als Gangshout daher, was Live abermals vom Battlechoir super rübergebracht werden kann. Instrumentalisch gibt es hier auch wieder ordentlich Abwechslung und "In for the Kill" dürfte Live garantiert ein weiterer Kracher in der Setlist von den Grailknights werden.
Was aber darf bei keinem Grailknights-Album fehlen? Richtig, eine Grailknights-typische Hymne!
Die gibt es mit "Grailquest Gladiators". Und was das für eine ist, denn sie muss sich keineswegs vor Hits wie "Hail to the Grail" oder "Moonlit Masquerade" verstecken. Der Chorus hier macht richtig gute Laune und wenn man sich vorstellt wie der rüberkommt wenn ihn hunderte oder (bei Festivals) tausenden Anhängern des "Battlechoirs" gröhlen, kriegt man schon richtige Gänsehaut.
"Grailquest Gladiators" ist auch definitiv der stärkste Song von "ALLIANCE" und wer nach diesem Lied keine gute Laune hat, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen, denn hiermit haben die Grailknights definitiv die nächste unsterbliche Hymne in ihrem Backkatalog geschaffen.
Den Schlusspfiff macht "Der König von Thule". Wartet mal, ein Werk von Goethe im Gewand der Grailknights? Was ein Bonbon und es passt auch noch ins Gesamtwerk. 6 Strophen lang wird hier im Wechsel zwischen Throatwork und cleanem Choir-Gesang dieses Stück rübergebracht. Einen Chorus gibt es hier nicht, was aber nicht eine Sekunde lang auffällt. Opti und MacDeath wechseln sich wie gewohnt ab und Goethe wäre stolz auf diese Interpretation, denn auch die Musik selber wirkt schon fast poetisch und macht trotzdem richtig Spaß.
Ein würdiger Abschluss eines klasse Albums, mehr bleibt mir hier nicht zu sagen.

Fazit: " ALLIANCE" ist definitiv das ausgereifteste Album der Grailknights und dürfte jedem Fan der Truppe aus Grailham-City erneut gefallen. Doch auch neue Hörer sollten "ALLIANCE" eine Chance geben, denn ich bin mir sicher, dass diese sich kurzerhand dann auch dem "Battlechoir" anschließen dürften.
Das Album macht wie seine Vorgänger definitiv gute Laune und der einzige Unterschied ist, dass es noch besser produziert ist und auf die Live-eingespielten Chöre verzichtet. Was aber durchaus erfrischend wirkt und das Album reifer rüberkommen lässt.
Zudem muss man sagen, dass die Grailknights definitiv in ihrer eigenen Liga spielen, denn es gibt kaum Bands die man vom Stil her mit den Grailknights direkt vergleichen kann. Die Grailknights sind die Grailknights, Punkt aus!
Mir bleibt nichts anders übrig, als diesem Album 7 von 7 Punkten zu geben und im Gegensatz zu Printmedien, sehe ich die Scheibe nicht als Demo, sondern Album des Jahres. Denn für eine Demo ist die Spielzeit definitiv zu lange.

Anspieltipps:
Eigentlich die ganze Scheibe, wenn man aber was hervorheben muss, wären es: "The White Raven", "Tranquility's Embrace", "Grailquest Gladiators", "In for the Kill".
 
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Rezension von Vincent Shezar, Lunatic Magazin - 9/10 Punkte (22. September 2008)

Weit von hier entfernt, an einem Ort, den kaum eine Menschenseele je gesehen hat, tobt ein erbitterter Kampf. Eine immerwährende epische Schlacht zwischen Gut und Böse, deren Auswirkungen auch bei uns zu spüren sind. Viele, doch noch lange nicht genug, wissen von dieser Schlacht. Die Eingeweihten, welche man als den mächtigen Battelchoire bezeichnet, haben es sich zur Aufgabe gemacht, vier sagenumwobene Helden in ihrem Kampf gegen den finsteren Dr. Skull zu unterstützen. Weit weg, in einem anderen Universum, im friedlichem Grailham City, hausen sie, die Grailknights, jene vier Helden, deren Aufgabe es ist, Dr. Skull von seinem Thron zu stoßen.

Genau diese Schlacht ist es, die im Juni diesen Jahres in die dritte Runde gegangen ist. Wie auch auf den beiden Vorgänger-Alben Across the Galaxy (2004) und Return to Castle Grailskull (2006), dreht sich bei der Alliance, dem dritten Album der Grailknights, wieder alles um die Schlacht zwischen Gut und Böse und dem Heiligen Gral. Ein Fakt, der sich auch in der Musik der Band aus Grailham City klar erkennen lässt: Epic Death Metal oder Melodic Power Death Metal treffen als Genrebezeichnung wohl am besten auf die harten Riffs, die donnernden Drums und die Mischung aus clear Vocals und Growling zu. Zumindest musikalisch müssen wir uns um unsere existierende Erde keine Gedanken machen, denn die Alliance dürfte Dr. Skull gehörig in den stinkenden Arsch getreten haben.
Der Titeltrack Alliance, ein sehr deathmetallastiges Stück mit kaum klarem Gesang, stimmt mit seiner düsteren Atmosphäre bestens auf das restliche Album ein. Wer die Geschichte der Grailknights kennt, wird sich schon hier in dem eigens von ihnen geschaffenen Unviserum wieder finden, die Bedrohung durch Dr. Skull spüren. Mit Tranquility's Embrance beweisen die Grailknights wieder einmal, dass sie nicht nur growlen, sondern auch singen können und liefern eine wunderbare Ballade ab. Grailsquest Gladiators ähnelt einer Death Metal Hymne, zeichnet sich allerdings besonders durch einen eingehenden und klaren Refrain aus.

Dafür von mir 9 von 10 Punkten.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der kommenden Europatour, die die Grailknights zusammen mit den schwedischen Power Metalern von Sabaton mit 20 Schlachten in Europa verunsichern werden.
Ich denke, ich werde nicht zu viel versprechen, wenn ich sage, euch erwartet ein Konzert der besonderen Art. Denn wenn die Grailknights in wehenden Umhängen, bunter Kriegsbemalung und in voller Rüstung vor den Battelchoire treten, um sich Dr. Skull, seiner Rechten Hand Morph und dem Drachen Urks zu stellen, erwartet euch ein Schauspiel in Sachen Bühnenperformance, welches euch sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.
 
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Rezension von igelmetal.de - 4/5 Punkte (25. August 2008)

Die Grailknights sind wieder da um die Schlacht gegen Dr. Skull weiter zu führen. Und die Mannen um Sir Optimus Prime machen das, was sie am besten können, sie paralysieren. Die einen finden den hymnenhaften und epischen Death Metal der sympathischen Cape-Träger einfach nur grottenschlecht und ihre Live-Auftritte einfach nur peinlich, andere wiederum verehren die tapferen Krieger samt Pferdchen Zapf Beauty wie Götter.

Frisch im Gepäck haben Sir Optimus Prime, Lord Lightbringer, Mc Death und der Duke of Drumington die neue Wunderwaffe gegen Dr. Skull, eine glühend-heisse Scheibe namens Alliance. Und diese präsentiert die Grailknighst so facettenreich wie selten zuvor. Wie schon gewohnt wechseln sich klare Vocals und Growls regelmässig ab und bieten sowohl Deathern als auch True-Metal-Fans etwas zum Rübe schütteln. Doch auf Alliance bieten die Grailknights auch Sachen, die man so von ihnen nicht erwartet hatte. So etwa die gelungene Ballade Tranquility’s Embrace oder das DEUTSCH gesungene Der König von Thule, dass bei niemand anderem als Mr. Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe himself ausgeliehen wurde. So wissen die Grailknights immer mal wieder ihre Fans zu überraschen. Dem Gegenüber stehen nackenbrechende Hymnen wie der Opener Nameless Grave oder White Raven.

Die Grailknights beweisen mit Alliance, dass sie sich zwar selber nicht so sehr ernst nehmen, dafür aber ihre Musik mit absoluter Ernsthaftigkeit und Professionalität betreiben. Technisch gibt es an dieser Platte nichts auszusetzen. Mit schönem Druck knallen Gitarren, Bass und Drums aus den Boxen und der Gesang ist selbst bei Growl-Passagen gut gemischt und zu verstehen.

Fazit:

Man kann sie lieben oder hassen. Aber diese Platte ist mal richtig gut geworden. Battlechoire, sattelt die Streitrösser und ölt Eure Kehlen. Es geht wieder los. 4 Punkte dafür von mir...
 
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Rezension von Metalroxx - 7/10 Punkte (19. August 2008)

Die wohl heroischsten Lichtgestalten der Szene sind wiedergekehrt um zu ihrem dritten Schlag auf unsere Gehörgänge und Nackenmuskeln auszuholen. Lord Lightbringer, Sir Optimus Prime, Mac Death und der Duke of Drumington kredenzen uns ihr neustes Werk „Alliance!“ Klar, dass hier von den Grailknights die Rede ist, deren dritter Longplayer direkt aus den dunkelsten Verliesen des Mittelalters zu kommen scheint. So bunt wie die vier Gralsritter – so abwechslungsreich ist auch ihr neues 10-Track Werk. Von aggressiv gegrowlten Speed - Stücken bis hin zu minneartigen, sehr lyrischen Einlagen, findet der Hörer auf Alliance einen sehr gelungenen Querschnitt durch das reichhaltige Spektrum des Heldenvierers.

Mit dem schnellen Opener ‚Nameless Grave‘ geht’s schon gleich voll zur Sache und man spürt förmlich den Spaß den die Jungs beim recorden gehabt haben müssen. Der folgende Titletrack ‚Alliance‘ lässt den Zuhörer aber dann keinesfalls zur Ruhe kommen, hart wie King Arthur’s Klinge geht’s hier ebenso ab wie beim anschließenden ‚The white Raven‘.
Bis zum folkloristischen ‚Tranquility’s Embrace‘ gönnen uns die Grailknights nicht die kleinste Verschnaufpause. Ruhig und eingängig führt dieses Stück fast zu einer wohligen inneren Ruhe und ermahnt uns, an uns selbst zu glauben, nie aufzugeben, und aufrecht den kommenden Schlachten, Kämpfen, Zeiten zu trotzen. ‚Mortem Obi‘ und ‚In for the Kill‘ schlagen dann auch gleich wieder etwas härter zu und münden in die Albumhymne schlechthin, nämlich ‚Grailquest Gladiators‘. Heldenhaftes Schlachtfeldfieber packt mich mit den ersten Worten des Refrains…“We are flesh and bones gladiators…..“ und ich möchte da furchtbar gerne mit einstimmen, denn es fetzt ungemein!
Goethe’s ‚Der König von Thule‘ bildet – wie ich finde, als letzter Track einen sehr würdigen Abschluss dieses klasse produzierten Albums welches zu keiner Zeit Langeweile aufkommen lässt. Auch Sound und Mastering zeugen von einem sehr guten Fingerspitzengefühl des ‚Reglerquälers‘,- wodurch das Album alleine durch den guten Klang, sicherlich den ein oder anderen ‚Nurmalschnellreinhörer‘ leicht als zusätzlichen Käufer gewinnen kann.

Fazit: Alles in Allem ein sehr hörenswertes drittes Werk der ‚bunten Ritter‘, das sich ganz sicher nicht vor dem Vorgängeralbum verstecken muss. Ehrenhaft, heroisch, hart und ehrlich,- so kann man ‚Alliance‘ ruhigen Gewissens nennen. Aber eines ist ebenfalls sicher,- ohne ‚Zapf Beauty‘ wäre diese Scheibe wohl nie so gut gelungen, oder?? In diesem Sinne: Met her, Hörner hoch!!

    Tracklist:

    1. Nameless Grave
    2. Alliance
    3. The white raven
    4. Echoes of Wisdom
    5. When good turns Evil
    6. Tranquility Embrace
    7. Mortem Obi
    8. In for the Kill
    9. Grailquest Gladiators
    10. Der Könid von Thule

    Studio: Spacelab Studio
    Produktion / Booking: SwordBrothers Productions
    Cover Artwork: Malte Starke (hundundmaus.de)
    Release: In Stores
    Punkte: 7/10

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Rezension von Rockszene - (19.08.2008)

Nicht selten ist es so, dass Bands, die wegen ihrer ausgeklügelten, höchst imponierenden und unterhaltsamen Bühnenshow zwar ein Hammer-Live-Erlebnis sind, auf Studio-CDs dann aber den Reiz ihrer Live-Präsenz musikalisch nicht im Ansatz entfesseln können.

Die Hannoveraner Melodic-Death-Metaller, längst zur Speerspitze der hiesigen Metalbands gehörend und auch schon mit überregional guter Reputation ausgestattet sind für ihre atemberaubenden Live-Shows bekannt und von immer zahlreicher werdenden Fans beliebt, das ist bekannt. Dass die Band um Mac Death, Lord Lightbringer, Sir Optimus Prime und Duke Of Drummington ein so herausragendes Album wie „Alliance“ vorlegen, hätte man in dieser Konsequenz nicht unbedingt so erwarten können.

„Alliance“ bietet fast alles, was sich der humorvolle und anspruchsvolle Metal-Fan, der auch gute Parties bevorzugt, bei denen reichlich Getränke fließen, neue Freundschaften geschlossen und alte gepflegt werden, wünscht.

Die Grailknights haben hier fast sämtliche nur denkbare Register gezogen, kommen als technisch versierte, vor Ideenreichtum und Originalität nur so strotzende Band daher. Die Songs auf der sauber produzierten Platte bestechen wegen ihrer Energie, Kraft und Abwechslung. Melodien die sich des Öfteren zu Mitsing-Hymnen aufschwingen sind ein Markenzeichen der Grailknights. Die wohl dosierte Härte, das Tempo, der Spielwitz, die zeitweise vertrackte Rhythmik, die ausgefeilten Gitarrenlicks, das alles technisch erstklassig umgesetzt machen Spaß. Immer wieder überraschende Breaks, ebensolche Intros – Die Grailknights bedienen sich nicht in der Melodic-Death-Metal-Schublade mit der Aufschrift 08/15 und stumpfes Gebolze und Geholze sind ihre Sache nicht.

Der Witz, der Spaß, die Kreativität mit der die Band ihre Bühnenshows mit Gesellen wie Dr.Skull, Morph The Swarf, Zapf Beauty oder dem Drachen Urks aufzieht, zieht sich durch dieses Album wie ein roter Faden.

Auf Track 6 dem Song „Tranquility´s Embrace“ die nächste Überraschung. Die Grailknights im ruhigen Akustik-Gewand. Konzertgitarren, sanfte Rhythmik, leichter Mittelalter-Folk-Touch irgendwo zwischen Blackmore´s Night und „Nothing Else Matters“.

Eine Band zum gespannten Zuhören, zum Fäusterecken, Schunkeln, Mitfeiern oder ungehemmtem Moshen im Circle-Pit, nacheinander oder gleichzeitig.

Ein tolles Album und definitv nichts für Schnarchnasen!

Andreas Haug

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Rezension von Metal-Glory - 9/10 Punkte (18.08.2008)

So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes: einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch: Eine Kaufaufforderung Smiley!!    

Label: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 2008
Spieldauer: 48:26
Musikstil: Diverse/Stilübergreifend
Musikbeschreibung: Melodic Death mit Viking und True Einflüssen
Homepage: http://www.grailknights.de/

Die GRAILKNIGHTS sind schon eine eigenartige Marke. Manch einer hasst sie für das was sie tun, doch die meisten lieben sie dafür. Eine Band aus dem Raum Hannover die für viel Gesprächsstoff sorgt. Ihre Show ist mittlerweile nicht nur in dieser Gegend bekannt. Auch in vielen anderen Bereichen Deutschlands sind die Jungs schon aufgetreten und konnten überzeugen. Nach diversen Festivals und großen und kleinen Konzerten wartet nun der erste Richtig große Schritt auf die Ritter: Eine Supporttour mit einem richtig groß aufsteigenden Act, Sabaton. Diese Band ist im Moment in aller Munde und könnte den GRAILKNIGHTS endlich den wohlverdienten internationalen Erfolg beschaffen. Seit 2004 kann man die Knights auch erwerben und mit "Across The Galaxy" legte man schon einen kleinen Meilenstein. Die Produktion war eher lasch aber die Songs konnten voll überzeugen. Kurz darauf folgte dann das nächste Album "Return To Castle Grailskull". Die Produktion war auch hier noch etwas dumpf und die Songs waren teilweise nicht ganz so stark wie auf dem Debüt. Doch hier sind sie wieder und haben ein richtiges Musikfeuerwerk mit im Gepäck.

"Alliance" heißt das gute Stück und ist vom Sound her kaum wiederzuerkennen. Richtig geile Aufnahmen mit enormen Druck in hoher Qualität pustet einem da aus den Boxen. Die GRAILKNIGHTS-typischen "heya-heya" 's dürfen natürlich auch hier nicht fehlen, schließlich ist das ein Teil der Dinge die diese Band erst zu dem gemacht hat, was sie jetzt ist. "Nameless Grave" ist ein schöner und schneller Einstieg in die Platte und setzt gleich zu Beginn hohe Standards und lässt noch auf einiges mehr hoffen. "Alliance" ist eine klare Ode an die Fans ("we are the chosen ones: Grailknigts - you are our right hand: Battlechoir") und dass diese Allianz jemals brechen wird, wage ich doch stark zu bezweifeln. Auch mit "The White Raven" hat man einen Ohrwurm im Gepäck, der es in sich hat. Viele stilistische Wechsel und viel Action in den Lyrics sorgen für einen schönen und abwechslungsreichen Song. "Tranquility's Embrace" sorgt dann für den ersten melancholischen Ausflug der Marke "Brüder Ich Komm Nach Haus'" vom Vorgängeralbum. Hier blitzen im Refrain ganz klare Blind Guardian Erinnerungen durch. Der Song ist in sich schön komponiert und schlüssig, leider im Chorus doch etwas zu Guardian-lastig.
"In For The Kill" wird meiner Meinung nach der Kultsong dieser Scheibe. Mit harmlosem Intro beginnend geht man direkt über in eine flotte thrash-artige Struktur die auch sehr bald wieder in schönen Melodic-Death übergreift. "Der König von Thule" ist der letzte Track aber auch das größte Highlight der Scheibe. Hier stimmt nicht nur die Musik perfekt überein und gibt einem das volle Programm, nein, obendrauf gibts noch einen Text von Johann Wolfgang von Goethe. Großartig.

Fazit: Ein Album für jedermann, True Fans können sich dieses Werk ebenso gönnen wie Deather, von daher gibts für mich nur noch beide Daumen hoch und ein "In For The Kill"!

Anspieltipps: Alles.
 
Tracklist:
01. Nameless Grave
02. Alliance
03. The White Raven
04. Echoes Of Wisdom
05. When Good Turns Evil
06. Tranquility's Embrace
07. Mortem Obi
08. In For The Kill
09. Grailquest Gladiators
10. Der König von Thule

Lineup:
Gesang & Bass: Mac Death
Gitarre & Gesang: Sir Optimus Prime
Gitarre & Gesang: Lord Lightbringer
Schlagzeug: Duke Of Drumington
 
9.0 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 18.08.2008)

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Rezension von Amboss-Mag (05.08.2008)

GRAILKNIGHTS "Alliance" (Power/Death/Folk Metal)
(Eigenproduktion)

Helden in Strumpfhosen, das war das erste, was mir beim Anblick der GRAILKNIGHTS durch den Kopf schoss. Die bunt gekleideten Sucher nach dem heiligen Gral, welcher von Dr. Skull und seinen Untertanen immer wieder in Besitz genommen wird, sorgen erstmal optisch für Verwunderung, beim Hören ihres aktuellen Longplayers dann aber auch akustisch, denn: die Scheibe ist gut. "Alliance" ist eine Mischung aus Power und melodischem Death Metal mit oftmals folkigen Elementen. Es gibt zum einen straighten Metal zu hören, dazu viele grunzige Vocals, aber auch cleanen Gesang und Chöre. Mit viel "ooohohohoooho" in den Songs bauen sie nicht nur live ihre mächtigste Waffe gegen Dr. Skull und seine Untertanen auf: den Battlechoir. Was auf CD nur das alleinige Mitsingen der Refrains erleichtert, sollte live und mit genügen "Grailbrew" intus wirklich ein mächtiges Erlebnis sein. Als der "Wir-sind-Metal-und-kämpfen-gegen-das-Böse-"Gedanke kommt bei den Jungs einwandfrei rüber. Besonders gut gelingt das mit Hymnen wie "The white Raven" welcher mich insgesamt sehr stark an Ensiferum erinnert, was evtl. an dem epischen Viking/Folk Charakter des Songs liegen mag. Beim Track "Tranquility's Embrace" wird man sogar gänzlich folkig, ein sehr beschwingter Fantasy Song. Ansonsten regiert aber schon die Battle-Axe, die Gitarre.

Am Ende dann noch ein Experiment, man setzt einen Text von Johann Wolfgang von Goethe musikalisch in der "Der König von Thule" um. Sehr interessant. Wie auch das gesamte Album, das sich wie schon erwähnt gut anhören lässt, denn es sind viele schöne Melodien vorhanden und das Gesamtwerk ist sehr abwechslungsreich. Wirklich spannend wird es aber wohl erst, wenn man die GRAILKNIGHTS live erleben kann, denn was man auf www.myspace.com/grailknights so sieht und hört, scheint hier Partyspaß pur garantiert bei der Aufführung der Grahlssuche im Kampf gegen Dr. Skull und Konsorten. Eine Band, die man im Auge behalten sollte, vor allem, wenn sie mal in euer Nähe spielen, vielleicht schon im Herbst 2008 auf ihrer Tour mit Sabaton. (eller)

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Rezension von metal-archives.com - 88% (05.08.2008)

‘Alliance’. A better title for this album couldn’t have been chosen. The most obvious reason for this title is given in the song ‘Alliance’. Grailknights hails the bond between the band and their fans, the Battlechoir. But there is another alliance on this album. The alliance between the styles used on the album: I heard melodic death metal, power metal and even a hint of folk metal thrown altogether. The genre of the band is described as melodic death metal on the Archives, but power/death metal would be a better description. Here are some songs that definitely need to be pointed as examples for the variety that Grailknights offers.

The opener, ‘Nameless Graves’, would make a perfect power metal song, if without vocals. The chorus in its whole IS power metal. But: the vocals elsewhere are the grunts of death metal.

The next song, ‘Alliance’, consists nearly entirely of death metal. The guitars and drums go wild in a true death metal fashion, Mac Death and Sir Optimus Prime succeed each other in doing the deep throat vocals. Sometimes the power metal comes looking around the corner albeit with minor influences.

The folk influence is heard on “The White Raven”, an accordion and acoustic guitar are used at several points to create the atmosphere of a port full of pirates.

‘Tranquillity’s Embrace’ sounds like an intruder on this album. It is a ballad. An acoustic ballad from a band that makes something death metallish and that dresses like Superman. A total surprise, as you can imagine. But after a few listening sessions it becomes more and more interesting to listen to, since it has a certain power in it and the lyrics are quite inspiring.

The last song to point out is ‘Der König von Thule’ (The King of Thule). It was written by Johan Wolfgang von Goethe. The good man died in 1832, so the song could be called ‘classic’. Grailknights gave it a special treatment, and it made of it a song with powerful riffs and acoustic intermezzo’s. They prove with this song that classical music doesn’t have to be boring.

Grailknights is a very creative band, as they proved with this album. They never repeat their selves, which is important for me on an album of this length. Some elements they successfully reuse in different songs, e.g. the parts where the band just shouts ‘Oooooo ooo oooooo ooo…’. These parts are great during live gigs to get the audience yelling. Which is exactly what I’ll do when I see these knights performing live.

To conclude: people looking for something different in power metal, pay attention to this album. It will kick your ass. My personal favourites: ‘Nameless Grave’, ‘Alliance’, ‘Grailquest Gladiators’.

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Rezension von Metalstorm - 90/100 (30.07.2008)

Oh man, wenn eine Band all das verkörpert, was ich am Metal hasse, dann sind das wohl die GRAILKNIGHTS. Ich finde halt, das bunte Kostüme, lustige Videos und Gimmicks wie ein Pferdekostüm nichts auf einer Bühne zu suchen haben. Bisher kannte ich die Jungs auch nur von Ohren&Augenzeugen und ich war mir sicher, das ist die größte Grütze, die es gibt.
Dann meinte ein Arbeitskollege von mir, das die Jungs ja auch auf dem Queens Of Metal spielen würden und total geil wären…ja, ne, is klaa…
Was soll ich sagen, ich hab sie mir angesehen und sie waren total geil…unfassbar, welche Spielfreude man an den Tag legen kann, zumal ihre Musik eigentlich genau meine Baustelle ist: Eine Mischung aus Power&Deathmetal, mit cleanen und grunzigen Gesängen…kann was, kann sogar einiges!
Schon der Opener „Nameless Grave“ kommt mit mächtigen Chören und ner Menge Gas um die Ecke und den Stil behält man auf Albumdistanz auch bei (Außer beim Song „Tranquility`s Embrace“, zu dem auch ein Videoclip existiert). So kann man sagen, das hier Hit auf Hit folgt und speziell auch Live dürften die Songs extrem überzeugen.
Eine Scheibe, die von Anfang bis Ende gute Laune macht.
Außerdem kann sich die Band sehr prominenter Unterstützung sicher sein, niemand anderes als Johann Wolfgang von Goethe lies es sich nehmen, zum abschließenden Stück „Der König Von Thule“ den Text zu verfassen. Der wusste halt schon vor 234 Jahren, was mal so richtig geil werden würde.
Die extrem cremig aufgemachte CD (Digipack, fettes Booklet) bekommt ihr für 13 Schleifen auf der Homepage der Band.
Höret meine Worte: In wenigen Jahren werden die GRAILKNIGHTS da stehen, wo DIE APOKALYPTISCHEN REITER heute sind…und das ist ziemlich weit vorne!

Punkte: 90

Tequila / 30.07.2008

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Rezension von Nocturnal Hall - 9/10 (03.08.2008)

Es ist die Zeit des Bösen. Der mächtige Dr. Skull führt seine Schergen in die Schlacht und nur durch die heilige Allianz der 4 Gralsritter und ihrer Getreuen können die finsteren Mächte zurückgeworfen werden. Um diese Allianz ins Leben zu rufen, besinnen sich die GRAILKNIGHTS ihrer Stärke, dem Songwriting. Die 10 Hymnen rufen, mit Ausnahme von In For The Kill, jeden True Metaller mit Humor zu den Waffen. Alle Trademarks der Herren MacDeath und Co. sind vertreten. Gute, melodische Riffs, Chöre, Mitsing-Parts noch und nöcher und der dazugehörige Humor. Letzterer wurde aber im Gegensatz zum Vorgängeralbum sehr zurück geschraubt um Platz für bessere Songs zu liefern. So sind wirklich 9 der 10 Song Perlen. Einziger Abfall ist In For The Kill. Der Song ist nicht abgrundtief schlecht, aber im Vergleich zu Granaten wie Nameless Grave, The White Raven oder Grailquest Gladiators mit seinem ausgedehnten Mitsingteil, nur im Mittelmaß anzusiedeln. Besonderes Augenmerk sollte neben den Melodien auch auf die vielschichtigen Gesangskünste der edlen Herren gelegt werden. Von fast schon zartem Gehauche bis zu Deathgrowls gibt es alles. Nur aufgrund der Deathgrowls allerdings von Melodic Deathmetal zu sprechen, wie die Knights sich selbst beschreiben, sehe ich als nicht so richtig an. Dafür sind die Songstrukturen und Melodien zu sehr an Größen der True Metal Landschaft angelehnt. Macht aber auch nichts, denn in jedem Genre sollten die GRAILKNIGHTS mit dieser Scheibe gut ankommen. Also ihr Maden: Zu den Waffen oder wollt ihr ewig Leben?

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Rezension von Metal-Inside (30.07.2008)

Live sind die lustigen Marvelisten echte Superhelden – wer sie einmal gesehen hat, wird die Niedersachsen lieben. Nun geht die Liebe auch durch die Ohren, denn mit „Alliance“ haben die GRAILKNIGHTS erneut einen Meilenstein des „Grails High! Epic Melodic Death aus Castle Grailskull“ gesetzt. Nun mag manch einer denken, die Band setze mit ihren witzigen Superhelden-Kostümen lediglich auf den visuellen Aspekt und verkomme ansonsten zur humoristischen Coverbands von Genregrößen wie den Reitern, Blind Guardian, Ensiferum und sogar Amon Amarth. Stimmt aber nicht, obwohl die Herren schon je nach Song an unter anderem diese Bands denken lassen. Macht auch nichts, denn die herrliche Allianz (und auch der wechselnde Growl/Klar-Gesang) klingen überaus professionell, sehr frisch. Alles macht Spaß und fordert beinahe zwanghaft zum Mitmachen und vor allem Mitgrölen auf. Trotz erheblichen Schmunzelfaktors verkommen die GRAILKNIGHTS nie zur absoluten Albernheit, trotz Mitmach-Aufforderung bleiben Peinlichkeitsfaktor und bierselige Mitschunkel-Maßnahme außen vor. Dieses Album rockt in seiner Gesamtheit absolut, dazu tragen auch die fette Produktion, das amtliche, professionelle Digi-Pack und nette Ideen (wie die Goethe-Vertonung und eingeschobenes Ballädchen) bei. Die Ritter spannen den Bogen durch die Metalwelt als seien sie die Hüter des Sherwood-Metal-Forest, echt geil - und das ohne Label… (memme)

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Rezension von Metalmasters -9/10 (20.07.2008)
9/10 Punkte

Die zweite CD der Grailknights aus Grailham City beschäftigt sich mit dem Kampf der vier gut aussehenden, intelligenten, immer hilfsbereiten, gut riechenden, nie zuviel trinkenden, zu Mensch und Tier nur freundlich seienden Superhelden gegen den häßlichen, fiesen, stinkenden Dr. Skull.

Mit Nameless Grave legt die Kapelle sich schon mal ganz ordentlich ins Zeug und schrubbt ordentlichen Todesmetall dahin. Die Melodie ist nicht sehr kompliziert und eingängig. Ein schöner Opener halt.

Das Titelstück Alliance führt gleich mal zum ersten Höhepunkt der Scheibe. Der mal growlende, mal keifende Gesang wird durch reichlich Gitarre hinterlegt und das ganze Stück ist recht abwechslungsreich. The White Raven schließlich beginnt in bester Grailknights-Manier: HeiheiHeiHeiHeiHeiHeeeeeeei. Das kann man bei Liveacts nach ein paar Gerstengetränken richtig geil mitjohlen. Der Song geht aber erstaunlich Komplex weiter. Immer wieder mal schaltet sich der Heldenchor ein um ein paar Zeilen darzubieten. Die Melodien wechseln sich gelegentlich ab. Keinesfalls ein Song für ganz einfache Gemüter.

Echoes of Wisdom ist eine recht gitarrenlastige Nummer, die einfach nur Spass macht. Gleiches gilt für When Good Turns Evil. Hier erzählen die edlen Gralsritter, das der böse Dr. Skull einmal ein guter Bube war, der ganz böse wurde und jetzt elendlich bis in alle Ewigkeit leiden muss. Natürlich darf auch hier der Heldenchor nicht fehlen.

Tranquility's Embrace fängt mit zartem Gitarrenspiel an und bleibt auch sehr ruhig. Kein Gegrowle oder Gekeife, einfach nur klarer Gesang. Muss ja nicht immer die Schrubbnummer sein. Mortem Obi hat zum Glück nichts mit dem Baumarkt zu tun, dessen Angestellten immer nur schlecht singen. Mortem Obi ist einfach nur der Wunsch, das Gegenüber möge doch das Zeitliche segnen. Hier klampft, grunzt und keift die Band wieder, was das Zeug hält. In For The Kill ist eine der ganz schnellen Nummern des Silberlings, gefolgt vom etwas ruhigeren Stück Grailquest Gladiators. Aber nur ein ganz klein wenig Ruhiger. Hier darf der Heldenchor nochmal so richtig zeigen, was er kann. Ein abschließender Heldengesang muss bei so einer CD einfach sein.

Abschließend nun noch etwas aus der klassischen Literatur: Der König von Thule von Goethe. Interessant, wie der alte Dichterfürst interpretiert wird.

Wer hat jetzt gewonnen? Die edlen Recken aus Grailham City oder der üble Dr. Skull? Keiner! Die Schlacht geht weiter!!! Heioheiohei.

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Rezension von Metal.de - 8/10 (18.07.2008)

Wer hat Ihnen den Maßnahmenkatalog bewilligt? Von jedem Projekt sind wir von Anfang an in Kenntnis zu setzen! Hier bestehen wir auf strikter Befolgung!
Zur Sache:

Positive Aspekte (mit der Weisung, diese in Zukunft noch weiter auszubauen!):
AMON AMARTH-ENSIFERUM-Konglomerat: Sehen hier große Chancen. Vor allem die Eingängigkeit der Refrains garantiert hohe Nachhaltigkeit. Mehrstimmige Chöre und raues, kräftiges Growlen des Fronters erschließen die in Az.45/01.05.08 geforderten Hörerschichten. Vor allem “Ohoho“-Chöre garantieren gutes Ansprechverhalten bei Live-Auftritten und bei Autofahrten. I.d.Z. Verwendung weiterer Folkelemente wie in White Raven“ forcieren! Mittelalter-Einflüsse erhöhen, um auch in diese Szene einzudringen! Vorschlag Motto: “Metal, wie ihn Barbarossa spielte!“
Abwechslung hat akzeptables Maß erreicht. Weiterer Ausbau nur bedingt erforderlich. Songwriting durchdacht, hier kein direkter Handlungsbedarf. Doublebass-Galopp forcieren. In erster Linie ist “When Good Turns Evil“ zu nennen. Hier ist die Kombination von schnellem Gestampfe und Mitgröhl-Chören nahezu perfekt. Unbedingt weiterentwickeln! Genauso die Hymne “Grailsquest Gladiators“, sehr wirksam und einprägsam; Spielfreude gut hörbar. Beibehalten! Deutsche Texte (“Der König Von Thule“-Goethe) weiter testen. Kommen wir hier den APOKALYPTISCHEN REITERN (auch musikalisch) zu nahe? Prüfen! Ebenso Songs wie “In For The Kill“ beleuchten: hört sich nach BLIND GUARDIAN an. Sind wir auf der sicheren Seite, ist hier natürlich weiterzumachen; sehr guter Song; hier aber auf Aussprache achten! Refrain-Zeile “heat of the south“ hört sich an wie “die dumme Sau“!
Technische Ausführung bestens, auch Produktion findet unsere Zustimmung. Ganz hervorragend ist die Aufmachung des Digipaks. Sieht trotz Eigenproduktion nach Label aus.

Superhelden-Strumpfhosen-Outfits: Wer stand hier Pate? DC oder Marvel? Amerikanisches Show-Wrestling? Masters Of The Universe? Bitte um Aufklärung!
Zu Marvel, Mattel und Konsorten passt auch dieser Dr. Skull als ständiger böser Widersacher. Das ist zu nahe an Skeletor dran! Hr. Dr. Kannegießer, klären Sie hier die Lage hinsichtlich Urheberrechtsverletzungen und Klagefreudigkeit Mattels! Beachten Sie hier auch Bands wie LORDI und GWAR. Desweiteren erachten wir die Figur “Morph, The Swarf“, der als Handlanger Dr. Skulls fungieren soll, als problematisch. Figur gleicht den Orks aus H.d.R.-Filmen. Mit Saul Zaentz legen wir uns besser nicht an!

Nächster GL/PR-Termin: 21.07.08

GL1s - zur Akte

Punkte: 8/10
(Audaron / 18.07.2008)

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Rezension von Musik-Terrorverlag (10.07.2008)

Heilig’s Grählken!

Die niedersächsischen Battle Brothers GRAILKNIGHTS toben zwar erst seit gut 5 Jahren durch das metallische Schlachtfeld, können aber mit einer beeindruckenden Kampfbilanz aufwarten! Diese erwarb man sich vor allem auf dem Live-Sektor, wo die 4 Recken mit ihrer wohl einzigartigen Show immer größere Massen an Fußvolk in die Festungen locken konnten. Und das wird dieses Jahr noch mehr werden, so bespielt man unter anderem das Queens of Metal-Festival und geht im Herbst mit SABATON auf eine 20-städtige Europatour durch 11 Länder! Und das alles in Eigenregie. Zu dem Konzept mit den selbstgemachten Superstar-Kostümen und der dazu passenden Bühnenshow mag man stehen, wie man will. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Und eben jene Bühnenelemente werden bei den kommenden Gigs noch aufgestockt. Ein Augenzwinkern ist dabei übrigens absichtlich so gewollt! Ein weiterer Beleg für den rasanten Erfolg der Combo ist die Myspace-Seite, die in etwas über einem Jahr 140.000 Besucher verzeichnen konnte bisher! Das haben die meisten großen Bands nicht mal nach mehreren Jahren am Start...

Doch all das hilft nicht wirklich, wenn die Mucke nicht passt. Und da schwächelte man nach dem hervorragenden Debüt mit dem 2006er-Roß "Return to Castle Grailskull" doch ein klein wenig. Davon ist auf dem neuen Amboss allerdings nichts mehr zu spüren! Mit "Alliance" legt man das bisher reifste Werk vor und zockt seinen melodischen Battle-Death Metal packend wie nie! Grob kann man sagen, die Jungs zocken eine explosive Mischung aus EQUILIBRIUM/ ENSIFERUM, BLIND GUARDIAN, AMON AMARTH und DIE APOKALYPTISCHEN REITER! Ohne sich allerdings wie eine der Bands anzuhören. Von großem Vorteil ist dabei die schnellere Ausrichtung der Songs, meist qualmt die Doublebass ordentlich. Lediglich bei der Lagerfeuerakustikattacke "Tranquillity’s Embrace" geht’s ruhig zu und eine unüberhörbare Verwandtschaft zu den BLIND GUARDIAN-Akustik-Großtaten ist nicht abzustreiten. Dürfte Live für ebenso große Gänsehautriesenchöre sorgen wie bei den Krefeldern! Doch schon gleich der rasante Opener "Nameless Grave" bollert Euch ins Battle-Reich, der Sound drückt gut und die Whooohohooo-Chöre laden willige Untertanen zum Mitgröhlen ein. Der Rest darf untertänigst die Mähne schütteln, was noch geiler bei dem völlig rulenden Titeltrack gelingt. Schöne melodische Soli runden diesen Track ebenso ab, wie der Wechsel zwischen Growl-und Kreischgesang. Für REITER-Fans ein Muss! Mit "The White Raven" bedient man perfekt die große Schar an Schlacht/ Viking/ Folk-Metal-Fans um ENSIFERUM und Konsorten. Das wirkt diesmal alles viel flüssiger und passender als bei den beiden Vorgängeralben. Der melodische Chorus von "Echoes of Wisdom" fügt sich nahtlos in den recht schnellen Melodic Death Metal-Brüller ein, da hat man kompositorisch einen großen Schritt nach vorne gemacht. Auch ein Akustik-Break mit cleanen Vocals ("When Good turns Evil") wirkt nicht fehl am Platze. Abwechslung wird groß geschrieben im Hause GRAILKNIGHTS, neben Groovern wie "Mortem Obi" stehen schnelle Speedster wie "In for the Kill", der sich phasenweise wie alte BLIND GUARDIAN anhört (bis auf die Vocals)!

Mit dermaßen starkem Material dürfte man etliche Metalheads umgehend begeistern. Unverständlich, dass da noch kein größeres Label zugeschlagen hat! Obwohl, das bekommt man auch in Eigenregie alles fein hin, wie das exzellente Booklet und Digi-Pack beweisen! Da fügt sich ein Rädchen ins Andere. Mit der kommenden Live-Hymne "Grailquest Gladiators" wird noch mal eine Granate gezündet zum Schluss, bevor das Goethe-Stück "Der König von Thule" dieses Knalleralbum nach 48 Minuten beschließt. Fans der obigen Musikrichtungen müssen die Band kennen(lernen), da führt kein Ton dran vorbei! 2008 wird das Jahr der GRAILKNIGHTS und ihr solltet es nicht verpassen!

MOSES (10.07.2008)

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Rezension von Metalviecher (10.07.2008)

In den kommenden Tagen sollte bei denjenigen die das Album bereits vorbestellt haben ein Päckchen mit dem aktuellen Langeisen der  Melodic Deathmetal Kapelle Grailknights aus Grailham-City eintrudeln.
Lange hat es gedauert zogen sich doch die Arbeiten an dem Album Alliance über ein halbes Jahr über den ursprünglich geplanten Veröffentlichungstermin mit hinaus. Doch das lange Warten hat sich letztendlich gelohnt. Das neue Album ist richtig gut geworden.
Den Grundstein legen die 4 bunten Recken mit dem bereits durch diverse Live-Konzerte bekannten Song "Nameless Grave" der sich ziemlich gut mitgröhlen lässt. Mitsing- und Mitgröhlbarkeit.. eine wichtige Eigenschaft der Grailknights Songs im Allgemeinen, schliesslich muss der Battlechoir (das seid Ihr liebe Leser) mit seinem Gesang Dr. Skull und seine Schergen bekämpfen..  Zurück zum Thema.. Nameless Grave bewegt sich deutlich im Up-Tempo Bereich und macht ordentlich Spass.
Weiter geht es mit dem deutlich finstererem Song "Alliance", dem Namensgeber der Scheibe. Thematisiert wird hier die Allianz zwischen Battlechoir und den Grailknights im Kampf gegen Dr. Skull.
Mitsingen ist hier zwar eher fehl am Platze, dafür kann man zu dem Stück ordentlich auf der Tanzfläche oder sonnstwo abgehen.
Eine zu Beginn ganz leicht folkig angehauchte Hymne hat sich den 3. Platz auf der Tracklist gesichert: The White Raven. Der Song kommt in bekannter Grailknights-Manier recht zackig und melodiös daher und auch die Chöre bei den eher ruhigen gesungenen Parts können überzeugen. 
Wie eigentlich jeder Song auf dem Album eine typische Grailknights-Nummer ist die Deathmetal-Axt "When good turns evil" mit finsteren Growls von Mac Death, und Chören im Refrain.
Um ein wenig Abwechslung zu bieten haben die Knights die Ballade "Tranquility's Embrace" beigesteuert. Der stimmungsvolle Song kann auf der Homepage der Band übrigens auch als Video begutachtet werden.
Nach der Ballade geht es dann in Grailknights Manier weiter mit dem Song "Mortem Obi". Keine Chöre, dafür aber kräftige Riffs und tiefe Growls bestimmen hier das Bild. Dennoch kommt auch hier der gewohnte Knights-Klang aus den Boxen.
Eine weitere von den Konzerten schon bekannte Nummer ist "Grailquest Gladiators". Die Schlachtenhymne schlechthin für jeden Battlechoir und mein definitives Lieblingslied der Knights. Lauthalts mitsingen ist hier Pflicht.
Zum Abschluss präsentieren die 4 sympathischen Superhelden dann noch eine Erzählung von Johann Wolfgang von Goethe: Der König von Thule heisst das Lied und passt wunderbar in die Grailknights-Welt. Inhaltlich geht es um eben diesen König und den heiligen Grail.
Gesanglich lässt man sich hier auf ein Gemisch aus Grolws / Kreischen und normalem Gesang ein... alles zur selben Zeit. Das gibt dem Song eine interessante Klangfarbe.. und sollte sich einer der Nachbarn wegen allzulauten Musikgenusses beschweren bekommt man ihn mit "Sie stören mich gerade.. ich lausche den Werken von Goethe" sicherlich sprachlos. Zwinkernd

Fazit: Das Album klingt um einige Klassen professioneller produziert als die beiden Vorgänger und hat auch mehr gute Songs mit an Board. Im Gegensatz zum Vorgeängeralbum "Return to Castle Grailskull" verzichten die Knights auf der aktuellen Scheibe auf Studioadaptionen der Live sehr beliebten Singspiele mit dem Publikum und präsentieren ein sauber durchproduziertes Melodic-Death Album wie man es sich besser nicht wünschen kann.

Das Album kommt erstmalig als Digipack daher und verabschiedet sich als weitere Neuerung vom Comic-Stil der beiden ersten Alben. Wer noch keins hat sollte es sich unbedingt zulegen oder sich die Jungs zumindest einmal live ansehen..  Anhören kann man sich einige Tracks des Albums auch unter www.myspace.com/grailknights oder www.grailknights.de
Bestellen kann man das Album auch bei den oben genannten URLS.

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Rezension von Moshpit - 8,5/10 Punkte (10.07.2008)

„Woo-Hoo-Hoo-Wooooo-Hoooo-Ho-Ho“. Ääh, t’schuldigung. Ich kann nix für, die Band muss ja mit einem Mitgröl-Chor beginnen. Die Rede ist von den mächtigen Grailknights und ihrem nagelneuen dritten Output „Alliance“.

Und mit dem Opener „Nameless Grave“ landen die bunten Recken schon gleich den ersten Kracher. Ein typischer Grailknights Song, ziemlich flott, eingängig und mit wunderbaren Mitsingpassagen. So wie man das eben für den mächtigen Battlechoir braucht.
Apropos Battlechoir, so wird das Publikum auf den Konzerten bezeichnet, das durch lautstarke Unterstützung dem gemeinen Dr. Skull – dem ewigen Erzfeind der Gralskrieger – die Stirn bietet. Und genau mit diesem Bündnis beschäftigt sich der Titeltrack „Alliance“. Musikalisch wird’s etwas härter und düsterer ohne die Melodie aus den Augen zu verlieren.
Dann folgt mit „The white raven“ mein persönlicher Favorit des Albums. Geboten wird hier moderner MeloDeath mit kräftiger Folkschlagseite der Marke Ensiferum oder Korpiklaani. Geile Nummer!
„Echos of wisdom“ und “When good turns evil” bieten ebenfalls typischen Castle Grailskull Sound. Für eine gelungene Überraschung sorgt die Ballade “Tranquility’s embrace”, von der man auch auf der Bandhomepage oder bei unserer Bandbio ein Video schauen kann. Die Band beweißt hier ein gutes Händchen für ruhigere, akkustische Klänge. Gelunge Abwechslung!
„Mortem Obi“ nimmt aber gleich wieder Fahrt auf „In for the kill“ beschleunigt weiter. Mit „Grailquest Gladiators“ kommt wieder eine Midtempo Nummer, die wieder zum mitsingen einlädt.
Für das abschließende Stück „Der König von Thule“ hat man sich prominente Unterstützung bei den Lyrics geholt: Johann Wolfgang von Goethe! Kein Witz, der Text stammt wirklich von dem großen Dichter aus dem Jahre 1774. Und nachdem es hier um einen goldenen Becher geht, ist dieser Song natürlich perfekt für die Gralsjünger.


Fazit: den Ruf einer unglaublich geilen Liveband haben sich Lord Lightbringer, Sir Optimus Prime, Mac Death und der Duke of Drumington schon lange erspielt. Durch diese professionell produzierte, abwechslungsreiche CD sollte der Siegeszug kräftig Fahrt aufnehmen. Man schafft den Spagat zwischen Spaß und Augenzwinkern ohne dabei zur Lachnummer zu verkommen. Die musikalischen Qualitäten von „Alliance“ werden der Band mit Sicherheit noch mehr treue Mitstreiter bringen. Und gemeinsam singen wir:
„The choir fears nothing at all – this alliance will never be broken“! Dr. Skull kann einpacken.


Autor:   Chris2711
Bewertung:   8.5 von 10

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Rezension von Stars in the City (06.072008)

Die Gralsritter rufen wieder zur Schlacht. Mit ihrem dritten Album „Alliance“ stacheln sie erneut ihren tapferen Chor an, die harten Männer in den engen Hosen und langen Capes lautstark zu unterstützen. Zehn harte Tracks lang singen Lord Lightbringer, Sir Optimus Prime, Mac Death und der Duke of Drumington von Mut, Hoffnung und natürlich dem ewigen Kampf um den heiligen Gral, der immer wieder aufs Neue von ihrem bösen Widersacher Dr. Skull entwendet wird. Jedoch nicht nur neue wie alte Songs handeln immer wieder von diesem epischen Krieg von Licht gegen Dunkelheit, sondern die gesamte Show der Grailknights steht in dessen Zeichen. Das „böse“ Genre des (melodic) Death Metals wird von den vieren und zahlreichen Gehilfen humorvoll in Szene gesetzt und trotz ihres musikalischen true-seins nicht immer ganz so ernst genommen wie von manch anderem Kollegen. So sind die ersten Schmunzler schon nicht mehr zu vermeiden, wenn Dr. Skull’s wilder Drache Urks die Bühne betritt, aber spätestens wenn die hochprozentige Pferdeschönheit Zapf Beauty den Battlechoir mit dem heiligen Grailbrew versorgt, geht sich auch der letzte Zweifler für die nächste Schlacht einschreiben und kommt dorthin stilecht im Besten, was die LARPer-Ausrüstung herzugeben hat.


Die „chosen ones“ haben aber bisher nicht nur zahllose Anhänger und Fans gefunden, sondern auch Sabaton von sich überzeugen können, weshalb diese nun kurzerhand durch elf europäische Länder begleitet werden. Ein echter Kreuzzug, der verständigungstechnisch dank englischen Texten aber für keinerlei Probleme sorgen sollte. Auf der „Art of Live“-Tour werden die Hannoveraner sich mit Sicherheit beweisen können, doch vorher müssen sie  noch den alten Erzfeind in Braunschweig bezwingen, denn am 29.August führt die Gralssuche die Maskenträger auf das METTLA-Festival in die Meier Music Hall, wo die epischte aller epischen Schlachten geschlagen werden wird.

Bis dahin macht sich der Choir schon mal mit dem neuen Silberling warm, der nicht ganz so ruhig ist, wie einem die Videoauskopplung „Tranquility’s Embrace“ vermittelt. Episch steigt man in das Album mit dem Song „Nameless Grave“ ein, welcher über seinen Mitsing-Refrain und Oho-Chöre auf das vorbereitet, was kommt und die Scheibe ausmacht. High-Speed-Anschläge fließen stetig Richtung Stakkato, Clean Vocals wechseln sich mit Growlen ab und natürlich bilden dank zahlreicher Gitarren-Soli Songs unter 4:30 Minuten eher die Ausnahme.

Mit dem zweiten Song und Ursprung des Albumnamens „Alliance“ wird die Intention vertont und verwirklicht, das Band zwischen Battlechoir und Grailknights noch stärker zu schmieden, um gegen jegliche neue Bösartigkeit der dunklen Seite des Grals bestehen zu können. Die Auserwählten und ihre zahllosen rechten Hände vereint in Death Growls und Screams.
Mal mit mehr Throatwork, mal mit etwas mehr oder gar ausschließlich Clean Vocals wie in Tranquility’s Embrace werden die Texte, die gleichermaßen von Opti, Death und Lighty kommen, präsentiert. Als kleines Bonbon für alle metallenden Faust-Fans haben die vier Mattenschwinger ein Cover von Goethes „Der König von Thule“ im Gepäck, dessen sechs refrainlose Strophen abwechselnd klar gesungen und gegrowled werden, bevor Alliance nach knapp 50 Minuten schon wieder in den Wellen unter dem Schloss verschwindet.

Das ist schade, denn für die Musik der Grailknights könnte man sich auch noch länger begeistern. Mit ihrem Melodic Death Metal kombinieren sie gut die härteren mit den nicht ganz so harten Elementen des Metals und würzen das Ganze mit einem leckeren Schuss Epos. Wenn man die radikalen Grindcore- und Deathgrind-Fraktionen mal außen vor lässt, sprechen die vier mit ihren Songs Headbanger aller Sparten an und  überzeugen. Wenn man es etwas lauter und schneller mag, lohnt sich reinhören auf jeden Fall. Join the Alliance!

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