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-> Kritiken zu Alliance
Rezension von metal-underground.at.vu - (26. Dezember 2008) Rezension von hardharderheavy.de - 7/7 Punkte (30. September 2008) Rezension von Vincent Shezar, Lunatic Magazin - 9/10 Punkte (22. September 2008) Rezension von igelmetal.de - 4/5 Punkte (25. August 2008) Rezension von Metalroxx - 7/10 Punkte (19. August 2008)
Rezension von Rockszene - (19.08.2008)
Rezension von Metal-Glory - 9/10 Punkte (18.08.2008)
Rezension von Amboss-Mag (05.08.2008) Rezension von metal-archives.com (05.08.2008)
Rezension von Metalstorm - 90/100 (30.07.2008)
Rezension von Nocturnal Hall - 9/10 (03.08.2008)
Rezension von Metal-Inside (30.07.2008)
Rezension von Metalmasters -9/10 (20.07.2008)
Rezension von Metal.de - 8/10 (18.07.2008)
Rezension von Musik-Terrorverlag (10.07.2008)
Rezension von Metalviecher (10.07.2008)
Rezension von Moshpit - 8,5/10 Punkte (10.07.2008)
Rezension von Stars in the City (06.072008)
Rezension von metal-underground.at.vu (26. Dezember 2008)
Die Welt wird von den üblen Mächten des musikalischenSondermüll terrorisiert. Superschurken des Musikmanagement versuchen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Da hilft nur eines die Fantastic Four müssen aktiviert werden. Die sind aber bereits in Pension und so bleibt uns nur eine Hilfe. Grailknights bitte übernehmen sie!!! Sir Optimus Prime (guit & voc), Mac Death (voc & bass), Lord Lightbringer (guit & voc) und Duke of Drumington (drums) sind stark bewaffnet und haben als Geheimwaffe „Alliance" im Gepäck um die Welt vor üblen Geschmack zu retten. Unter der Obhut von STF Records soll sich das Blatt wenden und somit steht einer Rettung der guten metallischen Musik nichts im Wege.
Mit schönem Chorrefrain legt die Mannschaft aus Germany mit gewaltig, epischem Sound bei „Nameless Grave" los. Doch die stupide Melodic bzw. Power Metal Schiene haben die Jungs nicht drauf. Eher im Gegenteil einige Zutaten fließen hier in den metallischen Zaubertrank den sie uns kredenzen. Ihr Stil ist eine kompakte Mischung aus Power und Melodic Death Metal und diese Mixtur ist wunderbar anzuhören. Liegt wohl auch an den ausgereiften Riffs und Breaks die man zusammen mit dem restlichen Sound zusammengezimmert hat. Die wechselnden Gesänge sind passgenau eingesetzt und so erklingen auf der einen Seite satte, klare Refrainchöre, bevor man wieder ordentlich ins Mikro röhrt und growlt. Weiter geht es nun auch schon mit „Alliance" das ebenfalls mit ordentlichem Tempo aus den Boxen knallt, jedoch ist das Ganze etwas grooviger und knüppeliger verpackt. Hier werden die melodischen Refrainchöre komplett auf das Abstellgleis gestellt, dafür rattert man ordentlich rau und hart daher. Für die melodische Untermalung sorgen einige Hammer Riffs die das Ganze um Ecken aufwerten. An und ab driftet man ganz kurz vom Rhythmischen her in beschauliche Gefilde, um Sekunden später von dort wieder auszubrechen. „The White Raven" steht auch schon bereit und erklingt nun etwas heroischer und fast könnte man fast schon sagen hier handelt es sich um einen Viking/Pagan Metal Track. Den genau aus diesem Holz ist dieser Song geschnitzt und bietet einige Übergänge vom Death/Power Metal ins Viking/Pagan Metal Paralleluniversum. Mit ordentlichem Speed ist nun „Echoes Of Wisdom" gesegnet. Feine Speed Riffs eröffnen die Nummer und nach einem kurzen Innehalten wird wieder mit gleichem Tempo wie zu Beginn weiter gebrettert. Etwas rauer und härter erscheint auch diese Nummer, jedoch gibt es hier als Abwechslung wieder einige klare Refrainchöre. „When Good Turns Evil" ist nun von der Machart dem Vorgänger sehr ähnlich, jedoch blicken hier nach dem rauen Beginn, etwas mehr melodische Strukturen durch. Vor allem das immer wieder einsetzende, langsame Zwischenspiel macht den Sound hier etwas farbenbunter und breiter. Sehr folkloristisch und mit viel Celtic Feeling ausgestattet ist nun der Beginn von „Tranquility's Embrace". Einen sehr besonnenen Song hat man hier an die sechste Stelle gepackt. Liebliche, balladeske Klänge geben sich hier immer wieder die Hände mit heroischem Sound und vor allem im Refrainbereich hat man einige Schmankerl für den Zuhörer parat. Genug gerastet? Hoffe ich, denn mit „Mortem Obi" dröhnt es wieder knüppeldick aus den Boxen und das Kleeblatt hat wieder ordentlich an Fahrt gewonnen. Raue Riffs und Breaks werden immer wieder durch melodische Soundideen abgelöst und genau diese breite Mischung unter einen Hut zu bringen haben Grailknights bestens drauf. „In For The Kill" startet nun etwas verhaltener. Der feine, melodische Beginn wird nach Zehntelsekunden durch hämmernde Beats und messerscharfe Riffs und Breaks abgelöst und die Mannschaft brettert wieder ordentlich dahin und lädt zum ordentlichen Kopfschütteln ein. Viele traditionelle, melodische Gitarrenlinien sind nun bei „Grailquest Gladiators" auszumachen. Dies ist aber auch schon das Einzige was man uns hier im melodischen Bereich serviert. Im Großen und Ganzen drückt der hämmernde, raue Sound immer mehr nach vorne. Ab der Mitte wartet man einmal mehr mit einigen glanzvollen Refrains zum Mitsingen auf und komplettiert so den Track. Als Abschluss gibt es noch „Der König Von Thule", welches mit Meeresrauschen beginnt, bevor man solide Power Metal Rhythmen auf die Anhängerschaft los lässt. Sehr Medival lastig klingt dieser Rausschmeißer und somit beweisen die Superhelden aus Deutschland dass sie einige Genre Styles parat haben.
Fazit: Die musikalische Welt steht kurz vor der Rettung und die Geheimwaffe heißt Grailknights. Wer hier nicht zulangt und sich von den Jungs betören lässt ist schon selber schuld. Vor allem live bietet die Mannschaft sehr viel, auch vom optischen wird für so manchen Lacher gesorgt und das umherstürmende Pferd Zapf Beauty sorgt dafür dass keine Kehle trocken bleibt. Man sollte sich diese Band nicht entgehen lassen.
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Rezension von hardharderheavy.de - 7/7 Punkte (30. September 2008)
ALLIANCE ist nun der 3.Longplayer von den Grailknights aus der
fiktiven Stadt Grailham City. Nachdem ACROSS THE GALAXY und RETURN TO CASTLE
GRAILSKULL bei ihren Fans, die liebevoll zum "Battlechoir" umbenannt wurden, wie
eine Bombe einschlugen und auch die Livekonzerte mit Zapfbeauty & Co. einen
Garant für mehr Zuspruch waren, war es auch nur eine Frage der Zeit, bis ein
3.Album folgen muss um Dr.Skull mit weiteren Hymnen zum Mitgröhlen bekämpfen zu
können.
"Nameless Grave" legt schön schnell
los und bringt die typischen melodischen Züge der Grailknights mit. Der Chorus
lädt zum Mitsingen ein und es gibt wieder klasse Schunkel-Melodien. Sehr geiler
Opener und der Gesang ist so genial wie eh und je. Der Titelsong "Alliance" beginnt schön düster und brachial, hat schon
nahezu thrash-artige Riffs zu bieten. Beim Gesang wechseln sich Mac Death und
Sir Optimus Prime wie gewohnt ab und hier gibt es zwar weniger zum Mitsingen,
dennoch macht der Song richtig Laune und es ist ordentlich headbangen angesagt.
Die Arbeit von Duke of Drumington muss hier ebenfalls loben, geile Arbeit an der
Schießbude. Und die Soli, alter Falter..was hier Optimus Prime und Lord
Lightbringer abliefern ist wirklich stark. Fazit: taugt absolut als Titletrack,
welcher von der Allianz zwischen den Grailknights und dem Battlechoir
handelt. "White Raven" beginnt mit Folkelementen
und bleibt auch leicht auf dieser Spur. Sehr geiler Song, bei dem sich die ganze
Band mit dem Throatwork und Gesang abwechseln. Auch hat der Song wieder typische
Mitsing-Elemente und verdammt, dieses Stück macht sowas von gute Laune. Die
Finanzkrise könnte uns morgen auf einen Schlag alle pleite machen, bei dem Song
würde ich trotzdem breitgrinsend mitsingen. Als nächstes wartet hier auf den
Hörer "Echoes of Wisdom", wieder sehr melodisch und
mit einem schönen Gitarrenlick Anfangs. Sir Optimus Prime hat hier die Regie
über die Leading Vocals und bekommt von Lightbringer und Mac Death die
Unterstützung durch Throatwork. Auch hier kann der Song einfach wieder nur
gefallen und wenn man denkt, dass es zu Ende ist, setzen die Grailknights
nochmals mit großartigen Solos und Gitarrenarbeit einen drauf.
Herrlich! Weiter geht es mit "When Good turns
Evil". Etwas ungewöhnliche Kost von den Grailknights, aber immer noch
typisch Grailknights. Hier stimmt eigentlich auch wieder alles und auch die
kleinen Clean-Gesang-Einlagen fügen sich perfekt ins Gesamtbild ein, denn die
Übergänge kommen einfach flüssig daher. Mit 3:40 der kürzeste Track und dennoch
lange kein Filler. Unsere Helden konnten es sich nicht nehmen lassen, erneut
eine Ballade aufzunehmen und liefern diese mit "Tranquility's Embrace" (zu dem auch ein Video gedreht
wurde, Anm. d. Red.). Der Folk nimm auch hier den größten Anteil und von so
einer Ballade kann sich so manche Band eine Scheibe abschneiden. Der Refrain
lädt erneut zum Mitsingen bei Konzerten ein und als Ruhepause zwischen den
schnellen Songs tut so eine Ballade richtig gut. Wirkt zu keiner Sekunde
langweilig und ist definitiv top. "Mortem Obi"
erinnert zum Teil an "Across the Galaxy", jedoch
ohne wie eine bloße Kopie dessen zu wirken. Wieder geniale Gitarren- &
Schießbudenarbeit. Während Mac Death und Sir Optimus Prime sich wieder
ordentlich abwechseln. Der ruhige Mittelteil ist klasse gespielt und beweist mal
wieder das Talent dieser Band. Als nächstes folgt "In
for the Kill" und kommt mit schön, schneidenden Riffs als Intro daher.
Geiler Song, der schön vorwärts geht und super von den Vocals getragen wird. Der
Refrain ist mal was anderes und kommt als Gangshout daher, was Live abermals vom
Battlechoir super rübergebracht werden kann. Instrumentalisch gibt es hier auch
wieder ordentlich Abwechslung und "In for the Kill" dürfte Live garantiert ein
weiterer Kracher in der Setlist von den Grailknights werden. Was aber darf
bei keinem Grailknights-Album fehlen? Richtig, eine Grailknights-typische
Hymne! Die gibt es mit "Grailquest Gladiators".
Und was das für eine ist, denn sie muss sich keineswegs vor Hits wie "Hail to the Grail" oder "Moonlit
Masquerade" verstecken. Der Chorus hier macht richtig gute Laune und wenn
man sich vorstellt wie der rüberkommt wenn ihn hunderte oder (bei Festivals)
tausenden Anhängern des "Battlechoirs" gröhlen, kriegt man schon richtige
Gänsehaut. "Grailquest Gladiators" ist auch
definitiv der stärkste Song von "ALLIANCE" und wer nach diesem Lied keine gute
Laune hat, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen, denn hiermit haben die
Grailknights definitiv die nächste unsterbliche Hymne in ihrem Backkatalog
geschaffen. Den Schlusspfiff macht "Der König von
Thule". Wartet mal, ein Werk von Goethe im Gewand der Grailknights? Was
ein Bonbon und es passt auch noch ins Gesamtwerk. 6 Strophen lang wird hier im
Wechsel zwischen Throatwork und cleanem Choir-Gesang dieses Stück rübergebracht.
Einen Chorus gibt es hier nicht, was aber nicht eine Sekunde lang auffällt. Opti
und MacDeath wechseln sich wie gewohnt ab und Goethe wäre stolz auf diese
Interpretation, denn auch die Musik selber wirkt schon fast poetisch und macht
trotzdem richtig Spaß. Ein würdiger Abschluss eines klasse Albums, mehr
bleibt mir hier nicht zu sagen.
Fazit: " ALLIANCE" ist
definitiv das ausgereifteste Album der Grailknights und dürfte jedem Fan der
Truppe aus Grailham-City erneut gefallen. Doch auch neue Hörer sollten
"ALLIANCE" eine Chance geben, denn ich bin mir sicher, dass diese sich
kurzerhand dann auch dem "Battlechoir" anschließen dürften. Das Album macht
wie seine Vorgänger definitiv gute Laune und der einzige Unterschied ist, dass
es noch besser produziert ist und auf die Live-eingespielten Chöre verzichtet.
Was aber durchaus erfrischend wirkt und das Album reifer rüberkommen
lässt. Zudem muss man sagen, dass die Grailknights definitiv in ihrer eigenen
Liga spielen, denn es gibt kaum Bands die man vom Stil her mit den Grailknights
direkt vergleichen kann. Die Grailknights sind die Grailknights, Punkt
aus! Mir bleibt nichts anders übrig, als diesem Album 7 von 7 Punkten zu
geben und im Gegensatz zu Printmedien, sehe ich die Scheibe nicht als Demo,
sondern Album des Jahres. Denn für eine Demo ist die Spielzeit definitiv zu
lange. | Anspieltipps:Eigentlich die ganze Scheibe, wenn man aber was hervorheben
muss, wären es: "The White Raven", "Tranquility's Embrace", "Grailquest
Gladiators", "In for the Kill".
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Rezension von Vincent Shezar, Lunatic Magazin - 9/10 Punkte (22. September 2008)
Weit von hier entfernt, an einem Ort, den kaum eine Menschenseele je
gesehen hat, tobt ein erbitterter Kampf. Eine immerwährende epische
Schlacht zwischen Gut und Böse, deren Auswirkungen auch bei uns zu
spüren sind. Viele, doch noch lange nicht genug, wissen von dieser
Schlacht. Die Eingeweihten, welche man als den mächtigen Battelchoire
bezeichnet, haben es sich zur Aufgabe gemacht, vier sagenumwobene
Helden in ihrem Kampf gegen den finsteren Dr. Skull zu unterstützen.
Weit weg, in einem anderen Universum, im friedlichem Grailham City,
hausen sie, die Grailknights, jene vier Helden, deren Aufgabe es ist, Dr. Skull von seinem Thron zu stoßen.
Genau
diese Schlacht ist es, die im Juni diesen Jahres in die dritte Runde
gegangen ist. Wie auch auf den beiden Vorgänger-Alben Across the Galaxy (2004) und Return to Castle Grailskull (2006), dreht sich bei der Alliance,
dem dritten Album der Grailknights, wieder alles um die Schlacht
zwischen Gut und Böse und dem Heiligen Gral. Ein Fakt, der sich auch in
der Musik der Band aus Grailham City klar erkennen lässt: Epic Death
Metal oder Melodic Power Death Metal treffen als Genrebezeichnung wohl
am besten auf die harten Riffs, die donnernden Drums und die Mischung
aus clear Vocals und Growling zu. Zumindest musikalisch müssen wir uns
um unsere existierende Erde keine Gedanken machen, denn die Alliance
dürfte Dr. Skull gehörig in den stinkenden Arsch getreten haben. Der Titeltrack Alliance,
ein sehr deathmetallastiges Stück mit kaum klarem Gesang, stimmt mit
seiner düsteren Atmosphäre bestens auf das restliche Album ein. Wer die
Geschichte der Grailknights kennt, wird sich schon hier in dem eigens
von ihnen geschaffenen Unviserum wieder finden, die Bedrohung durch Dr.
Skull spüren. Mit Tranquility's Embrance beweisen die
Grailknights wieder einmal, dass sie nicht nur growlen, sondern auch
singen können und liefern eine wunderbare Ballade ab. Grailsquest Gladiators ähnelt einer Death Metal Hymne, zeichnet sich allerdings besonders durch einen eingehenden und klaren Refrain aus.
Dafür von mir 9 von 10 Punkten.
Ein
besonderes Augenmerk liegt auf der kommenden Europatour, die die
Grailknights zusammen mit den schwedischen Power Metalern von Sabaton mit 20 Schlachten in Europa verunsichern werden. Ich
denke, ich werde nicht zu viel versprechen, wenn ich sage, euch
erwartet ein Konzert der besonderen Art. Denn wenn die Grailknights in
wehenden Umhängen, bunter Kriegsbemalung und in voller Rüstung vor den
Battelchoire treten, um sich Dr. Skull, seiner Rechten Hand Morph und
dem Drachen Urks zu stellen, erwartet euch ein Schauspiel in Sachen
Bühnenperformance, welches euch sicherlich lange in Erinnerung bleiben
wird.
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Rezension von igelmetal.de - 4/5 Punkte (25. August 2008)
Die Grailknights sind wieder da um die Schlacht gegen Dr. Skull weiter zu
führen. Und die Mannen um Sir Optimus Prime machen das, was sie am besten
können, sie paralysieren. Die einen finden den hymnenhaften und epischen Death
Metal der sympathischen Cape-Träger einfach nur grottenschlecht und ihre
Live-Auftritte einfach nur peinlich, andere wiederum verehren die tapferen
Krieger samt Pferdchen Zapf Beauty wie Götter.
Frisch im Gepäck haben Sir
Optimus Prime, Lord Lightbringer, Mc Death und der Duke of Drumington die neue
Wunderwaffe gegen Dr. Skull, eine glühend-heisse Scheibe namens
Alliance. Und diese präsentiert die Grailknighst so facettenreich wie
selten zuvor. Wie schon gewohnt wechseln sich klare Vocals und Growls
regelmässig ab und bieten sowohl Deathern als auch True-Metal-Fans etwas zum
Rübe schütteln. Doch auf Alliance bieten die Grailknights auch Sachen, die man
so von ihnen nicht erwartet hatte. So etwa die gelungene Ballade
Tranquility’s Embrace oder das DEUTSCH gesungene Der König von
Thule, dass bei niemand anderem als Mr. Dichterfürst Johann Wolfgang von
Goethe himself ausgeliehen wurde. So wissen die Grailknights immer mal wieder
ihre Fans zu überraschen. Dem Gegenüber stehen nackenbrechende Hymnen wie der
Opener Nameless Grave oder White Raven.
Die
Grailknights beweisen mit Alliance, dass sie sich zwar selber nicht so sehr
ernst nehmen, dafür aber ihre Musik mit absoluter Ernsthaftigkeit und
Professionalität betreiben. Technisch gibt es an dieser Platte nichts
auszusetzen. Mit schönem Druck knallen Gitarren, Bass und Drums aus den Boxen
und der Gesang ist selbst bei Growl-Passagen gut gemischt und zu
verstehen.
Fazit: Man kann sie lieben oder hassen. Aber diese Platte
ist mal richtig gut geworden. Battlechoire, sattelt die Streitrösser und ölt
Eure Kehlen. Es geht wieder los. 4 Punkte dafür von mir...
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Rezension von Metalroxx - 7/10 Punkte (19. August 2008)
Die wohl heroischsten Lichtgestalten der Szene sind wiedergekehrt um
zu ihrem dritten Schlag auf unsere Gehörgänge und Nackenmuskeln
auszuholen. Lord Lightbringer, Sir Optimus Prime, Mac Death und der
Duke of Drumington kredenzen uns ihr neustes Werk „Alliance!“ Klar,
dass hier von den Grailknights die Rede ist, deren dritter Longplayer
direkt aus den dunkelsten Verliesen des Mittelalters zu kommen scheint.
So bunt wie die vier Gralsritter – so abwechslungsreich ist auch ihr
neues 10-Track Werk. Von aggressiv gegrowlten Speed - Stücken bis hin
zu minneartigen, sehr lyrischen Einlagen, findet der Hörer auf Alliance
einen sehr gelungenen Querschnitt durch das reichhaltige Spektrum des
Heldenvierers.
Mit dem schnellen Opener ‚Nameless Grave‘
geht’s schon gleich voll zur Sache und man spürt förmlich den Spaß den
die Jungs beim recorden gehabt haben müssen. Der folgende Titletrack
‚Alliance‘ lässt den Zuhörer aber dann keinesfalls zur Ruhe kommen,
hart wie King Arthur’s Klinge geht’s hier ebenso ab wie beim
anschließenden ‚The white Raven‘. Bis zum folkloristischen
‚Tranquility’s Embrace‘ gönnen uns die Grailknights nicht die kleinste
Verschnaufpause. Ruhig und eingängig führt dieses Stück fast zu einer
wohligen inneren Ruhe und ermahnt uns, an uns selbst zu glauben, nie
aufzugeben, und aufrecht den kommenden Schlachten, Kämpfen, Zeiten zu
trotzen. ‚Mortem Obi‘ und ‚In for the Kill‘ schlagen dann auch gleich
wieder etwas härter zu und münden in die Albumhymne schlechthin,
nämlich ‚Grailquest Gladiators‘. Heldenhaftes Schlachtfeldfieber packt
mich mit den ersten Worten des Refrains…“We are flesh and bones
gladiators…..“ und ich möchte da furchtbar gerne mit einstimmen, denn
es fetzt ungemein! Goethe’s ‚Der König von Thule‘ bildet – wie
ich finde, als letzter Track einen sehr würdigen Abschluss dieses
klasse produzierten Albums welches zu keiner Zeit Langeweile aufkommen
lässt. Auch Sound und Mastering zeugen von einem sehr guten
Fingerspitzengefühl des ‚Reglerquälers‘,- wodurch das Album alleine
durch den guten Klang, sicherlich den ein oder anderen
‚Nurmalschnellreinhörer‘ leicht als zusätzlichen Käufer gewinnen kann.
Fazit: Alles in Allem ein sehr hörenswertes drittes Werk der ‚bunten
Ritter‘, das sich ganz sicher nicht vor dem Vorgängeralbum verstecken
muss. Ehrenhaft, heroisch, hart und ehrlich,- so kann man ‚Alliance‘
ruhigen Gewissens nennen. Aber eines ist ebenfalls sicher,- ohne ‚Zapf
Beauty‘ wäre diese Scheibe wohl nie so gut gelungen, oder?? In diesem
Sinne: Met her, Hörner hoch!!
Tracklist:
1. Nameless Grave 2. Alliance 3. The white raven 4. Echoes of Wisdom 5. When good turns Evil 6. Tranquility Embrace 7. Mortem Obi 8. In for the Kill 9. Grailquest Gladiators 10. Der Könid von Thule
Studio: Spacelab Studio Produktion / Booking: SwordBrothers Productions Cover Artwork: Malte Starke (hundundmaus.de) Release: In Stores Punkte: 7/10
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Rezension von Rockszene - (19.08.2008)
Nicht
selten ist es so, dass Bands, die wegen ihrer ausgeklügelten, höchst
imponierenden und unterhaltsamen Bühnenshow zwar ein
Hammer-Live-Erlebnis sind, auf Studio-CDs dann aber den Reiz ihrer
Live-Präsenz musikalisch nicht im Ansatz entfesseln können.
Die
Hannoveraner Melodic-Death-Metaller, längst zur Speerspitze der
hiesigen Metalbands gehörend und auch schon mit überregional guter
Reputation ausgestattet sind für ihre atemberaubenden Live-Shows
bekannt und von immer zahlreicher werdenden Fans beliebt, das ist
bekannt. Dass die Band um Mac Death, Lord Lightbringer, Sir Optimus
Prime und Duke Of Drummington ein so herausragendes Album wie
„Alliance“ vorlegen, hätte man in dieser Konsequenz nicht unbedingt so
erwarten können.
„Alliance“ bietet fast alles, was sich der
humorvolle und anspruchsvolle Metal-Fan, der auch gute Parties
bevorzugt, bei denen reichlich Getränke fließen, neue Freundschaften
geschlossen und alte gepflegt werden, wünscht.
Die Grailknights
haben hier fast sämtliche nur denkbare Register gezogen, kommen als
technisch versierte, vor Ideenreichtum und Originalität nur so
strotzende Band daher. Die Songs auf der sauber produzierten Platte
bestechen wegen ihrer Energie, Kraft und Abwechslung. Melodien die sich
des Öfteren zu Mitsing-Hymnen aufschwingen sind ein Markenzeichen der
Grailknights. Die wohl dosierte Härte, das Tempo, der Spielwitz, die
zeitweise vertrackte Rhythmik, die ausgefeilten Gitarrenlicks, das
alles technisch erstklassig umgesetzt machen Spaß. Immer wieder
überraschende Breaks, ebensolche Intros – Die Grailknights bedienen
sich nicht in der Melodic-Death-Metal-Schublade mit der Aufschrift
08/15 und stumpfes Gebolze und Geholze sind ihre Sache nicht.
Der
Witz, der Spaß, die Kreativität mit der die Band ihre Bühnenshows mit
Gesellen wie Dr.Skull, Morph The Swarf, Zapf Beauty oder dem Drachen
Urks aufzieht, zieht sich durch dieses Album wie ein roter Faden.
Auf
Track 6 dem Song „Tranquility´s Embrace“ die nächste Überraschung. Die
Grailknights im ruhigen Akustik-Gewand. Konzertgitarren, sanfte
Rhythmik, leichter Mittelalter-Folk-Touch irgendwo zwischen Blackmore´s
Night und „Nothing Else Matters“.
Eine Band zum gespannten
Zuhören, zum Fäusterecken, Schunkeln, Mitfeiern oder ungehemmtem Moshen
im Circle-Pit, nacheinander oder gleichzeitig.
Ein tolles Album und definitv nichts für Schnarchnasen!
Andreas Haug
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Rezension von Metal-Glory - 9/10 Punkte (18.08.2008)
So bewertet Metalglory Grundbewertung des Werkes: einfach Genial!! Kaufwertung für Euch: Eine Kaufaufforderung !!
Label: Eigenproduktion Veröffentlichung: 2008 Spieldauer: 48:26 Musikstil: Diverse/Stilübergreifend Musikbeschreibung: Melodic Death mit Viking und True Einflüssen Homepage: http://www.grailknights.de/
Die
GRAILKNIGHTS sind schon eine eigenartige Marke. Manch einer hasst sie
für das was sie tun, doch die meisten lieben sie dafür. Eine Band aus
dem Raum Hannover die für viel Gesprächsstoff sorgt. Ihre Show ist
mittlerweile nicht nur in dieser Gegend bekannt. Auch in vielen anderen
Bereichen Deutschlands sind die Jungs schon aufgetreten und konnten
überzeugen. Nach diversen Festivals und großen und kleinen Konzerten
wartet nun der erste Richtig große Schritt auf die Ritter: Eine
Supporttour mit einem richtig groß aufsteigenden Act, Sabaton. Diese
Band ist im Moment in aller Munde und könnte den GRAILKNIGHTS endlich
den wohlverdienten internationalen Erfolg beschaffen. Seit 2004 kann
man die Knights auch erwerben und mit "Across The Galaxy" legte man
schon einen kleinen Meilenstein. Die Produktion war eher lasch aber die
Songs konnten voll überzeugen. Kurz darauf folgte dann das nächste
Album "Return To Castle Grailskull". Die Produktion war auch hier noch
etwas dumpf und die Songs waren teilweise nicht ganz so stark wie auf
dem Debüt. Doch hier sind sie wieder und haben ein richtiges
Musikfeuerwerk mit im Gepäck.
"Alliance" heißt das gute Stück
und ist vom Sound her kaum wiederzuerkennen. Richtig geile Aufnahmen
mit enormen Druck in hoher Qualität pustet einem da aus den Boxen. Die
GRAILKNIGHTS-typischen "heya-heya" 's dürfen natürlich auch hier nicht
fehlen, schließlich ist das ein Teil der Dinge die diese Band erst zu
dem gemacht hat, was sie jetzt ist. "Nameless Grave" ist ein schöner
und schneller Einstieg in die Platte und setzt gleich zu Beginn hohe
Standards und lässt noch auf einiges mehr hoffen. "Alliance" ist eine
klare Ode an die Fans ("we are the chosen ones: Grailknigts - you are
our right hand: Battlechoir") und dass diese Allianz jemals brechen
wird, wage ich doch stark zu bezweifeln. Auch mit "The White Raven" hat
man einen Ohrwurm im Gepäck, der es in sich hat. Viele stilistische
Wechsel und viel Action in den Lyrics sorgen für einen schönen und
abwechslungsreichen Song. "Tranquility's Embrace" sorgt dann für den
ersten melancholischen Ausflug der Marke "Brüder Ich Komm Nach Haus'"
vom Vorgängeralbum. Hier blitzen im Refrain ganz klare Blind Guardian
Erinnerungen durch. Der Song ist in sich schön komponiert und
schlüssig, leider im Chorus doch etwas zu Guardian-lastig. "In For
The Kill" wird meiner Meinung nach der Kultsong dieser Scheibe. Mit
harmlosem Intro beginnend geht man direkt über in eine flotte
thrash-artige Struktur die auch sehr bald wieder in schönen
Melodic-Death übergreift. "Der König von Thule" ist der letzte Track
aber auch das größte Highlight der Scheibe. Hier stimmt nicht nur die
Musik perfekt überein und gibt einem das volle Programm, nein,
obendrauf gibts noch einen Text von Johann Wolfgang von Goethe.
Großartig.
Fazit: Ein Album für jedermann, True Fans können sich
dieses Werk ebenso gönnen wie Deather, von daher gibts für mich nur
noch beide Daumen hoch und ein "In For The Kill"!
Anspieltipps: Alles. Tracklist: 01. Nameless Grave 02. Alliance 03. The White Raven 04. Echoes Of Wisdom 05. When Good Turns Evil 06. Tranquility's Embrace 07. Mortem Obi 08. In For The Kill 09. Grailquest Gladiators 10. Der König von Thule
Lineup: Gesang & Bass: Mac Death Gitarre & Gesang: Sir Optimus Prime Gitarre & Gesang: Lord Lightbringer Schlagzeug: Duke Of Drumington 9.0 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 18.08.2008)
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Rezension von Amboss-Mag (05.08.2008)
GRAILKNIGHTS "Alliance" (Power/Death/Folk Metal) (Eigenproduktion)
Helden
in Strumpfhosen, das war das erste, was mir beim Anblick der
GRAILKNIGHTS durch den Kopf schoss. Die bunt gekleideten Sucher nach
dem heiligen Gral, welcher von Dr. Skull und seinen Untertanen immer
wieder in Besitz genommen wird, sorgen erstmal optisch für
Verwunderung, beim Hören ihres aktuellen Longplayers dann aber auch
akustisch, denn: die Scheibe ist gut. "Alliance" ist eine Mischung aus
Power und melodischem Death Metal mit oftmals folkigen Elementen. Es
gibt zum einen straighten Metal zu hören, dazu viele grunzige Vocals,
aber auch cleanen Gesang und Chöre. Mit viel "ooohohohoooho" in den
Songs bauen sie nicht nur live ihre mächtigste Waffe gegen Dr. Skull
und seine Untertanen auf: den Battlechoir. Was auf CD nur das alleinige
Mitsingen der Refrains erleichtert, sollte live und mit genügen
"Grailbrew" intus wirklich ein mächtiges Erlebnis sein. Als der
"Wir-sind-Metal-und-kämpfen-gegen-das-Böse-"Gedanke kommt bei den Jungs
einwandfrei rüber. Besonders gut gelingt das mit Hymnen wie "The white
Raven" welcher mich insgesamt sehr stark an Ensiferum erinnert, was
evtl. an dem epischen Viking/Folk Charakter des Songs liegen mag. Beim
Track "Tranquility's Embrace" wird man sogar gänzlich folkig, ein sehr
beschwingter Fantasy Song. Ansonsten regiert aber schon die Battle-Axe,
die Gitarre.
Am Ende dann noch ein Experiment, man setzt einen
Text von Johann Wolfgang von Goethe musikalisch in der "Der König von
Thule" um. Sehr interessant. Wie auch das gesamte Album, das sich wie
schon erwähnt gut anhören lässt, denn es sind viele schöne Melodien
vorhanden und das Gesamtwerk ist sehr abwechslungsreich. Wirklich
spannend wird es aber wohl erst, wenn man die GRAILKNIGHTS live erleben
kann, denn was man auf www.myspace.com/grailknights
so sieht und hört, scheint hier Partyspaß pur garantiert bei der
Aufführung der Grahlssuche im Kampf gegen Dr. Skull und Konsorten. Eine
Band, die man im Auge behalten sollte, vor allem, wenn sie mal in euer
Nähe spielen, vielleicht schon im Herbst 2008 auf ihrer Tour mit
Sabaton. (eller)
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Rezension von metal-archives.com - 88% (05.08.2008)
‘Alliance’. A better title for this album couldn’t have been chosen. The most
obvious reason for this title is given in the song ‘Alliance’. Grailknights
hails the bond between the band and their fans, the Battlechoir. But there is
another alliance on this album. The alliance between the styles used on the
album: I heard melodic death metal, power metal and even a hint of folk metal
thrown altogether. The genre of the band is described as melodic death metal on
the Archives, but power/death metal would be a better description. Here are some
songs that definitely need to be pointed as examples for the variety that
Grailknights offers.
The opener, ‘Nameless Graves’, would make a perfect
power metal song, if without vocals. The chorus in its whole IS power metal.
But: the vocals elsewhere are the grunts of death metal.
The next song,
‘Alliance’, consists nearly entirely of death metal. The guitars and drums go
wild in a true death metal fashion, Mac Death and Sir Optimus Prime succeed each
other in doing the deep throat vocals. Sometimes the power metal comes looking
around the corner albeit with minor influences.
The folk influence is
heard on “The White Raven”, an accordion and acoustic guitar are used at several
points to create the atmosphere of a port full of pirates.
‘Tranquillity’s Embrace’ sounds like an intruder on this album. It is a
ballad. An acoustic ballad from a band that makes something death metallish and
that dresses like Superman. A total surprise, as you can imagine. But after a
few listening sessions it becomes more and more interesting to listen to, since
it has a certain power in it and the lyrics are quite inspiring.
The last
song to point out is ‘Der König von Thule’ (The King of Thule). It was written
by Johan Wolfgang von Goethe. The good man died in 1832, so the song could be
called ‘classic’. Grailknights gave it a special treatment, and it made of it a
song with powerful riffs and acoustic intermezzo’s. They prove with this song
that classical music doesn’t have to be boring.
Grailknights is a very
creative band, as they proved with this album. They never repeat their selves,
which is important for me on an album of this length. Some elements they
successfully reuse in different songs, e.g. the parts where the band just shouts
‘Oooooo ooo oooooo ooo…’. These parts are great during live gigs to get the
audience yelling. Which is exactly what I’ll do when I see these knights
performing live.
To conclude: people looking for something different in
power metal, pay attention to this album. It will kick your ass. My personal
favourites: ‘Nameless Grave’, ‘Alliance’, ‘Grailquest Gladiators’.
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Rezension von Metalstorm - 90/100 (30.07.2008)
Oh
man, wenn eine Band all das verkörpert, was ich am Metal hasse, dann
sind das wohl die GRAILKNIGHTS. Ich finde halt, das bunte Kostüme,
lustige Videos und Gimmicks wie ein Pferdekostüm nichts auf einer Bühne
zu suchen haben. Bisher kannte ich die Jungs auch nur von
Ohren&Augenzeugen und ich war mir sicher, das ist die größte
Grütze, die es gibt. Dann meinte ein Arbeitskollege von mir, das die
Jungs ja auch auf dem Queens Of Metal spielen würden und total geil
wären…ja, ne, is klaa… Was soll ich sagen, ich hab sie mir angesehen
und sie waren total geil…unfassbar, welche Spielfreude man an den Tag
legen kann, zumal ihre Musik eigentlich genau meine Baustelle ist: Eine
Mischung aus Power&Deathmetal, mit cleanen und grunzigen
Gesängen…kann was, kann sogar einiges! Schon der Opener „Nameless
Grave“ kommt mit mächtigen Chören und ner Menge Gas um die Ecke und den
Stil behält man auf Albumdistanz auch bei (Außer beim Song
„Tranquility`s Embrace“, zu dem auch ein Videoclip existiert). So kann
man sagen, das hier Hit auf Hit folgt und speziell auch Live dürften
die Songs extrem überzeugen. Eine Scheibe, die von Anfang bis Ende gute Laune macht. Außerdem
kann sich die Band sehr prominenter Unterstützung sicher sein, niemand
anderes als Johann Wolfgang von Goethe lies es sich nehmen, zum
abschließenden Stück „Der König Von Thule“ den Text zu verfassen. Der
wusste halt schon vor 234 Jahren, was mal so richtig geil werden würde. Die extrem cremig aufgemachte CD (Digipack, fettes Booklet) bekommt ihr für 13 Schleifen auf der Homepage der Band. Höret
meine Worte: In wenigen Jahren werden die GRAILKNIGHTS da stehen, wo
DIE APOKALYPTISCHEN REITER heute sind…und das ist ziemlich weit vorne!
Punkte: 90
Tequila / 30.07.2008
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Rezension von Nocturnal Hall - 9/10 (03.08.2008)
Es
ist die Zeit des Bösen. Der mächtige Dr. Skull führt seine Schergen in
die Schlacht und nur durch die heilige Allianz der 4 Gralsritter und
ihrer Getreuen können die finsteren Mächte zurückgeworfen werden. Um
diese Allianz ins Leben zu rufen, besinnen sich die GRAILKNIGHTS ihrer
Stärke, dem Songwriting. Die 10 Hymnen rufen, mit Ausnahme von In For
The Kill, jeden True Metaller mit Humor zu den Waffen. Alle Trademarks
der Herren MacDeath und Co. sind vertreten. Gute, melodische Riffs,
Chöre, Mitsing-Parts noch und nöcher und der dazugehörige Humor.
Letzterer wurde aber im Gegensatz zum Vorgängeralbum sehr zurück
geschraubt um Platz für bessere Songs zu liefern. So sind wirklich 9
der 10 Song Perlen. Einziger Abfall ist In For The Kill. Der Song ist
nicht abgrundtief schlecht, aber im Vergleich zu Granaten wie Nameless
Grave, The White Raven oder Grailquest Gladiators mit seinem
ausgedehnten Mitsingteil, nur im Mittelmaß anzusiedeln. Besonderes
Augenmerk sollte neben den Melodien auch auf die vielschichtigen
Gesangskünste der edlen Herren gelegt werden. Von fast schon zartem
Gehauche bis zu Deathgrowls gibt es alles. Nur aufgrund der Deathgrowls
allerdings von Melodic Deathmetal zu sprechen, wie die Knights sich
selbst beschreiben, sehe ich als nicht so richtig an. Dafür sind die
Songstrukturen und Melodien zu sehr an Größen der True Metal Landschaft
angelehnt. Macht aber auch nichts, denn in jedem Genre sollten die
GRAILKNIGHTS mit dieser Scheibe gut ankommen. Also ihr Maden: Zu den
Waffen oder wollt ihr ewig Leben?
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Rezension von Metal-Inside (30.07.2008)
Live
sind die lustigen Marvelisten echte Superhelden – wer sie einmal
gesehen hat, wird die Niedersachsen lieben. Nun geht die Liebe auch
durch die Ohren, denn mit „Alliance“ haben die GRAILKNIGHTS erneut
einen Meilenstein des „Grails High! Epic Melodic Death aus Castle
Grailskull“ gesetzt. Nun mag manch einer denken, die Band setze mit
ihren witzigen Superhelden-Kostümen lediglich auf den visuellen Aspekt
und verkomme ansonsten zur humoristischen Coverbands von Genregrößen
wie den Reitern, Blind Guardian, Ensiferum und sogar Amon Amarth.
Stimmt aber nicht, obwohl die Herren schon je nach Song an unter
anderem diese Bands denken lassen. Macht auch nichts, denn die
herrliche Allianz (und auch der wechselnde Growl/Klar-Gesang) klingen
überaus professionell, sehr frisch. Alles macht Spaß und fordert
beinahe zwanghaft zum Mitmachen und vor allem Mitgrölen auf. Trotz
erheblichen Schmunzelfaktors verkommen die GRAILKNIGHTS nie zur
absoluten Albernheit, trotz Mitmach-Aufforderung bleiben
Peinlichkeitsfaktor und bierselige Mitschunkel-Maßnahme außen vor.
Dieses Album rockt in seiner Gesamtheit absolut, dazu tragen auch die
fette Produktion, das amtliche, professionelle Digi-Pack und nette
Ideen (wie die Goethe-Vertonung und eingeschobenes Ballädchen) bei. Die
Ritter spannen den Bogen durch die Metalwelt als seien sie die Hüter
des Sherwood-Metal-Forest, echt geil - und das ohne Label… (memme)
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Rezension von Metalmasters -9/10 (20.07.2008) 9/10 Punkte
Die zweite CD der Grailknights aus Grailham City
beschäftigt sich mit dem Kampf der vier gut aussehenden, intelligenten,
immer hilfsbereiten, gut riechenden, nie zuviel trinkenden, zu Mensch
und Tier nur freundlich seienden Superhelden gegen den häßlichen,
fiesen, stinkenden Dr. Skull.
Mit Nameless Grave legt die Kapelle sich schon mal ganz
ordentlich ins Zeug und schrubbt ordentlichen Todesmetall dahin. Die
Melodie ist nicht sehr kompliziert und eingängig. Ein schöner Opener
halt.
Das Titelstück Alliance führt gleich mal zum
ersten Höhepunkt der Scheibe. Der mal growlende, mal keifende Gesang
wird durch reichlich Gitarre hinterlegt und das ganze Stück ist recht
abwechslungsreich. The White Raven schließlich beginnt in
bester Grailknights-Manier: HeiheiHeiHeiHeiHeiHeeeeeeei. Das kann man
bei Liveacts nach ein paar Gerstengetränken richtig geil mitjohlen. Der
Song geht aber erstaunlich Komplex weiter. Immer wieder mal schaltet
sich der Heldenchor ein um ein paar Zeilen darzubieten. Die Melodien
wechseln sich gelegentlich ab. Keinesfalls ein Song für ganz einfache
Gemüter.
Echoes of Wisdom ist eine recht gitarrenlastige Nummer, die einfach nur Spass macht. Gleiches gilt für When Good Turns Evil.
Hier erzählen die edlen Gralsritter, das der böse Dr. Skull einmal ein
guter Bube war, der ganz böse wurde und jetzt elendlich bis in alle
Ewigkeit leiden muss. Natürlich darf auch hier der Heldenchor nicht
fehlen.
Tranquility's
Embrace fängt mit zartem Gitarrenspiel an und
bleibt auch sehr ruhig. Kein Gegrowle oder Gekeife, einfach nur klarer
Gesang. Muss ja nicht immer die Schrubbnummer sein. Mortem Obi hat zum
Glück nichts mit dem Baumarkt zu tun, dessen Angestellten immer nur
schlecht singen. Mortem Obi
ist einfach nur der Wunsch, das Gegenüber möge doch das Zeitliche
segnen. Hier klampft, grunzt und keift die Band wieder, was das Zeug
hält. In For The Kill ist eine der ganz schnellen Nummern des
Silberlings, gefolgt vom etwas ruhigeren Stück Grailquest Gladiators.
Aber nur ein ganz klein wenig Ruhiger. Hier darf der Heldenchor nochmal
so richtig zeigen, was er kann. Ein abschließender Heldengesang muss
bei so einer CD einfach sein.
Abschließend nun noch etwas aus der klassischen Literatur: Der König
von Thule von Goethe. Interessant, wie der alte Dichterfürst
interpretiert wird.
Wer hat jetzt gewonnen? Die edlen Recken aus Grailham City oder der
üble Dr. Skull? Keiner! Die Schlacht geht weiter!!! Heioheiohei.
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Rezension von Metal.de - 8/10 (18.07.2008)
Wer
hat Ihnen den Maßnahmenkatalog bewilligt? Von jedem Projekt sind wir
von Anfang an in Kenntnis zu setzen! Hier bestehen wir auf strikter
Befolgung! Zur Sache:
Positive Aspekte (mit der Weisung, diese in Zukunft noch weiter auszubauen!): AMON
AMARTH-ENSIFERUM-Konglomerat: Sehen hier große Chancen. Vor allem die
Eingängigkeit der Refrains garantiert hohe Nachhaltigkeit. Mehrstimmige
Chöre und raues, kräftiges Growlen des Fronters erschließen die in
Az.45/01.05.08 geforderten Hörerschichten. Vor allem “Ohoho“-Chöre
garantieren gutes Ansprechverhalten bei Live-Auftritten und bei
Autofahrten. I.d.Z. Verwendung weiterer Folkelemente wie in White
Raven“ forcieren! Mittelalter-Einflüsse erhöhen, um auch in diese Szene
einzudringen! Vorschlag Motto: “Metal, wie ihn Barbarossa spielte!“ Abwechslung
hat akzeptables Maß erreicht. Weiterer Ausbau nur bedingt erforderlich.
Songwriting durchdacht, hier kein direkter Handlungsbedarf.
Doublebass-Galopp forcieren. In erster Linie ist “When Good Turns Evil“
zu nennen. Hier ist die Kombination von schnellem Gestampfe und
Mitgröhl-Chören nahezu perfekt. Unbedingt weiterentwickeln! Genauso die
Hymne “Grailsquest Gladiators“, sehr wirksam und einprägsam;
Spielfreude gut hörbar. Beibehalten! Deutsche Texte (“Der König Von
Thule“-Goethe) weiter testen. Kommen wir hier den APOKALYPTISCHEN
REITERN (auch musikalisch) zu nahe? Prüfen! Ebenso Songs wie “In For
The Kill“ beleuchten: hört sich nach BLIND GUARDIAN an. Sind wir auf
der sicheren Seite, ist hier natürlich weiterzumachen; sehr guter Song;
hier aber auf Aussprache achten! Refrain-Zeile “heat of the south“ hört
sich an wie “die dumme Sau“! Technische Ausführung bestens, auch
Produktion findet unsere Zustimmung. Ganz hervorragend ist die
Aufmachung des Digipaks. Sieht trotz Eigenproduktion nach Label aus.
Superhelden-Strumpfhosen-Outfits:
Wer stand hier Pate? DC oder Marvel? Amerikanisches Show-Wrestling?
Masters Of The Universe? Bitte um Aufklärung! Zu Marvel, Mattel und
Konsorten passt auch dieser Dr. Skull als ständiger böser Widersacher.
Das ist zu nahe an Skeletor dran! Hr. Dr. Kannegießer, klären Sie hier
die Lage hinsichtlich Urheberrechtsverletzungen und Klagefreudigkeit
Mattels! Beachten Sie hier auch Bands wie LORDI und GWAR. Desweiteren
erachten wir die Figur “Morph, The Swarf“, der als Handlanger Dr.
Skulls fungieren soll, als problematisch. Figur gleicht den Orks aus
H.d.R.-Filmen. Mit Saul Zaentz legen wir uns besser nicht an!
Nächster GL/PR-Termin: 21.07.08
GL1s - zur Akte
Punkte: 8/10 (Audaron / 18.07.2008)
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Rezension von Musik-Terrorverlag (10.07.2008)
Heilig’s Grählken!
Die
niedersächsischen Battle Brothers GRAILKNIGHTS toben zwar erst seit gut
5 Jahren durch das metallische Schlachtfeld, können aber mit einer
beeindruckenden Kampfbilanz aufwarten! Diese erwarb man sich vor allem
auf dem Live-Sektor, wo die 4 Recken mit ihrer wohl einzigartigen Show
immer größere Massen an Fußvolk in die Festungen locken konnten. Und
das wird dieses Jahr noch mehr werden, so bespielt man unter anderem
das Queens of Metal-Festival und geht im Herbst mit SABATON auf eine
20-städtige Europatour durch 11 Länder! Und das alles in Eigenregie. Zu
dem Konzept mit den selbstgemachten Superstar-Kostümen und der dazu
passenden Bühnenshow mag man stehen, wie man will. Der Erfolg gibt
ihnen Recht. Und eben jene Bühnenelemente werden bei den kommenden Gigs
noch aufgestockt. Ein Augenzwinkern ist dabei übrigens absichtlich so
gewollt! Ein weiterer Beleg für den rasanten Erfolg der Combo ist die
Myspace-Seite, die in etwas über einem Jahr 140.000 Besucher
verzeichnen konnte bisher! Das haben die meisten großen Bands nicht mal
nach mehreren Jahren am Start...
Doch all das hilft nicht
wirklich, wenn die Mucke nicht passt. Und da schwächelte man nach dem
hervorragenden Debüt mit dem 2006er-Roß "Return to Castle Grailskull"
doch ein klein wenig. Davon ist auf dem neuen Amboss allerdings nichts
mehr zu spüren! Mit "Alliance" legt man das bisher reifste Werk vor und
zockt seinen melodischen Battle-Death Metal packend wie nie! Grob kann
man sagen, die Jungs zocken eine explosive Mischung aus EQUILIBRIUM/
ENSIFERUM, BLIND GUARDIAN, AMON AMARTH und DIE APOKALYPTISCHEN REITER!
Ohne sich allerdings wie eine der Bands anzuhören. Von großem Vorteil
ist dabei die schnellere Ausrichtung der Songs, meist qualmt die
Doublebass ordentlich. Lediglich bei der Lagerfeuerakustikattacke
"Tranquillity’s Embrace" geht’s ruhig zu und eine unüberhörbare
Verwandtschaft zu den BLIND GUARDIAN-Akustik-Großtaten ist nicht
abzustreiten. Dürfte Live für ebenso große Gänsehautriesenchöre sorgen
wie bei den Krefeldern! Doch schon gleich der rasante Opener "Nameless
Grave" bollert Euch ins Battle-Reich, der Sound drückt gut und die
Whooohohooo-Chöre laden willige Untertanen zum Mitgröhlen ein. Der Rest
darf untertänigst die Mähne schütteln, was noch geiler bei dem völlig
rulenden Titeltrack gelingt. Schöne melodische Soli runden diesen Track
ebenso ab, wie der Wechsel zwischen Growl-und Kreischgesang. Für
REITER-Fans ein Muss! Mit "The White Raven" bedient man perfekt die
große Schar an Schlacht/ Viking/ Folk-Metal-Fans um ENSIFERUM und
Konsorten. Das wirkt diesmal alles viel flüssiger und passender als bei
den beiden Vorgängeralben. Der melodische Chorus von "Echoes of Wisdom"
fügt sich nahtlos in den recht schnellen Melodic Death Metal-Brüller
ein, da hat man kompositorisch einen großen Schritt nach vorne gemacht.
Auch ein Akustik-Break mit cleanen Vocals ("When Good turns Evil")
wirkt nicht fehl am Platze. Abwechslung wird groß geschrieben im Hause
GRAILKNIGHTS, neben Groovern wie "Mortem Obi" stehen schnelle Speedster
wie "In for the Kill", der sich phasenweise wie alte BLIND GUARDIAN
anhört (bis auf die Vocals)!
Mit dermaßen starkem Material
dürfte man etliche Metalheads umgehend begeistern. Unverständlich, dass
da noch kein größeres Label zugeschlagen hat! Obwohl, das bekommt man
auch in Eigenregie alles fein hin, wie das exzellente Booklet und
Digi-Pack beweisen! Da fügt sich ein Rädchen ins Andere. Mit der
kommenden Live-Hymne "Grailquest Gladiators" wird noch mal eine Granate
gezündet zum Schluss, bevor das Goethe-Stück "Der König von Thule"
dieses Knalleralbum nach 48 Minuten beschließt. Fans der obigen
Musikrichtungen müssen die Band kennen(lernen), da führt kein Ton dran
vorbei! 2008 wird das Jahr der GRAILKNIGHTS und ihr solltet es nicht
verpassen!
MOSES (10.07.2008)
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Rezension von Metalviecher (10.07.2008)
In den kommenden Tagen sollte bei
denjenigen die das Album bereits vorbestellt haben ein Päckchen mit dem
aktuellen Langeisen der Melodic Deathmetal Kapelle Grailknights aus
Grailham-City eintrudeln. Lange hat es gedauert zogen sich doch die
Arbeiten an dem Album Alliance über ein halbes Jahr über den
ursprünglich geplanten Veröffentlichungstermin mit hinaus. Doch das
lange Warten hat sich letztendlich gelohnt. Das neue Album ist richtig
gut geworden. Den Grundstein legen die 4 bunten Recken mit dem
bereits durch diverse Live-Konzerte bekannten Song "Nameless Grave" der
sich ziemlich gut mitgröhlen lässt. Mitsing- und Mitgröhlbarkeit.. eine
wichtige Eigenschaft der Grailknights Songs im Allgemeinen,
schliesslich muss der Battlechoir (das seid Ihr liebe Leser) mit seinem
Gesang Dr. Skull und seine Schergen bekämpfen.. Zurück zum Thema..
Nameless Grave bewegt sich deutlich im Up-Tempo Bereich und macht
ordentlich Spass. Weiter geht es mit dem deutlich finstererem Song
"Alliance", dem Namensgeber der Scheibe. Thematisiert wird hier die
Allianz zwischen Battlechoir und den Grailknights im Kampf gegen Dr.
Skull. Mitsingen ist hier zwar eher fehl am Platze, dafür kann man zu dem Stück ordentlich auf der Tanzfläche oder sonnstwo abgehen. Eine
zu Beginn ganz leicht folkig angehauchte Hymne hat sich den 3. Platz
auf der Tracklist gesichert: The White Raven. Der Song kommt in
bekannter Grailknights-Manier recht zackig und melodiös daher und auch
die Chöre bei den eher ruhigen gesungenen Parts können überzeugen. Wie
eigentlich jeder Song auf dem Album eine typische Grailknights-Nummer
ist die Deathmetal-Axt "When good turns evil" mit finsteren Growls von
Mac Death, und Chören im Refrain. Um ein wenig Abwechslung zu bieten
haben die Knights die Ballade "Tranquility's Embrace" beigesteuert. Der
stimmungsvolle Song kann auf der Homepage der Band übrigens auch als
Video begutachtet werden. Nach der Ballade geht es dann in
Grailknights Manier weiter mit dem Song "Mortem Obi". Keine Chöre,
dafür aber kräftige Riffs und tiefe Growls bestimmen hier das Bild.
Dennoch kommt auch hier der gewohnte Knights-Klang aus den Boxen. Eine
weitere von den Konzerten schon bekannte Nummer ist "Grailquest
Gladiators". Die Schlachtenhymne schlechthin für jeden Battlechoir und
mein definitives Lieblingslied der Knights. Lauthalts mitsingen ist
hier Pflicht. Zum Abschluss präsentieren die 4 sympathischen
Superhelden dann noch eine Erzählung von Johann Wolfgang von Goethe:
Der König von Thule heisst das Lied und passt wunderbar in die
Grailknights-Welt. Inhaltlich geht es um eben diesen König und den
heiligen Grail. Gesanglich lässt man sich hier auf ein Gemisch aus
Grolws / Kreischen und normalem Gesang ein... alles zur selben Zeit.
Das gibt dem Song eine interessante Klangfarbe.. und sollte sich einer
der Nachbarn wegen allzulauten Musikgenusses beschweren bekommt man ihn
mit "Sie stören mich gerade.. ich lausche den Werken von Goethe"
sicherlich sprachlos. 
Fazit:
Das Album klingt um einige Klassen professioneller produziert als die
beiden Vorgänger und hat auch mehr gute Songs mit an Board. Im
Gegensatz zum Vorgeängeralbum "Return to Castle Grailskull" verzichten
die Knights auf der aktuellen Scheibe auf Studioadaptionen der Live
sehr beliebten Singspiele mit dem Publikum und präsentieren ein sauber
durchproduziertes Melodic-Death Album wie man es sich besser nicht
wünschen kann.
Das Album kommt erstmalig als Digipack daher und
verabschiedet sich als weitere Neuerung vom Comic-Stil der beiden
ersten Alben. Wer noch keins hat sollte es sich unbedingt zulegen oder
sich die Jungs zumindest einmal live ansehen.. Anhören kann man sich
einige Tracks des Albums auch unter www.myspace.com/grailknights oder www.grailknights.de Bestellen kann man das Album auch bei den oben genannten URLS.
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Rezension von Moshpit - 8,5/10 Punkte (10.07.2008)
„Woo-Hoo-Hoo-Wooooo-Hoooo-Ho-Ho“.
Ääh, t’schuldigung. Ich kann nix für, die Band muss ja mit einem
Mitgröl-Chor beginnen. Die Rede ist von den mächtigen Grailknights und
ihrem nagelneuen dritten Output „Alliance“.
Und mit dem Opener
„Nameless Grave“ landen die bunten Recken schon gleich den ersten
Kracher. Ein typischer Grailknights Song, ziemlich flott, eingängig und
mit wunderbaren Mitsingpassagen. So wie man das eben für den mächtigen
Battlechoir braucht. Apropos Battlechoir, so wird das Publikum auf
den Konzerten bezeichnet, das durch lautstarke Unterstützung dem
gemeinen Dr. Skull – dem ewigen Erzfeind der Gralskrieger – die Stirn
bietet. Und genau mit diesem Bündnis beschäftigt sich der Titeltrack
„Alliance“. Musikalisch wird’s etwas härter und düsterer ohne die
Melodie aus den Augen zu verlieren. Dann folgt mit „The white raven“
mein persönlicher Favorit des Albums. Geboten wird hier moderner
MeloDeath mit kräftiger Folkschlagseite der Marke Ensiferum oder
Korpiklaani. Geile Nummer! „Echos of wisdom“ und “When good turns
evil” bieten ebenfalls typischen Castle Grailskull Sound. Für eine
gelungene Überraschung sorgt die Ballade “Tranquility’s embrace”, von
der man auch auf der Bandhomepage oder bei unserer Bandbio ein Video
schauen kann. Die Band beweißt hier ein gutes Händchen für ruhigere,
akkustische Klänge. Gelunge Abwechslung! „Mortem Obi“ nimmt aber
gleich wieder Fahrt auf „In for the kill“ beschleunigt weiter. Mit
„Grailquest Gladiators“ kommt wieder eine Midtempo Nummer, die wieder
zum mitsingen einlädt. Für das abschließende Stück „Der König von
Thule“ hat man sich prominente Unterstützung bei den Lyrics geholt:
Johann Wolfgang von Goethe! Kein Witz, der Text stammt wirklich von dem
großen Dichter aus dem Jahre 1774. Und nachdem es hier um einen
goldenen Becher geht, ist dieser Song natürlich perfekt für die
Gralsjünger.
Fazit: den Ruf einer unglaublich geilen
Liveband haben sich Lord Lightbringer, Sir Optimus Prime, Mac Death und
der Duke of Drumington schon lange erspielt. Durch diese professionell
produzierte, abwechslungsreiche CD sollte der Siegeszug kräftig Fahrt
aufnehmen. Man schafft den Spagat zwischen Spaß und Augenzwinkern ohne
dabei zur Lachnummer zu verkommen. Die musikalischen Qualitäten von
„Alliance“ werden der Band mit Sicherheit noch mehr treue Mitstreiter
bringen. Und gemeinsam singen wir: „The choir fears nothing at all – this alliance will never be broken“! Dr. Skull kann einpacken.
Autor: Chris2711 Bewertung: 8.5 von 10
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Rezension von Stars in the City (06.072008)
Die Gralsritter rufen wieder zur Schlacht. Mit ihrem
dritten Album „Alliance“ stacheln sie erneut ihren tapferen Chor an,
die harten Männer in den engen Hosen und langen Capes lautstark zu
unterstützen. Zehn harte Tracks lang singen Lord Lightbringer, Sir
Optimus Prime, Mac Death und der Duke of Drumington von Mut, Hoffnung
und natürlich dem ewigen Kampf um den heiligen Gral, der immer wieder
aufs Neue von ihrem bösen Widersacher Dr. Skull entwendet wird. Jedoch
nicht nur neue wie alte Songs handeln immer wieder von diesem epischen
Krieg von Licht gegen Dunkelheit, sondern die gesamte Show der
Grailknights steht in dessen Zeichen. Das „böse“ Genre des (melodic)
Death Metals wird von den vieren und zahlreichen Gehilfen humorvoll in
Szene gesetzt und trotz ihres musikalischen true-seins nicht immer ganz
so ernst genommen wie von manch anderem Kollegen. So sind die ersten
Schmunzler schon nicht mehr zu vermeiden, wenn Dr. Skull’s wilder
Drache Urks die Bühne betritt, aber spätestens wenn die hochprozentige
Pferdeschönheit Zapf Beauty den Battlechoir mit dem heiligen Grailbrew
versorgt, geht sich auch der letzte Zweifler für die nächste Schlacht
einschreiben und kommt dorthin stilecht im Besten, was die
LARPer-Ausrüstung herzugeben hat.
Die
„chosen ones“ haben aber bisher nicht nur zahllose Anhänger und Fans
gefunden, sondern auch Sabaton von sich überzeugen können, weshalb
diese nun kurzerhand durch elf europäische Länder begleitet werden. Ein
echter Kreuzzug, der verständigungstechnisch dank englischen Texten
aber für keinerlei Probleme sorgen sollte. Auf der „Art of Live“-Tour
werden die Hannoveraner sich mit Sicherheit beweisen können, doch
vorher müssen sie noch den alten Erzfeind in Braunschweig bezwingen,
denn am 29.August führt die Gralssuche die Maskenträger auf das
METTLA-Festival in die Meier Music Hall, wo die epischte aller epischen
Schlachten geschlagen werden wird.
Bis dahin macht sich der
Choir schon mal mit dem neuen Silberling warm, der nicht ganz so ruhig
ist, wie einem die Videoauskopplung „Tranquility’s Embrace“ vermittelt.
Episch steigt man in das Album mit dem Song „Nameless Grave“ ein,
welcher über seinen Mitsing-Refrain und Oho-Chöre auf das vorbereitet,
was kommt und die Scheibe ausmacht. High-Speed-Anschläge fließen stetig
Richtung Stakkato, Clean Vocals wechseln sich mit Growlen ab und
natürlich bilden dank zahlreicher Gitarren-Soli Songs unter 4:30
Minuten eher die Ausnahme.
Mit
dem zweiten Song und Ursprung des Albumnamens „Alliance“ wird die
Intention vertont und verwirklicht, das Band zwischen Battlechoir und
Grailknights noch stärker zu schmieden, um gegen jegliche neue
Bösartigkeit der dunklen Seite des Grals bestehen zu können. Die
Auserwählten und ihre zahllosen rechten Hände vereint in Death Growls
und Screams. Mal mit mehr Throatwork, mal mit etwas mehr oder gar
ausschließlich Clean Vocals wie in Tranquility’s Embrace werden die
Texte, die gleichermaßen von Opti, Death und Lighty kommen,
präsentiert. Als kleines Bonbon für alle metallenden Faust-Fans haben
die vier Mattenschwinger ein Cover von Goethes „Der König von Thule“ im
Gepäck, dessen sechs refrainlose Strophen abwechselnd klar gesungen und
gegrowled werden, bevor Alliance nach knapp 50 Minuten schon wieder in
den Wellen unter dem Schloss verschwindet.
Das ist schade, denn
für die Musik der Grailknights könnte man sich auch noch länger
begeistern. Mit ihrem Melodic Death Metal kombinieren sie gut die
härteren mit den nicht ganz so harten Elementen des Metals und würzen
das Ganze mit einem leckeren Schuss Epos. Wenn man die radikalen
Grindcore- und Deathgrind-Fraktionen mal außen vor lässt, sprechen die
vier mit ihren Songs Headbanger aller Sparten an und überzeugen. Wenn
man es etwas lauter und schneller mag, lohnt sich reinhören auf jeden
Fall. Join the Alliance!
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