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-> Kritiken zu Across The Galaxy
Interview auf eternitymagazin.de – ( 23.02.2005 )
Rezension von metalius.de – 7 von 10 Punkte ( 28.01.2005 )
Rezension auf RockSzene.de – (Ende 2004)
Rezension auf Deadfall.org – 7 von 10 Punkte ( 11.08.2004 )
Interview auf Deadfall.org – ( 30.08.2004 )
Interview auf eternitymagazin.de – ( 23.02.2005 )
Grailknights (die Helden in Strumpfhosen aus Wunstorf) überzeugen auf Ihrer ersten eigenproduzierten CD "Across The Galaxy" mit energiegeladenem Melodic Death Metal, der erfrischend unverbraucht klingt. Doch nicht nur die eingängigen Songs des überaus gelungenen Debütalbums setzen sich sofort in den Gehörgängen fest, auch die ungewöhnliche Kostümierung der vier Gralsritter Duke Of Drummington, Mac Death, Lord Lightbringer und Sir Optimus Prime dürfte man nicht so schnell vergessen. Das bunte Outfit suggeriert, daß die Band sich nicht so bitterernst nimmt. Oder handelt es sich um eine Parodie der meist utrabösen Metal Szene? Und wo - verdammt noch mal - ist der heilige Gral? Wie auch immer, die Musik der Grailknights spricht für sich! Die restlichen Fragen klärt hoffentlich das folgende Interview...
Hallo Grailknights! Als Gralsritter seid Ihr sicher schwer beschäftigt. Ich hoffe, Ihr habt trotzdem die Zeit, mir ein paar Fragen zu beantworten. "Across The Galaxy" ist ein starkes Album geworden - Respekt! Wie waren die bisherigen Reaktionen auf das Album?
Oh, vielen Dank! So ein Lob hören wir natürlich gern! Die bisherigen Reaktionen waren sehr positiv! Naja… Nur manch einer versteht nicht, warum wir Knights Rüstungen tragen. Dazu können wir nur sagen: Es ist verdammt kalt da draußen! Unsere hautengen Strumpfhosen waren uns in den vergangen Schlachten stets wohlwollende Begleiter!
Bitte ein paar Worte zur Bandgeschichte. Warum habt Ihr den Namen Grailknights gewählt?
Die Knights haben sich 2002 vereinigt. Es begann alles an einer alten Eiche. Mit einem Versprechen, eingraviert in den uralten Stamm, schworen wir uns ewige Treue und besiegelten den ganzen Laden mit ´nem Haufen Blut, was natürlich in einer ganz schönen Schweinerei ausartete. Aber das waren wir unseren Mitstreitern und Freunden schuldig, die wie wir, für den Heavy Metal jede Schlacht schlagen würden! Der Bandname lag durch unsere schon animalische Vergötterung des Heilgen Grals und langen Indiana Jones-Nächten auf der Hand.
Warum die Kostüme? Wie seid Ihr auf die Idee gekommen? Seid Ihr große Comic-Fans?
Tja, wie schon erwähnt, handelt es sich bei den Kostümen um unsere Superheldenrüstungen, und mal ehrlich, was wären denn richtige Superhelden ohne Strumpfhosen. Andererseits müssen wir auch gestehen, dass wir einfach den Tragekomfort dieser rassigen Rüstungen nicht missen wollen. Die gesamte Band würde es niemals wagen, auch nur einen Buchstaben außerhalb einer Sprechblase zu lesen!
Habt Ihr neben dem ausgefallenen Outfit eine spezielle Show oder besondere Effekte für eure Konzerte?
Natürlich machen wir stets unser obligatorisches Battleposing: Einerseits um unsere Mitstreiter zu animieren auf dem Schlachtfeld alles zu geben, andererseits aber auch um unsere Feinde einzuschüchtern und zu bekehren! Zu unseren Konzerten gehören Angst einflößende Choreographien und kleine schauspielerische Zwischenszenen, die wir momentan weiter ausarbeiten!
Was macht Ihr, wenn Ihr keine Strumpfhosen tragt? Will heißen, habt Ihr noch andere Hobbys, und was macht Ihr beruflich?
Die Suche nach dem Heiligen Gral spielt selbstverständlich eine sehr zentrale Rolle in unserem Leben, aber jeder Knight braucht Erholung und Urlaub. Der Duke lehrt dann dem Nachwuchs Wichtiges fürs weitere Leben, Lightbringer ist in lebensrettender Mission bei den Johannitern unterwegs, Death & Optimus wenden sich dem Studium zu, alte Schriften, Zaubertränke usw., das Übliche halt.
Nun zum Album "Across The Galaxy". Wo habt Ihr aufgenommen? Wer hat das Cover gemacht? Seid ihr im Nachhinein noch mit dem Album zufrieden?
Das Album ist in der Metal-Metropole Luthe, in der Nähe Deutschlands schönster Stadt, Hannover, eingespielt worden, im Tank Records Studio bei Marc Dörge. Das Cover wurde von der zauberhaften Galactica, welche auch gelegentlich auf den Namen Diana Kohne hört, entworfen und gemalt. Wir sind im Nachhinein natürlich immer noch mit unserem Album sehr zufrieden und stehen voll hinter unseren elf Metalperlen.
Könntet ihr kurz auf jeden einzelnen Song des Albums eingehen?
Across The Galaxy: Zackig und eingängig fordert der Opener alle tapferen Krieger auf, uns auf unserer gefährlichen Reise durch die Galaxie zu begleiten!
A Grailknight´s Heart: Spiegelt deutlich unser Lebensgefühl wieder: Niemals aufgeben! „A Grailknight´s Heart will beat forever“! Der Song ist vom Stil her sehr powermetalllastig, enthält aber gegen Ende hin Thrash- und Black Metal-Einflüsse.
Armoured Strength: Eine etwas gesetztere Nummer zur Entspannung der strapazierten Nackenmuskulatur.
Sanity Fades: Eine stilistisch sehr abwechslungsreiche Nummer mit ruhigen Akustikparts, verzweifeltem Chorusgebrüll und grindähnlichem Abschlussgewitter.
Resist: Ein flotter Song, basierend auf eingängigen Gitarrenriffs.
Dice With Death: Zweistimmige Gitarrenläufe, ein thrashiges Strophenriff und ein inbrünstiger Chorus vertonen die Absage der Knights gegenüber jeglichen Diktaturen. Durchaus politisch dieser Song!
Guardian Angel: Die Schutzengel der Knights werden aus hartem Stahl geschmiedet!
The Gods´ Force: Psychedelisch beginnend steckt der Song voller Kraft, Schwere aber auch Geschwindigkeit!
Regicide: Unsere überhaupt allererste Grailknightsnummer, berichtet von der Hoffnung auf bessere Zeiten. Der Sturm zieht vorbei, die fragilen Sonnenstrahlen lassen ein neues Zeitalter erahnen. Die Terrorherrschaft ist gebrochen. Die Gitarrenriffs sind teilweise folkloristisch geprägt und sehr eingängig.
Engraved On A Tree Trunk: Dieser Song beschreibt, wie alles begann und berichtet von der legendären ersten Zusammenkunft der Knights.
Grails High: Unsere Schlachthymne mit Ohrwurmrefrain beschreibt den Alltag der Knights. Kniefall vor dem Heiligen Gral und mitsingen ist angesagt!
Zwei von Euch (Brüder, oder?) musizieren bei A Colour Cold Black, bin ich da richtig informiert? Seid oder ward Ihr noch in anderen Projekten aktiv?
Ja, du bist bestens auf dieses Interview vorbereitet! In den Adern von Death und dem Duke fließt das gleiche Heldenblut. Sie spielen beide seit 10 Jahren bei AccB. Den Link zu der Combo findet Ihr auf unserer Homepage! Ansonsten haben wir alle schon in anderen weniger bekannten Projekten und Bands gemuckt.
Handelt es sich bei den Live-Songs auf Eurer Homepage, die in Wunstorf mitgeschnitten wurden, um neue Songs (falls ja, gehen die anderen auch in die Richtung?) oder um alte, die es nicht auf das Album geschafft haben (falls ja, warum)?
Es handelt sich bei den Downloads um brandheißes, neues Material. „Return To Castle Grailskull“ und „Hail To The Grail“ haben wir aber in erster Linie als kleine Erinnerung an die tolle Stimmung in der Wohnwelt auf die Seite gestellt. Vielleicht an dieser Stelle noch mal einen Dank an alle, die sich mit uns todesmutig in die Schlacht gestürzt haben!! Der Kurs wird natürlich auch auf der nächsten Scheibe gehalten, wobei wir allerdings schon versuchen nicht auf der Stelle stehen zu bleiben. Es gibt ältere Songs, die nicht auf dem Album gelandet sind. Diamanten, die erst noch geschliffen werden mussten. Mit solch einer Nummer werden wir u.a. beim nächsten Gig aufspielen!
Sicher arbeitet Ihr an neuem Material. Wie hat sich Eure Musik Eurer Meinung nach entwickelt?
Ja, wir sind momentan sehr aktiv. Wir arbeiten an eingängigen neuen Mattenschwingern mit Mitsing-/Gröhlcharakter. Wir setzten auf melodischen Backgroundgesang, besonders in den Refrains. Unsere Songs sind runder geworden, und wir haben mittlerweile eine sehr genaue Vorstellung eines „idealen Grailknightssongs“ entwickelt.
Ach ja, wo und was ist der Heilige Gral?
Der Heilige Gral, ist das Sinnbild unsere Sehnsüchte und Wünsche. Ewiges Leben! Ihn zu finden, bedeutet für uns unglaublich viel. Nur durch seine Kraft ist es uns möglich, jegliche Unholde, die uns an die Strumpfhosen wollen, zu beseitigen. Wenn die Schlacht erfolgreich geschlagen wird, taucht er dann auch meist am Ende auf. Wir sind allerdings leider alle ein bisschen verpeilt, und so geht uns das verflixte Ding immer wieder mal verloren.
Hier könnt ihr Werbung für Euer Album, Merchandise, anstehende Konzerte, die Homepage usw. machen...
Schaut ruhig mal auf unserer Homepage vorbei (www.grailknights.de). Infos zum Album, Shirts, Gigs etc. findet Ihr alle dort. Vielleicht können wir ja dann irgendwann auch einmal Seite an Seite kämpfen. Wir brauchen jeden Krieger! Wir sind es dem Heavy Metal schuldig!
Last words.
Vielen Dank für das Interview. Grails High to Lady Katja! Grüße an alle Knights da draußen!
The King is dead – long live his Knights
Also besucht die Homepage der Band und hört mal in die Songs rein. HAIL TO THE GRAIL!
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Rezension von metalius.de – 7 von 10 Punkte ( 28.01.2005 )
Nichtsahnend wollte ich die CD aus der Hülle nehmen, da strahlten mich doch aus dem Booklet vier junge Herren, gekleidet in fesche Power Rangers-Kostüme an und posten, dass selbst Immortal neidisch wären. Die vier Jungs tragen die schicken Namen „Sir Optimus Prime“, „Lord Lightbringer“, „MacDeath“ und „Duke of Drumington“ und zusammen sind sie die Grailknights. Sinn und Zweck dieser Vereinigung ist schnell erklärt: Die Grailknights haben sich zum Ziel gesetzt, das Universum zu befreien, sie werden keine Kompromisse eingehen und dabei natürlich auch immer schön den Gral beehren. Klingt nach Power Metal? Ist es aber nicht, sondern Melodic Death. Und ganz so ernst wie gewisse Combos scheint man sich dann doch nicht zu nehmen, was zumindest die Fotos auf der Homepage (unbedingt anschauen!!) beweisen. Musikalisch gibt es auch den ein oder anderen Lacher, das fängt bei Texten wie „Grailknights, we rise to hail our majesty, no compromise, we free our galaxy“ an, geht über lustige „Lalalala“-Singchöre, die hysterisches Gekreische fein unterlegen, bis hin zu seltsamen Lauten, die jeglicher Beschreibung erfolgreich trotzen („Sanity Fades“). Das interessante an dieser CD ist, dass sie zum einen auch nach mehrmaligem Durchhören nicht langweilig wird und zum anderen sogar richtig gut ist. Die Melodien gehen schnell ins Ohr, die Songs sind ziemlich abwechselungsreich und man hat die kleinen Lachnummer geschickt platziert und übertreibt auch keineswegs damit. Wären nicht die lustigen Typen in bunten Kostümen auf dem Cover und würde man nicht ab und an das Gefühl haben, dass die Band einen mit diesem Release verarschen will, könnte die CD glatt als recht gelungenes Melodic Death-Album durchgehen. Der Sound ist für eine Eigenproduktion, von einigen klitzekleinen Feinheiten mal abgesehen, übrigens richtig gut. Die Songs eignen sich auch prima zum Mitgrölen und dürften vor allem Live und auf Partys für allerlei Spaß sorgen. Wer ein bisschen Humor mitbringt und auf eingängige Melodien steht, sollte sich auf die Suche nach dem Gral begeben. Grails high!
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Rezension auf RockSzene.de – (Ende 2004)
So richtig melodisches Todesmetall zelebrieren Mac Death, Lord Lightbringer, Sir Optimus Prime und Duke Of Drumington, ihres Zeichens Reiter auf eisernen Pferden durch die Galaxie unter der Flagge der Grailknights.
Was aufgrund der Lyrics und der Aufmachung von „Across The Galaxy“ eventuell als spaßiges Nebenprojekt der beiden A Colour Cold Black-Musiker Jan und Malte Starke durchgehen könnte, entpuppt sich beim Hören allerdings als ein ernstzunehmendes Machwerk, das vor Undergroundfeeling nur so strotzt.
Mit ihren beiden Kumpanen Carl Achilles und Tilman Eckelt brachten die Gebrüder Starke elf von Maiden, alten Manowar, Opeth und frühen In Flames-beeinflussste Songs auf CD, die insbesondere mit einprägsamen Gitarrenmelodien („Across The Galaxy“, „Sanity Fades“) oder folkigen Einflüssen („Grails High“, „Regicide“) überzeugen. Hinzu kommen die mal rauen, mal growligen Vocals von Mac Death, Sir Optimus Prime und Lord Lightbringer oder auch mal hymnische Chöre.
Wer sich dieses ziemlich geniale Debüt der Grailknights nicht entgehen lassen will, der bestelle es über die Website der Band.
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Rezension auf Deadfall.org – 7 von 10 Punkte ( 11.08.2004 )
Wer meint, es gibt keinen spaßigen Melodic Death Metal mehr, der kennt The Grailknights noch nicht. Die Truppe aus der Gegend von Hannover sehen nicht böse aus, sondern verkleiden sich im Cover als Comichelden, nebenbei nennen sie sich Sir Optimus Prime, Mac Death, Lord Lightbringer und Lord of Drumington. Ihre Texte sollte man auch nicht mit normalen Deathtexten vergleichen. Das kann ja nur Müll sein, denken sich jetzt sicherlich viele, aber ihr irrt euch.
Mal vom Aussehen abgesehen, spielt die Band Melodic Death Metal mit Folkeinflüssen und das auf hohem Niveau. Die Songs, die teilweise an eine Mischung aus In Flames und Maiden erinnern, sind durch und durch abwechslungsreich und kreativ. Auch gibt es desöfteren ruhige Parts die mit krassen Soli gespickt sind. Diese gehen dann meist in melodisches Geknüppel über, wie z.B. bei Guardian Angel. Also braucht sich die Musik schon eimal nicht vor der der anderen Bands verstecken.
Die Vocals kommen hier von drei Sängern, die meist Gegrunze der Marke Amon Amarth, Cannibal Corpse oder Morbid Angel ablassen. Obwohl einige Grunzattacken manchmal etwas zu krank sind wie bei Sanity Fades, machen sie einen guten Job.
Wenn sie jetzt noch ihr Aussehen ändern würden, dann werden sie sicherlich noch großen Erfolg haben. Die CD gibt es für 10€ auf der Bandseite, außerdem gibt es dort vier mp3´s zum runterladen.
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Interview auf Deadfall.org – ( 30.08.2004 )
Wir haben die Melodic Death Metal Band The Grailknights von ihrer Rettung der Galaxy abgehalten und sie für ein Interview auf die Erde zurückgeholt. Viel Spaß beim Lesen!!!
Deadfall: Moin, Grailknights! Schön, euch mal mit einem Interview zu nerven,
erzählt unseren Lesern doch erst einmal wer ihr seid und wo ihr herkommt!
Grailknights: Ja, das Vergnügen liegt ganz auf unserer Seite! Wir sind Mac Death ( Stimme, Bass), Lord Lightbringer (Gitarre, Stimme), Sir Optimus Prime (Gitarre, Stimme) und der Duke of Drumington (Trommel). Wir kommen aus Wunstorf, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Hannover. Natürlich haben wir uns alle ein bisschen verteilt, aber zur wöchentlichen Schlacht im Proberaum treffen wir uns dann immer hier.
Deadfall: Euer Debütalbum „Across the Galaxy“ ist ja ganz gut geworden, wo habt ihr es denn zusammengezimmert?
Ihr spielt darauf schon gehobenen Melodic Death Metal, wo habt ihr spielen gelernt, oder bei welchen Bands habt ihr vorher eure Instrumente maltretiert?
Grailknights: Wir haben das Album bei „Tank Records“ in Luthe aufgenommen und uns dafür 7 Tage Zeit genommen. Vielen Dank fürs Kompliment!!
Eigentlich war bei jedem von uns immer genug Antrieb und Neugier da, um vieles selbst zu erlernen. Hier und da etwas Unterricht hat natürlich auch etwas nachgeholfen, schließlich wird man nicht über Nacht zum Knight! Das Wichtigste ist aber, dass man eine Band hat. Da ergibt sich vieles von selbst und man hat etwas, für das sich der Einsatz lohnt.
Zwei von unseren Knights ,Death und der Duke, gehen mit ACCB fremd, einer Combo die es nun schon seit 10 Jahren gibt. Optimus und Lightbringer haben vorher nur mit Kumpels in kleineren Bands gespielt, bis ihnen die Erleuchtung kam und sie den wahren Sinn ihres Lebens erkannten!
Deadfall: Welche Bands hatten bei euch die größten Einflüsse und wer ist eigentlich für die Lyrik verantwortlich? Nehmt ihr die Texte eigentlich ernst, ich wage das zu bezweifeln...
Grailknights: Ja, das ist sehr sehr unterschiedlich!
Unsere Einflüsse beziehen wir eigentlich aus allen Richtungen des Metals. Geht von In Flames über Slayer und Maiden bis hin zu Boy George (na Spass..nur Rüstungsmäßig).
Die Lyrics auf unserer Scheibe haben Optimus, Death und Lightbringer unter Tränen geschrieben. Die Texte sprechen aus dem Tiefsten unserer Herzen man könnte sagen, dass sie unser Fleisch und Blut sind, wir sind mit ihnen emotional tief verbunden!
Aus ihnen wird deutlich, dass wir eines Tages den unüberwindbaren Drang und die Pflicht verspürten die Metalgalaxy zu retten. In unseren Texten spiegelt sich unser alltäglicher Kampf wieder und wer zwischen den Zeilen liest wird schnell bemerken, dass diesen Kampf nicht nur die Grailknights sondern jedes einzelne tapfere Metalherz da draußen zu schlagen hat! Follow us across the Galaxy!
Deadfall: Ihr scheint ja auch ein ganz lustiger Haufen zu sein, das habe ich in Wacken ja schon gemerkt. Aber könnt ihr mir bitte mal erklären was es mit eurem extravaganten Outfit auf sich hat? Habt ihr da ein Trauma vom übermäßigen Comiclesen?
Grailknights: Also es soll kein Geheimnis sein, das wir Jungs alle unglaublich auf Strumpfhosen stehen, deshalb tragen wir unsere Rüstung auch öfters außer Dienst. Den Duke kriegt man oft wochenlang nicht aus seiner raus. Uns wurde da schon ein Kindheitstrauma vorgeworfen, aber jetzt mal Spaß beiseite ohne unsere Rüstung wären wir aufgeschmissen in der weiten Galaxy und wie soll ein wahrer Knight ohne Rüstung das Universum retten?
Deadfall: Hat euer ganzes Auftreten einen Sinn, z.B. weil ihr keinen Bock auf böses Getue habt, oder gibt es da andere Beweggründe?
Grailknights: Also die Rüstung hindert eigentlich nicht an bösem Getue und anständigem Posing, aber es sollte schon jedem klar sein, dass man sich vor den Knights nicht fürchten muss, wir sind eure Freunde!
In gewisser Hinsicht ist Musik natürlich auch Entertainment und wir sind stets bemüht eine gute Show zu präsentieren. Die Leute sollen Spaß haben und ein bisschen Abwechslung hat noch keinem geschadet!
Böses Getue ist, glauben wir, im allgemeinem in der Metalszene nicht so ernst zu nehmen, da die Headbanger im allgemeinem ein sehr lustiger Haufen sind!
Deadfall: Ihr habt momentan ja noch keinen Plattenvertrag, sondern verkauft die Scheiben noch alle selbst. Will euch keiner, oder wollt ihr noch etwas warten und eure Fanschar weiter ausbauen?
Grailknights: Also wir haben uns bis jetzt noch um keinen Vertrag gekümmert, „Across the Galaxy“ ist aber auch erst wenige Monate alt. Wir wollen jetzt erst einmal ordentlich mit der Scheibe in die Schlacht ziehen und weiterhin ein paar Rezis sammeln!
Deadfall: Ist eine neue CD schon in Arbeit und sind Gigs geplant?
Grailknights: Neue Hymnen werden ständig erarbeitet! Da „Across the Galaxy“ noch sehr frisch ist und die nächste Scheibe aber auch wieder ein rundes Ding werden soll, werden wir nichts überstürzen.
Gigs sind in Planung! Wir hoffen euch bald ein paar Termine bekannt geben zu können! Vielleicht kann man ja mal an dieser Stelle sagen, dass wir uns über Giganfragen immer freuen! Also meldet euch doch unter unsererMail oder schreibt in unser Gästebuch auf Grailknights.de .
Deadfall: Was haltet ihr von dem momentanen Hype um Melodic Death Metal?
Grailknights: Der generelle Hype um Metal ist doch eigentlich ganz geil! Sieht man ja besonders bei VIVA Plus, die sich dazu entschlossen haben Sonntagabend (ab 21.00 d.R.) mal das eine oder andere nette Video zu spielen, also mehr davon!
Deadfall: Was liegt denn zurzeit in euren CD-Playern?
Grailknights: Beim Death: Pantera, In Flames, Metallica und My Dying Bride
Beim Lightbringer die neue Dying Fetus-Platte und beim Optimus:
Steve Brockman “Don’t sing” und Desolation “Call the Storm”.
Deadfall: Eure Antwort auf die folgenden 5 Sachen?
Bernd das Brot: Bernd das Brot? meinst du vielleicht Ernie und Bernd?
Wacken morgens um 6.00: Wenn man aufwacht und sieht, dass man ne Pizza ins Zelt gelegt hat... nicht so geil!
Bier: die Knights trinken alle nur Alcopops..farblich auf die Rüstung abgestimmt.
Gott: Ist das nicht der, der Maria geschwängert hat?..nein... es muss einen Gott geben, da es Alcopops gibt. Böse Black Metaller: Mmhh..Prost!
Deadfall: Danke für das Interview, hier unten habt ihr noch Platz für Morddrohungen, Heiratsanträge, Grüße etc.:
Ja dicken Haufen an das Deadzine Mag, Horst-Kevin, Henne, Galactica, Felix, Michi, Andre, Steve, Oma und allen die mit uns in die Schlacht ziehen! Vielen Dank für das Interview!
Grails High!
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